Es ist nicht die tolle Kamera, die tolle Fotos macht, es ist der Fotograf, der draußen ist und zur rechten Zeit am rechten Ort.

— Fritz Pölking

Am 27.5.

  • 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
  • 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin

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Gast schrieb: Alles klar -

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 10. Februar 2010 - 00:00
Gast schrieb:

Alles klar - gute Antwort, aber ich hatte nun `mal eben das spätere Nikkor 1,4/35 mm - und die neuen Summilux-Objektive von Leitz sind auch gut, die können bestimmt mit den modernen Nikkoren mithalten, wenn es mit der Scharfstellung hinhaut. Eines steht fest, was nutzt das beste Objektiv, wenn der Entfernungsmesser nicht mitspielt - ich bin auch überrascht, wie gezielt der Autofokus der modernen Nikon-Kameras die Schärfe platziert, das ist immer wieder beeindruckend, auch bei sehr schnellen Motiven!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Nebenbei, ich hatte zu analogen Zeiten `mal ein Summilux 1,4/35 mm (Baujahr 65) an der Leica M4. Das war eine richtige Gurke, bei offener Blende viel zu weich und sammelte munter andere Lichtquellen ein, die sich teilweise als Streifen bemerkbar machten. Das vertickte ich schnell mit der Kamera an einen Sammler, der schaute nur auf den Zustand, die Schärfeleistung ist denen doch egal. Dafür kam ein Nikkor 1,4/35 mm in der AI-Version, das zeichnete schon wesentlich besser!

Nicht, dass ich Leicaobjektive über den grünen Klee loben will oder den Nikonlinsen ihre Qualität absprechen will... Aber auch in der Optikrechnung- und Glasentwicklung gibt es Fortschritte. Und man sollte nur gleiches mit gleichem vergleichen. Also: ein 1,4/35 von Leitz von 1965 mit einem Nikkor 1,4/35 von 1965. Bzw die Schlussfolgerung entsprechend anpassen. Dass ein 20 Jahre (oder was auch immer) jüngeres Nikkor besser ist als ein 20 Jahre älteres Summicron ist kein Wunder. Interessant wird's dagegen, wenn das 20 Jahre ältere Summicron besser gewesen wäre als das jüngere Nikkor. Oder wenn, wie jetzt, Leica seine einst treuen R-Kunden vergrätzt hat, die sich nun nach einem neuen System umsehen müssen und sich die Frage stellen, ob es sich überhaupt noch lohnt, seine alten Leitzobjektive an ein neues Gehäuse (eines Drittanbieters bzw. von Leica (sofern es letzters irgendwann mal geben sollte)) anzuschließen.

Autofokus war der Grund, warum ich von Canon (mit den vielen tollen lichtstarken Objektiven) doch zu Nikon gewechselt bin. Was nützen mir ein 1.4/24 oder ein 1.2/50 wenn ich je nach Kamera mal Front-, Back- oder "Zufalls"-fokus habe?

Mag sein, das andere mit Canon bessere Erfahrungen haben oder ihre Linsen und Kameras regelmäßig "justieren" lassen, aber mir wurde das Spielchen dann doch zu blöd... Bei Nikon bislang - toi, toi, toi - alles immer ordentlich.

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