Die Kamera ist ein Instrument, das lehrt, wie man ohne Kamera sieht.

— Dorothea Lange

Am 27.5.

  • 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
  • 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin

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CCD vs. CMOS, sachlich

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 16. März 2010 - 11:45
der Profi schrieb:

Ein kleiner Excurs zur Aufklärung.
Cmos Sensoren sind wesentlich ungenauer als CCD´s, weil durch Fertigungstoleranzen eine so genannte Uniformität, (Empfindlichkeitsunterschied) zwischen einzelnen Pixeln entsteht.
Ein Cmos mit Bayerpattern liefert überhaupt nie rauschfreie Bilder.
Auch der Füllgrad eines CCD´s konnte nie erreicht werden.
Das Signal eines Cmos wird bereits bei Nennempfindlichkeit mit Rauschunterdrückung geglättet und sieht daher für viele gefälliger aus als das Bild eines CCD´s.
So als würde man immer mit einer Art „Beauty Filter“ fotografieren.
Die moderne Technik in der Herstellung und Fortschritte in der Signalaufbereitung haben den Durchbruch des Cmos erst möglich gemacht. Canon hat hier wirklich beachtliches geleistet.
Auf der Anderen Seite wurden CCD´s wegen der höheren Kosten, den höheren Stromverbrauch etc. kaum weiterentwickelt.

Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, das ich noch kein Cmos Bild gesehen habe, das einem guten CCD an Wiedergabegenauigkeit das Wasser hätte reichen können.

Also um mal ein bissle sachliche Kompetenz in die Diskussion zu werfen. DALSA (einer der beiden Top-Sensorhersteller) baut sowohl CCDs als auch CMOS Sensoren (und ist damit neutral) und hat einen umfangreichen Vergleich beider Sensortypen veröffentlicht. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die einst gravierenden Unterschiede zwischen CCD und CMOS praktisch verschwunden sind:

Zitat:

Both CCDs and CMOS imagers can offer excellent imaging performance when designed properly. CCDs have traditionally provided the performance benchmarks in the photographic, scientific, and industrial applications that demand the highest image quality (as measured in quantum efficiency and noise) at the expense of system size. CMOS imagers offer more integration (more functions on the chip), lower power dissipation (at the chip level), and the possibility of smaller system size, but they have often required tradeoffs between image quality and device cost. Today there is no clear line dividing the types of applications each can serve. CMOS designers have devoted intense effort to achieving high image quality, while CCD designers have lowered their power requirements and pixel sizes. As a result, you can find CCDs in low-cost low-power cellphone cameras and CMOS sensors in high-performance professional and industrial cameras, directly contradicting the early stereotypes. It is worth noting that the producers succeeding with "crossovers" have almost always been established players with years of deep experience in both technologies.

http://dalsa.com/corp/markets/CCD_vs_CMOS.aspx

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