Veranstaltungen werden heutzutage oft für den Fotografen gestellt. … Die Hochzeit wird dem Fotografen mundgerecht präsentiert, denn wenn es nicht fotografiert wurde, existiert es nicht wirklich.

— Elliott Erwitt

Am 27.5.

  • 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
  • 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin

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Namen sind nur Schall und Rauch

Eingetragen von
Gast
am Montag, 08. Februar 2010 - 10:09
Gast schrieb:

Hallo! Ganz lustig, diese Antwort, es gab auch Prakticas mit einem gigantischen Prismenaufbau, speziell für die Foto-Quelle, die sollten die wenig verkaufsfördernde DDR-Herkunft verschleiern. Wenn Sie mit den DDR-Nostalgieapparaten zufrieden sind, ist das doch in Ordnung. Immer noch besser, als Leicas in der Vitrine verwahren und sie aus Angst vor Krätzerchen filmlos dahinvegetieren zu lassen, aber dann in den Foren von ihrem "Bokeh" zu schwärmen! Die Foto-Quelle hatte auch als erster West-Anbieter Werra-Sucherkameras im Programm, die überzeugten durch eine klare Designsprache! Wird Zeit, sich näher mit dem DDR-Apparatebau zu beschäftigen! Was nur auffällt: Im Laufe der Jahre hatte ich fast alle Ausgaben der DDR-Zeitschrift "Fotografie" angeschafft. Darin zu sehen: Die Fotografen der DDR-Nachrichtenagentur ADN bevorzugten Mitte der Siebziger motorisierte Kameras vom Typ Nikon F2. Das lag vermutlich daran, dass es für Praktica und Exakta keinen Motorantrieb gab, die Nikon-Teile müssen doch im Osten ein Schweinegeld gekostet haben, im Intershop gab es die jedenfalls nicht!

Ach immer diese Nikon-Fanboys... Langsam nervt's... Auch wenn Sie's nicht glauben wollen: Es gab mal eine Zeit, da hatten auch Nikons keinen Motorantrieb. Und davor gab es eine Zeit, da hat man in Dresden schon Kameras gebaut, da wusste man in Japan noch gar nicht, dass es sowas wie Kameras überhaupt gibt...

Exakta, Praktica, Ricoh, Leica, Nikon, Panasonic, Sony... Was kommt als nächstes..? Jede dieser meiner Kamras hat ihren Charme und wird/wurde eifrig genutzt. Ist mir doch egal, was da vorne drauf steht. Hauptsache die Kamera liegt klasse in der Hand, macht Spaß in der Bedienung, erfüllt ihren Zweck und hat möglichst noch eine gestochen scharfe Optik (was nicht für alle Kameras gleichviel gilt... Leider...). Die Photos mache immer noch ich (so mit Zeit, Blende, Entfernung -- was für die meisten heute nur noch Fremdworte sind), nicht eine Superautomatik, die's natürlich nur aus dem Hause Nikon und wahlweise Canon gibt...

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