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Nur die Dunkelheit ist real, das Licht scheint nur so ...
Am 27.5.
- 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
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Ja und nein.
Warum können nur Mittelformatkameras dem Vergleich dienen? In einem Auto sitzt ein Dieselmotor. Deshalb darf ich das Auto nur mit anderen Dieseln vergleichen?
Natürlich darf man auch mit der H4 vergleichen. Aber die Sensorgröße ist nur Mittel zum Zweck, und mich interessiert die Frage brennend, was mir die S2 bietet und ob nicht vielleicht doch die preiswertere Kleinbildausrüstung reicht.
Warum wohl erscheint ein S2-Test auf einer Homepage namens „Luminous Landscapes“? Weil nur „Studioaufnahmen für diesen Kameratyp“ (was auch immer das sein mag) „üblich“ sind?
Ja und nein. Natürlich kann ich gucken, ob ich einen Audi A3 mit 2.0 TDI brauche oder ob es der 1.4 TFSI für meine Zwecke auch tut. Ob es für meinen Einsatz ein Porsche oder ein Touran sein muss. Ob die Bildqualität der D3X für meine Zwecke reicht oder ob es eine S2 sein muss. Wenn es die Bildqualität der D3X für Ihre Anwendung tut -- prima. Für andere reicht sie nicht aus. Dafür kann die S2 nicht bei der Reaktionsfähigkeit der D3X bei der Sportaufnahmen mithalten.
(Ich bin eh der Meinung, man braucht mindestens zwei Kameras: Eine g'scheite und eine für die Hosentasche -- ganz einfach weil beide Kameras derart unterschiedliche Funktionen erfüllen: Die G'scheite liefert eine hervorragende Bildqualität, die die Kumpels mit den Kompaktknipsen blass vor Neid werden lässt -- Aber was nützt mir meine g'scheite Kamera wenn sie zuhause liegt und mir auf dem Weg zur Arbeit das Jahrhundertmotiv über den Weg läuft? Da bin ich gerne bereit, Zugeständnisse an der BQ zu machen, wenn ich dafür aber das Motiv kriege.)
Die Sache mit dem Vergleich wird aber in dem Moment unfair, wenn ich das "für meine Zwecke" weglasse; wenn ich die Unterschiede als absolut und allgemeingültig darstelle, wie hier geschehen. Wenn ich die sehr deutlich bessere Bildqualität einer S2 neben die der D3X stelle und sage: Na so dolle ist das nun auch wieder nicht für den Preis. Nochmal: Genauso gut kann ich eine Lumix FS6 neben eine D3X halten und z.B. sagen: "Das bißchen mehr an Bildqualität ist die 10.000 Euro mehr nicht wert." Gegen einen ähnlichen Satz wäre dagegen nichts einzuwenden, wenn er lauten würde "Das bißchen mehr an Bildqualität ist mir die 10.000 Euro mehr nicht wert." Würde ich und mein Freundeskreis ähnlich sehen. Jemand anders dagegen, z.B. unser D3 Fanboy, würde dagegen glatt "Ja." sagen. Würde aber "nein" beim Preis der S2 sagen.
Sie finden auf luminous landscape sehr viele verschiedene Kameratests, auch und grade Vergleichstests. Und ja, Sie finden da auch einen Vergleichstest Leica X1 vs. Lumix GF-1. Oder eine S90 und eine LX3. Oder eine LX3 und eine D-Lux 4. Oder D5MkII vs. A900. Aber keinen Vergleich A900 vs. S90, oder X1 vs. S2. In den erstgenannten Beispielen ist es jeweils die gleiche Liga, von der Idee her der gleiche Aufbau und Einsatzbereich. Hier kann man dann etwas absoluter werden und (z.B. bei X1 vs GF-1) sagen: Wir haben hier zwei von der Idee her fast identische Kameras. Die schlechter ausgestattete kostet das Doppelte. Noch krasser fällt der Vergleich D-Lux 4 vs. LX-3 aus. Aber selbst dann bleibt die Schlussfolgerung individuell jedem selber überlassen. Für mich persönlich lautet die Antwort "nein". Aber offensichtlich ist es so, dass es genug Menschen gibt, denen eine X1 das Doppelte wert ist wie eine GF-1, wie wir just in diesen Minuten hier auf Photoscala lesen können: Leica hat nämlich dank M9, X1 und S2 einen Gewinn erwirtschaftet...
(Die Sache mit dem Studio habe ich nur erwähnt, um die Ausrede mit dem Wetter nicht gelten zu lassen. Vielleicht war auch bei M.R. das Wetter der Grund dafür, dass er ins Studio gegangen ist. Ich selber führe im Moment, trotz des Wetters und dem frühen Dunkelwerdens, endlose Kamera-Objektiv-Vergleichstests durch. Man kann sowas halt auch mit Kunstlicht machen... Geht sogar noch besser, weil man dann die Lichtverhältnisse kontrollieren kann...)