Die Kamera ist ein Instrument, das lehrt, wie man ohne Kamera sieht.

— Dorothea Lange

Am 27.5.

  • 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
  • 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin

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Falsche Antwort

Eingetragen von
Gast
am Sonntag, 07. Februar 2010 - 10:41

Nein - Leica hatte damals wirklich keine Kamera für Minolta entwickelt, ganz im Gegenteil. Das einstige Flaggschiff der deutschen Kameraindustrie befürchtete das Schicksal von Zeiss-Ikon-Voigtländer, denn die seltsamen Zeiss-Ikon-Geräte konnten nicht mehr gegen die hochmodernen Kameras von Nikon, Canon, Minolta, Konica, Asahi Pentax usw. konkurrieren. Die Bessamatic-/Ultramatic-Baureihe war auch wirklich potthässlich und mit ihren Zentralverschluß-Satzobjektiven (der Horror) nur eingeschränkt wechselobjektivtauglich, die Contarex zu groß und technisch schwerfällig, von den grusligen Contaflex-Dingern möchte ich nicht erst anfangen. Einzig die moderne Icarex hätte es geschafft, aber die kam viel zu spät mit dem preiswerten M42-Anschluß auf den Markt. Insgesamt zeigten sich dagegen selbst die DDR-Prakticas moderner und anspruchsvoller. In diesem Zeitraum brachte ein Test der ersten westdeutschen Verbraucherzeitschrift "DM" die Zeiss-Fans "vollends auf die Palme!" Vernichtend urteilte DM über Voigtländer und Contaflex, bemängelte die schlechte Zuverlässigkeit und den umständlichen Gebrauch. Den Sieg in allen Kategorien holten die Fernost-Kameras. Leitz hatte da auch weder eine moderne Reflexkamera mit Automatik im Angebot, noch eine Profikamera mit auswchselbaren Suchern und einem schnellen ansetzbaren Motor - und im Objektivangebot zeigten sich auch viele Lücken. Nebenbei holten die Japaner auch in den ersten Objektivvergleichstesten den Sieg. Was war schon ein Leitz-Reflexobjektiv gegen das irrsinnig scharfe Nikkor 2,5/105 mm? Was tun? Da blieb nur die Kooperation mit einem der japanischen Technologieführer. Zeiss biederte sich bei Yashica an, Zeiss ließ die Planare "Made in Japan" vom Stapel und Leitz rannte Minolta hinterher. "Sic transit gloria mundi" - und die Topkameras von heute heißen immer noch Nikon oder Canon (OK, Sony nehmen wir als Minolta-Konica-Nachlaßverwalter höflicherweise mit dazu)!

Gast schrieb:

nur schade, dass nicht erwähnt wird, welche Rolle der Leitz Correfot Autofokus bei der Minolta 7000 spielt, bzw. welche Verbinungen zwischen beiden bestehen. Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass der Minolta 7000 Autofokus von Leitz entwickelt wurde. Ist ja schon 25 Jahre her und Tante Google hilft auf die Schnelle auch nicht konkret dem Gedächnis auf die Sprünge...

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