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Die heutige Kameratechnik macht oft was sie will, nicht unbedingt immer das, was man von ihr erwartet.
Am 27.5.
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CDS-Verfahren...
.... Das CDS-Verfahren, welches man bei Active Pixel Sensoren in den Sensor "einbauen" kann macht den Unterschied zwischen CCD und CMOS (Active Pixel Sensor) was das Rauschen anbelangt. Kleine Exmor-R sind wohl ohne CDS-Verfahren unterwegs und leben davon, dass die Schaltungen um die Pixelwerte bilden zu können die Oberfläche des Photo-Detektors nicht abschatten. Nachteil dieser Backlit-Sensoren ist, dass man nicht all zu große Sensoren damit "heute" herstellen kann.
Was hat auf derselben Sensorfläche einen größeren Dynamikumfang?
Ein CMOS mit CDS-Verfahren der wie alle Active Pixel Sensoren im CMOS-Bereich max. 40% Füllgrad erreichen kann und dank CDS-Verfahren nochmals sich selbst kastriert, denn zu jedem belichteten Photo-Detektor benötigt man für das CDS-Verfahren direkt am Ort wo der Pixelwert erzeugt wird ein unbelichtetes Zwillings-Pixel, wird das im Vergleich zu einem CCD nicht sein, denn die kommen ohne CDS-Verfahren aus, können dafür aber nicht so effizient entrauscht werden.
Effizientes Entrauschen ist bei CMOS selbst bei KB-VF "relativ", denn gerade dort wo sich die Basis-Bildqualität zeigt, bei niedrigen ISO, sieht man tatsächlich und das nichtmal mit 100% Lupe den Nachteil vom CDS-Verfahren-nutzenden CMOS-Sensor. Es werden nämlich (sehr effizient) Nutzinformationen mit weggehobelt.
Ein Kodak FFT CCD hat einen Füllgrad von über 80%. Die von DALSA sogar von über 90%. Bei identischer Sensorfläche sind diese CCDs gegenüber CMOS mit CDS-Verfahren bei Dynamikumfang sowas von überlegen, da braucht man sich keine KB-VF D-SLR antun. Die Leica M9 hat einen Kodak FFT CCD und kann sicherlich trotz 18MPx und identischem Pixelpitch wie die hochauflösende Leica S2 den Referenzwert im KB-VF-Segment anbieten.
Die Olympus E-1, welche ebenso einen Kodak FFT CCD anbietet, wurde übrigends mit über 11 EV Dynamik-Umfang vermessen und das schafft die Fujifilm S3/S5 Pro auch nur zu überbieten, wenn man die Kamera bei jedem Bild ordentlich rechnen läßt, denn hier werden mit 1 Sensor 2 Aufnahmen pro Sensor-Array gemacht, welche dann in der Kamera zusammengebaut werden. Ansonsten wird eben am PC mit orig. Fujifilm-Software dieser Interpolations-Vorgang erledigt. Dh. im RAW hat die Fujifilm S3/S5 Pro nichtmal 10 EV Dynamik anzubieten sondern wohl eher 8 EV pro Sensor-Array-Aufzeichnung. Entsprechend schlank fehlt dann auch der Farbkörper entlang des Dynamik-Umfanges aus, denn die 2 Sensor-Arrays können nicht den Farbtonreichtum von FFT CCDs erreichen. Am Ende des Dynamikumfangs verblassen beim SuperCCD einfach die Farben, während sich satten Farben bei FFT CCDs sowohl aus Lichtern wie Schatten herausheben lassen, wenn man nachbelichtet bzw. eine Belichtungskorrektur bei RAW anwendet.
Die Leica M9 zeigt eigentlich ganz klar, welcher Sensortyp es am weitesten schafft. CMOS KB-VF dringt nicht vergleichbar weit in den digitalen Mittelformat-Bereich vor was die Güte des gelieferten Bildmaterials betrifft. Die Leica M9, da modernster Kodak FFT CCD und dieser auf die Leica M-Optiken optimiert wie auch das Farbmanagement von Leica sehr aufwendig aufgesetzt bietet sogar im Vergleich zu den teuersten Digitalbacks für das Mittelformat bei bestimmten Anforderungen ans Bildmaterials sogar Vorteile.
Es ist oft der Fall, dass die 18MPx der Leica M9 reichen und dann sogar die besseren sind.
