Suchen
Viele Fotografen glauben, sie fotografieren Natur, wenn sie sie lediglich karikieren.
Am 27.5.
- 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
- 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin
TOP-MELDUNGEN
BENUTZERANMELDUNG
AKTUELLE FORENTHEMEN
WEITERE MELDUNGEN
- Wandelbare Optio LS465 von Pentax
- Wie viele Megapixel verkraftet eine Kamera?
- Einreichungen erwünscht - gute aussichten 2012/2013
- Lichtstarkes Standardzoom für MFT: X-Vario 2,8/12-35 mm Asph.
- Kontinentale Gegensätze
- Hasselblad mit deutlichen Preissenkungen
- Orca 110 - der SW-Pocketfilm
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil III (Objektivwahl)
- Einsteiger-Systemkamera: SLT-A37 von Sony (aktualisiert)
- Mit Profi-Automatik: NEX-F3 von Sony (aktualisiert)
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil II (Bildqualität)
- Firmware v1.30 für FinePix X100
- Firmware v1.2 für Nikon Coolpix L23
- Firmware v1.0.3.3 für Leica S2
- Praxistest: Nikon D800 & D800E - Teil I (Ausstattung und Leistung) [aktualisiert]
- Eisverkäufer im Winter: CeWe Color im 1. Quartal 2012
- Samsung stellt Fabrik auf spiegellose Systemkameras um
- Panasonic mit Rekordverlust
- Digitalprojektor Acer K520 mit LED-Laser-Hybrid-Lichtquelle
- Vorserien-Leica bringt mehr als 2 Mio. Euro



Mehr Details des Filmkorns?
Viele Kommentare vermitteln den Eindruck, die Autoren fühlen sich persönlich angegriffen, wenn ihr System nicht deutlich besser oder zumindest genau so gut abschneidet wie eine eventuelle Alternative. Ab diesem Punkt ist ein Test nicht sachlich, nicht objektiv oder was auch immer.
(Wer glaubt, selber objektiv zu sein, rechnet zumindest schon mal nicht mit dem Einfluß eigener Erfahrungen auf die Wahrnehmung.)
Die Logik wird einfach ignoriert. Wenn gescannte Ausschnitte oder (vom verwendeten Scanner absolut unabhängige) Vergrößerungen per Lupe klar zeigen, dass das Filmkorn die Grenzen setzt, sind die feinsten vom Scanner erfassbaren Details eben keine Aufnahmedetails mehr. Mit einer Steigerung der Scanauflösung läßt sich also logischerweise durchaus die Darstellung der Details des Filmkorns steigern. Im Film nicht vorhandene Aufnahmedetails können aber auch dadurch nicht wiederhergestellt werden. Wo sollen die Details denn herkommen? Aus dem Inneren geknackter Filmkörnchen???
Als Anwender eine bestimmte Arbeitsweise, Werkzeug- oder Materialauswahl zu favorisieren ist durchaus legitim. Erreicht man damit die gewünschten Resultate bei vertretbarem Aufwand (was vertretbar ist, entscheidet wieder jeder selbst), ist alles in Ordnung. Es macht auch nichts aus, wenn eine andere Kamera, Optik, Arbeitsweise... vielleicht einen technischen Vorsprung hat, wenn man mit den eigenen Bildern zufrieden ist. Wenn etwas anderes technisch im ein oder anderen Punkt Vorteile bietet, kratzt einen das nicht unbedingt.
Ist die Qualität nicht befriedigend, erscheint der Aufwand zu hoch... oder was auch immer. wird man vielleicht versuchen dies durch eine andere Arbeitsweise oder nötigenfalls anderes Werkzeug (an der ein oder anderen Stelle im Ablauf) zu beheben. Oder man kann damit leben, weil z.B. die Kunden ja doch zufrieden sind.
Alternativ kann man sich auch über alles aufregen, was die eigene Arbeitsweise in Frage stellen könnte...
Da kann sich jemand noch so viel Mühe geben, es allen Recht zu machen und unterschiedliche Vergleiche heranziehen. Es wird immer alles falsch sein.