Für mich findet Fotografie nicht nur im Kopf statt. Für das gute Foto braucht es auch noch meine weibliche Intuition und die sitzt im Bauch. (P.S.: Keine Ahnung, wie das beim Mann ist.)

— Susanne Weigert

Am 27.5.

  • 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
  • 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin

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Lightroom 3 Beta-2 vs Capture One 5.1.1

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 06. April 2010 - 17:35
Gast schrieb:

Fazit:
Die Luft wird immer dünner für DXO, auch vor dem Hintergrund der unmöglichen Verkaufspolitik (Standard und Elite Version). Bei der Entrauschung, einst die Domäne und Hauptkaufargument für viele Nutzer, kann es nicht mehr mit der neuen Adobe Version mithalten. Hier hat man bei Adobe im wahrsten Sinne geklotzt. Es ist einfach erstaunlich, wenn nicht sogar sensationell, was man nun aus Bildern mit sage und schreibe ISO 6400 herausholen kann. Und das mit einer Sony a900! Dies dürfte auch die Kritiker verstummen lassen, die immer nur die Hardware für eine schlechte Bildverarbeitung verantwortlich machen wollen. Adobe hat deutlich an der Bildqualität gefeilt! Alles wirkt stimmiger, schärfer, kontrastreicher und feiner. Insbesondere feinen Strukturen kommen hervorragend zu Geltung. Zwar wirken die Bilder auf dem ersten Blick mit DXO immer noch knackiger, dies geht aber oft zu Lasten der Details. Trotzdem überzeugt das Programm in diesem Punkt nach wie vor! Adobe scheint ein großer Sprung zu glücken. Mal schauen ob es noch weitere Überraschungen gibt. Ist ja noch eine Beta. Optimal wäre eine Mischung aus DXO und Lightroom.

Joh, hab mir auch mal LR3B2 an A900 angeguckt. Aber irgendwie komm ich mir zu blöd vor, das Programm zu bedienen. Das, was ich da rausgekitzelt (besser gesagt: hingekriegt) habe, hat zwar nicht mehr gerauscht -- die Gesamtbildqualität bleibt aber weiterhin Lichtjahre hinter Capture One 5.1.1 zurück. Größere Flächen mit feinen Helligkeitsnuancen werden meiner Erfahrung nach schnell zu einheitlich gefärbten Flächen mit scharfen Übergängen zwischen verschiedenen Helligkeitswerten -- wenn auch ohne Rauschen. Vielleicht muss ich ja einfach nur ein dickes Buch lesen, wie man präzise an den verschiedenen Einstellungen drehen kann. Bis dahin freue ich mich an der exzellenten Bildqualität von C1 out-of-the-box, was sich außerdem sehr direkt und sehr präzise bedienen läßt. Und hey, L3 hat ein "Filmkornmodul" -- mit dem sich das Rauschen von Filmkorn wieder reinrechnen läßt.....

DxO ist bei mir dagegen gleich in der ersten Testrunde durchgefallen. Mir kam es vor, als ob bei DxO das Programm selber im Mittelpunkt steht und das zu bearbeitende Bild nur als Demo angezeigt wird. Immer dreht es sich nur um die Frage "Mit DxO -- ohne DxO". Zu viel Automatik, zu schlechte Bildqualität.

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