Leica S2 ist bisher nur im Labor bei CA-Messungen "durchgefallen". Diese Abberrationen bei bestimmten Optiken sind jedoch hinsichtlich des Entwicklungsziels unumgänglich außer man will richtige Pötte auf sein Bajonett setzen. Es gibt eben sowas wie Brillianz und Plastizität und Abberationen gehören in den Bereich von lp/mm und damit Schärfe.
Der Maler fotografiert mit Leica und der Architekt mit ZEISS sagte man früher, während heute ZEISS heute so wie Leica rechnet, nämlich bei der Schärfe das "Unnötige" zurücknimmt. Die Brillianz und Plastizität von Leica-Optiken prägten und prägen den Mythos der berechtigt ist.
Wer bei einer Leica M9 oder Leica S2 das gelieferte Bildmaterial auch hinsichtlich Brillianz und Plastizität berwerten wird erkennen, dass Leica in einer eigenen Liga spielt.
Für diesen Grad an Brillianz (Kontrastauflösung anstatt lp/mm) und Plastizität benötigt man eben den hinsichtlich Farbgüte und Signalgüte (Nutzsignalgüte, welche sicherlich von Rauschen gestört werden kann) besten Sensortyp auf dem Markt und das ist alles andere als der CMOS. Selbst der IT-CCD kommt noch vor dem CMOS. Der FFT CCD da von Kodak und DALSA immer wieder optimiert und verfeinert steht weit, weit überhalb vom CMOS!
CMOS in eine Leica M9 eingebaut und va. die Plastizität ist futsch, vgl. auch E-1, E-300, E-500 (Kodak FFT CCD) vs. E-3, E-P1, E-P2, E-PL1 (LiveMOS, ein Active Pixel Sensor als NMOS-Typ), welche allerdings die Plastizität die mit ZUIKO Digital erreichbar ist nicht so platt machen wie es ein CMOS täte.
CMOS in der D3s oder EOS 1Ds Mk III machen aus bestimmten grünen Pastelltönen einfach braune Pastelltöne. Mit Farbkorrektur bekommt man das nicht hin auch Software von Lasersoft (Silverfast, etc.) ist hier machtlos. Die Leica M8, M8.2, M9 und S2 hingegen zeigen diese Pastelltöne genauso exakt wie eine E-1, E-300 und E-500, wobei letztere bei Rottönen, allerdings korrigierbar, daneben liegt. Die LiveMOS-Kameras haben genauso Schwierigkeiten liegen aber sichtbar näher am Grün dran.
Es ist die optische Qualität vom Sensor und der FFT CCD ist eben unbebauter als va. CMOS mit CDS-Verfahren und EXMOR-R in APS-C oder KB-VF wird es bezahlbar erstmal für die nächste Zeit nicht geben. Bis dahin ist LiveMOS soweit "erforscht" - erforscht, weil sich an NMOS bisher keiner für Fotografie ranwagte - dass LiveMOS jeden CMOS-Typen "einsackt" und dem FFT CCD "gefährlich" nahe kommt.
An was liegt das? NMOS hat als Informations-Träger "Löcher" und keine "Teilchen" dh. "Elektronen". Die Information ist der Mangel, während das Rauschen im NMOS durchaus sich austobt und zwar als "Teilchen" dh. "Elektronen" die "Störungen" darstellen. Es gibt eben keine Störladungs-Löcher. Der NMOS muß also "nur" saubergemacht werden und jede Reinemache erweitert den für Fotografie nutzbaren Dynamikbereich, welche "theoretisch" soweit komplett bereinigt fast unendlich wäre.
Bei 16-bit-RAW wird sich Panasonic wohl ausbremsen. Betrachtet man jedoch die Vorteile von FFT CCD im Bereich "Optisch Optimal", dann lohnt sich Aufwand wohl nur bis "gefährlich nahe an FFT CCD ran".
16-bit-RAW bedeutet nunmal, dass die Dynamik theoretisch bei max. 16 EV läge. Gehen wir von max. 14 EV aus und wirklich jeder der einen Kleinbildfilm schonmal gequält hat fängt gleich wieder das jammern an warum nicht mehr geht.
Diese 14 EV sind im Gegensatz zum D3/D3s-Sensor in den Lichtern streng linear. Gerademal der D3X-Sensor erfüllt in Lichtern die Anforderungen die man eben im Kosmetik- und Mode-Fotografie-Bereich, welche auf höchstem Niveau stattfindet, und die lauten "in Lichtern streng linear".
