Die Fotografie steht in der Lücke zwischen Kunst und Leben.

— Robert Rauschenberg

Am 27.5.

  • 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
  • 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin

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Canon im Pixelrausch!

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Eingetragen von
der Profi
(Inventar)
am Montag, 08. Februar 2010 - 19:41

So! Jetzt ist Canon auf dem selben Pixelpitch wie Olympus und Panasonic im FT bei 12 Mpx.
Nämlich 4,3 Mikrometer.

Vielleicht eine kleine Erklärung warum ich gegen den Pixelrausch auftrete.
Durch die Beugung kann ein idealer Punkt immer nur als Beugungsscheibchen (Airy Disc) abgebildet werden. (Kann man an einem Stern bei hoher Vergrösserung ausprobieren)
Der Durchmesser dieses Scheibchens ist von der Wellenlänge des Lichts und der Blendenzahl abhängig und kann nicht durch eine „höhere Auflösung“ des Objektives kompensiert werden.
Selbst ein perfekt korrigiertes Objektiv kann nicht höher Auflösen, als es die Beugung zulässt.

Die Formel dazu ist ganz einfach.
1,22x0,8(Wellenlänge im längsten sichtbaren Bereich)x5,6(Blendenzahl)x2= Durchmesser des Beugungsscheibchens.
Früher sagte man als Faustregel: Die Blendenzahl entspricht den Radius des Beugungsscheibchens.

In diese Fall hätte das Scheibchen 10,93 Mikrometer Durchmesser.

Wie weit müsste man Aufblenden, um die volle Auflösung der neuen Canon zu erreichen?
Ungefähr 2,8.

Wie viele Objektive im Canon Sortiment erreichen bei Blende 2,8 ihre höchste optische Leistung(Kritische Blende)?

Gut, man rechnet heute anders. Man geht nicht von der längsten Wellenlänge des sichtbaren Spektrums aus sondern vom grünen Wellenlängen-Bereich, der vom Menschlichen Auge am hellsten gesehen wird.
Das sind dann ungefähr 500 Nanometer.

Dann könnte man auf Blende 3,5 abblenden.

Ausserdem geht man ja davon aus, das der Tiefpassfilter bereits ein Unschärfe verursacht und man eigentlich auf der Bayer-Matrix auch 2-oder 4 Pixel gleichzeitig abdecken könnte.

Bei Blende 5,6 werden knapp 4 Pixel vom Beugunsscheibchen abgedeckt und damit wäre die theoretische Auflösung bei 4,5 Megapx und nicht mehr.
Der Rest ist eigentlich Interpolation und kreative Interpretation der internen Signalaufbereitung.

Eine so hohe Auflösung auf so kleinen Sensor macht nur Sinn, wenn man mit lichtstarken Objektiven arbeitet und selten weiter abblendet als 4,0!
Blendet man weiter ab, produziert man nur noch Datenmüll.
Erst recht mit einem Standarobjektiv der optischen „so lala“ Klasse mit einer Anfangsöffnung von 3,5-5,6!

Und jetzt noch die Vorstellung eines Pixelpitch von unter 1,5 Micrometer wie sie die neuen 14 Mpx - 1/2,3 Zoll Sensoren liefern.

Was für eine Verschwendung!
Aber der Markt verlangt es eben.

Schade! Viele andere Neuerungen der D550 sind wirklich Sinnvoll!

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