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Erst das Auge schafft die Welt.
Am 27.5.
- 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
- 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin
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Nicht ganz fair.
Nebenbei, ich hatte zu analogen Zeiten `mal ein Summilux 1,4/35 mm (Baujahr 65) an der Leica M4. Das war eine richtige Gurke, bei offener Blende viel zu weich und sammelte munter andere Lichtquellen ein, die sich teilweise als Streifen bemerkbar machten. Das vertickte ich schnell mit der Kamera an einen Sammler, der schaute nur auf den Zustand, die Schärfeleistung ist denen doch egal. Dafür kam ein Nikkor 1,4/35 mm in der AI-Version, das zeichnete schon wesentlich besser!
Nicht, dass ich Leicaobjektive über den grünen Klee loben will oder den Nikonlinsen ihre Qualität absprechen will... Aber auch in der Optikrechnung- und Glasentwicklung gibt es Fortschritte. Und man sollte nur gleiches mit gleichem vergleichen. Also: ein 1,4/35 von Leitz von 1965 mit einem Nikkor 1,4/35 von 1965. Bzw die Schlussfolgerung entsprechend anpassen. Dass ein 20 Jahre (oder was auch immer) jüngeres Nikkor besser ist als ein 20 Jahre älteres Summicron ist kein Wunder. Interessant wird's dagegen, wenn das 20 Jahre ältere Summicron besser gewesen wäre als das jüngere Nikkor. Oder wenn, wie jetzt, Leica seine einst treuen R-Kunden vergrätzt hat, die sich nun nach einem neuen System umsehen müssen und sich die Frage stellen, ob es sich überhaupt noch lohnt, seine alten Leitzobjektive an ein neues Gehäuse (eines Drittanbieters bzw. von Leica (sofern es letzters irgendwann mal geben sollte)) anzuschließen.