Und exakt hier Schummelt sogar Nikon bei der D3/D3s und Sony auch bei der A900. Hier sind die CMOS-Sensoren tatsächlich mit einer Maßnahmen erweitert worden die man mangels Fläche und damit streng linearen Dynamik-Umfang auch bei CMOS-Knipsen nutzt. Ladungs-Drainage um über eine gekrümmte Sensorkennlinie einen erweiterten Dynamikumfang, Kontrastumfang und Robustheit gegen verbrannte Lichter zu schaffen.
Das geht auch bei CCD und die LX2 hat noch so einen CCD der in Lichtern wg. der weichen Sensor-Kennlinie eben in Lichtern für meinen Geschmack zu blaß daherkommt.
Canon EOS 1Ds Mk III und alle anderen EOS mit CMOS sind blaß, wenn auch nicht ganz so blaß wie die überforderte LX2, während die LX3 bereits sogar die 1Ds Mk III in Lichtern mit links einsackt. Die D3/D3s wird ebenso von einer LX3 in Lichtern ebenso eingesackt. Die Durchzeichnung von Lichtern ist einfach sichtbar BESSER. Warum? Weil sich Panasonic zwar einen kleineren Dynamikumfang baute aber die Kennlinie recht hart machte. Die LX5 ist sowas von geil die beerdigt D3/D3s, 1Ds und 5D. Zumindestens wenn man auf die Nebeneffekte einer in Lichtern zu weich ausgelegten Sensor-Kennlinie achtet. Die von der Software erzeugt Tonwertkurve ist wieder etwas anderes.
Hier trickst Olympus jenseits der E-3. Man läßt die Kamera trotz exakter ISO-Einstellung unterbelichten - was man auch tun kann, denn der LiveMOS hat schon bei der E-3 die CMOS-Knipsen in den Schattentonwerten abgehängt - und korrigiert dann sogar die RAW-Werte in der Kamera auf die richtigen Werte gem. der ISO-Einstellung. Hierbei wird jedoch eine weiche Tonwertkurve in die Sensorsignale gelegt. Auf dem Display sieht man das sofort und die JPEGs werden auch schon so "manipuliert". Hier ist der Sensor in Lichtern streng linear aber man arbeitet mit Unterbelichtung um eine weichere Tonwertkurve in Lichtern zu erhalten. Hier gehen im Gegensatz zu zB. D3/D3s, 1Ds, 5D, ... keine "wertvollen" Nutzinformationen verloren, denn es gibt keine Ladungs-Drainagen.
Wer die höchsten Anforderungen an das Bildmaterial aus einer Digitalkamera "in Händen halten möchte" dem liegt gerademal eine Nikon D3X in der Hand und exakt hier beschweren sich diejenigen die 0 Ahnung von Digitalfototechnik haben und ordentliche Belichtung nie gelernt haben oder es verlernt haben über farbige Kringel um verbrannte Lichter.
Das ist halt so bei einem Sensor mit HighFidelity-Spec!!!
Streng linear in Lichtern bedeutet. Hier verbrennt etwas extrem spontan.
Leica S2, Leica M9 kommen eben mit dem größeren Dynamik-Umfang dank FFT CCD daher!!! Da verbrennt erstmal dank "Reserven" nichts so schnell!!!
Also wer seinen Liebling liebt der schiebt gerademal eine Monster Nikon D3X. Sony A900? Schrott-Sensor da in Lichtern zu weich.
Canon? Alles Schrott-Sensoren da alle Sensoren in Lichtern zu weich.
Olympus? E-1, E-300, E-500 und gerade die E-400 hat einen geilen Kodak IT-CCD der in extremen Lichtern ganz ausgefuchst "gekrümmt" ist und anstatt verbrennt eben Film immitiert mit einem Filmähnlichen hellen Gelbton. Dieser Kodak IT-CCD hat eine echte Astronomie-Fotografie-Spezifikation. This little piece of platic ist ein Geheimtipp!!! Olympus E-400 auch trotz mangelnder Spiegelvorauslösung und nicht gerade E-1-Gehäuse-Qualitäten ist ein MUST-HAVE!!!
Ansonsten?
LX3 und LX5 kaufen!!! Alles andere nutzt den 10MPx Sony als Non-Backlit oder Backlit-Sensor und das ist eben kein Panasonic-Sensor, welcher eben der Leica-Philosophy näher ist und dh. Plastizität und Brillianz und dafür benötigt man harte Sensor-Kennlinien!!!
Es gibt nur wenige Kameras die ich für Bildqualitäts-Petanten empfehlen würde!!!
