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Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.
Am 27.5.
- 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
- 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin
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Berliner Republik schon am Ende?
Über dieses OLG-Urteil sollte jeder Fotograf lachend jubeln - wenn der Anlass nicht so bitter wäre!
Das ist die preussisch-berlinische Ausprägung des Beamten, der nicht etwa Diener seines Staates ist, sondern im Eifer über die Zugehörigkeit zur Macht und unter Freistellung von persönlicher Verantwortung den "Untertanen", die gesichtslose Öffentlichkeit, maßregelt und ihre legitime Entfaltung drangsaliert.
In der Diktatur des (Verwaltungs-) Apparates entscheidet ein Beamter, oder eine ganze Hierarchie derer, welche zusammen in hundert "Mannjahren" noch nie etwas Kreatives und Schützenswertes erschaffen haben, was Kreative aus öffentlichen Eigentum - ohne sächliche Aneignung - machen dürfen.
Die preussischen Schlösser und Gärten sind von vorne bis hinten von Steuergeldern erbaut und unterhalten worden. Die maßregelnden Beamten - und nicht nur die maßgeblichen - werden von öffentlichen Geldern bezahlt. Und sie verwalten, als sei es ihr selbst erarbeiteter Besitz. So sehr kann Macht verblöden.
Das arme Bettelkind Preußen-Berlin braucht dringend jedes gute Bild seiner schöneren Seiten, die es in der öffentlichen Wahrnehmung bekommen kann.
Stattdessen werden gerade diejenigen gegängelt, die diese guten Bilder zuverlässig produzieren können.
Das ist schon so dumm, dass nicht nur der Geist dieser öffentlichen Verwaltung grotesk missraten sein, sondern dass auch die politische Aufsicht völlig versagt haben muss.
Der Schutz des geistigen Eigentums, des Urheberrechtes und der wirtschaftlichen Verwertung sind ein hohes Gut!
Dann aber muss gelten: Urheberschutz für Kreative, nicht für den Auswuchs amtlicher Aneignung!