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Das Ohr tendiert zur Faulheit, sehnt sich nach dem Bekannten und erschrickt über das Unbekannte; das Auge andererseits tendiert zur Ungeduld, sehnt sich nach dem Neuen, ist von Wiederholungen gelangweilt.
Am 27.5.
- 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
- 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin
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Sehr höflich und sachlich
...einfach mal die Schnautze halten.
Vielleicht habe ich ja mehr Ahnung als Sie.
Fehlende Details werden aus den vorhanden mittels eines komplexen Algorithmus errechnet (extrapoliert). Das klingt halt besser als dazu erfunden.
Der Sachverhalt ist leider zu komplex als ihn mit den wenigen Worten im Rahmen eines Kommentars genau darstellen zu können.
Ich habe bewußt „extrapolieren" und nicht „interpolieren" gewählt. Denn eine Interpolation setzt gesicherte Werte voraus. Eine Extrapolation aber setzt auf bereits errechneten Werten, oder sonst wie erschlossenen Werten auf und interpoliert diese. Genau das ist eines der Verfahren, das bei der Rekonstruktion eines Digitalbildes angewandt wird. Da regelmäßig keiner der Pixelwerte in unverrechneter Form vorliegt, können die nicht erfassten Werte demzufolge auch nur auf der Basis der bereits errechneten hochgerechnet werden. In der Statistik heißt dieser Vorgang „Extrapolation".
In gewissen Grenzen lässt sich mathematisch sogar eine fast 100%ige Sicherheit beweisen. D.h. das eine Extrapolation nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss. Es muss nur der richtige Rechenweg angewandt werden.
Ich brauche mich da nicht einzulesen. Ich weiß wie es funktioniert. Ich kann es sogar ausrechnen. Ich habe lediglich dargestellt, dass es im Rahmen eines Kommentars nicht möglich sein wird erschöpfend zu erklären wie das genau funktioniert.
Desweiteren habe ich mit keinem Wort erwähnt das das Verfahren nicht gerechtfertigt wäre im Sinne einer Bildwahrheit. Das scheinen Sie aber zu unterstellen, da Sie sich derart aufregen.
Es ist aber gerade eine dazu passende Meldung erschienen, die das Problem in anderem Zusammenhang beleuchtet:
Der Artikel steht in keinerlei Zusammenhang mit der Bildrekonstruktion in der Digitalkamera. Das eine hat nichts, aber auch gar nichts mit dem anderen zu tun.
Doch, die Software wählt ein passendes Muster auf Basis der Vergleichsdaten. Bei bildgebenden Verfahren werden hingegen „neutrale" aber üblicherweise in der Natur vorkommende Muster in Form von Algorithmen verwendet. Das ist der einzige Unterschied.