Da ich selbst kein Petant hierbei bin drücke ich bei meiner LX2 ein Auge zu und bewundere ansonsten die beste Good-Light-Knipse die es gibt. Wer das sehr spezielle Rauschen beherrscht - Panasonic's CCDs dieser Generation sind nämlich beim Luminanzrauschen "hervorragend" nur das Farbrauschen bei Blau ist grauenhaft gelb und 100% Toolresistent bei ISO800 - lebt damit sogar bis ISO640 und teilw. wenn Jeansblau fehlt sogar bis ISO800.
Rausch-Fan(atiker)s World ist eben der Mainstream der überall etwas mitspielen möchte und dazu mind. 2 üble Tricks mißbraucht
- CDS-Verfahren (DALSA's Technologie (pppfff-Philips-Eindhoven, ehem. alles in den Sackstecker bei Profi-Sensoren dh. Sensoren für TV) die DALSA bewußt nicht nutzt)
- krumme Kennlinien für künstlich erweiterten Dynamikumfang, höheren Kontrasumfang der eben nicht dem entspricht was das Motiv tatsächlich liefert. Im Labor messen kann man ABER eben ganz tolle Sachen. ZB. dank Graukeilkarten kann man bei Dynamikmessungen die Schattenbereiche des Farbrauschens so bereinigen, dass man 1EV und mehr zeigt die man in Natura garnicht hat weil außer einem Morast an Pixelwerten nichts zu sehen ist.
Ich finde ja die Multi-Feature-Schnellfeuer-Waffen-Toaster von Nikon und Canon auch ganz toll ABER echte italienische Waffeln liefern eben.
- Nikon D3X und die ist nicht wirklich sooo schnell und rauschfrei.
- Leica M8, M8.2, M9 und S2.
- E-1, E-300, E-500 und E-400.
- LX3 und LX5.
Alles andere sind Billigtoaster, wenn auch schnell und vollgestopft mit Gimmicks, von Aldi, Lidl und Co. tragen jedoch Preisettiketten auf Harrod's-Niveau.
Außen vor ganz klar das digitale Mittelformat incl. Leica S2, welche allerdings bereits aufgezählt war.
Wenn das von so mancher Formulierung zu unsachlich war der möchte sich selbst man an die Nase fassen und überlegen ob das was selbst vermittelt wurde nicht abgeschrieben ist und irgendwo immer mit denselben Argumenten und Argumentationsfäden kommt die urplötzlich beendet werden, wenn der Bildbeweis eigentlich kommen müßte bzw. wenn man nur Laborergebnisse (Testergebnisse sind alles Laborergebnisse) liefern kann.
Man kann natürlich "FACHGERECHT" anders schreiben und anders formulieren ABER dann steigt der Laie und hier sind eigentlich alles techn. Laien, was System-Entwicklung anbelangt, eben aus. Ein paar Fach-Idioten im Objektivbereich ertappen sich immer wieder als Fach-Idiot und ettiketieren - wie ist es auch anders zu erwarten - denjenigen, der hier immer wieder die Richtigen in Ihrer Überheblichkeit "outet".
Es ist ja nicht mal sog. "Outing" ABER das versteht auch nur jemand der das mit Meinungsfreiheit und eine Meinung vertreten verstanden hat bzw. akzeptiert, dass eine Meinung eben etwas anderes ist als andere zu diffamieren. Eine Meinung zu einer Sache vertreten und als Meinung von der Gegenseite "scheinbar zur Sache" oder noch blöder "mit der Sache in klarem Zusammenhang" mit Diffamierungen konfrontiert werden, erlaubt nicht nur sondern fordert den klaren Hinweis darauf, dass Diffamiereung keine Meinung ist die zur Meinungsfreiheit gehört.
Das ist wie zu meinen, dass in USA die meisten Ampelnlichter baumeln und nicht wie in Deutschland fest verschraubt sind und jemand damit kommt: "Du bist doch selbst zu blöd dazu um über die Straße zu gehen wie willst Du erkennen können ob das was baumelt anstatt an einen Träger oder Pfosten geschraubt ist".
Fachlich können die meisten Basher und Klein-Kriegs-Minister hier nichtmal gerade aus laufen sprich "denken".
Soviel zum Thema "total unsachlich".
Diffamierung. Ein neues Wort. Mal sehen wie es in die bis dato aufgebauten wirren Konstrukte eingebaut wird oder wie ein Umbau aussieht. Egal, unwichtig!
Gez.
Ihre Reisebegleitung/"The Newcomer" (s. http://www.photoscala.de/Artikel/Die-Groesse-der-nicht-materiellen-Welt)