Die Gottheit lässt sich nicht photographieren. Die Wissenschaft bedauert dies sehr.

— Emil Nolde

Am 27.5.

  • 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
  • 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin

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Falsche Antwort

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 06. Februar 2010 - 11:07

Nein, Minolta hat wirklich nicht den grottenlahmen Correfot-Kram übernommen. Warum sollten sie auch? Die Minolta-Ingenieure zeigten schon lange, in welche Richtung die technologische Entwicklung der Zukunft lief. Im AF-Bereich gab es noch andere aktive Konkurrenten: Canon baute schon 1963 einen AF-Prototypen und Nikon hatte bereits 1971 ein AF-Objektiv zur Ansicht. Im Gegenteil: Damit Leitz überhaupt eine moderne Spiegelreflex mit Automatik anbieten konnte, mussten sie von Minolta die XE-1 (gute Kamera) übernehmen und bastelten daraus die Leica R3 - später gab es eine weitere Bastelarbeit, die Minolta XD-7, diese verkauften sie als Leica R4. Sogar Objektive übernahmen sie von Minolta (70-200 mm und ein Fischauge), denn auch hier zeigte Minolta zielgerichtet, wo es lang ging. Damit auch die bisherige Leica-Kleintel ihre Hunderter loswerden konnte, gab es die R3 auch "in Gold!" und in grüner Aufmachung. Solche Peinlichkeiten blieben glücklicherweise den Minolta-Käufern erspart! Auch die CL im Sucherbereich entstand in der Zusammenarbeit mit Minolta. Das war auch nötig, denn sonst hätte der Geier schon früher seine Runden über Wetzlar gedreht. Was dann später mit den Leica-Reflexkameras geschah, ist bekannt: Es existiert kein eigenes Spiegelreflex-Modell mehr - aber bald kommt ja die S2?! Die Japaner (Nikon, Canon, Sony - um die wichtigsten Hersteller zu nennen) und Japaner/Chinesen (Hasselblad) zittern schon - kleiner Scherz zum Abschluß! Da fällt mir noch etwas ein: Ich kann mich an die Correfot-Präsentation in Köln noch gut erinnern, zwei Wachleute standen in einem kleineren Extra-Bereich davor und passten auf, dass kein Japs dieses Teil mit der Kamera kopiert. Eigentlich überflüssig, denn die fernost-Konkurrenten hatten so was schon in der Schublade - und damit räumten sie auch auf dem Markt ab. Leica rannte Minolta, Canon Yashica-Contax und Asahi Pentax nur noch hinterher! Aber Nischenhersteller zu sein, ist doch auch spannend!

Gast schrieb:

nur schade, dass nicht erwähnt wird, welche Rolle der Leitz Correfot Autofokus bei der Minolta 7000 spielt, bzw. welche Verbinungen zwischen beiden bestehen. Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass der Minolta 7000 Autofokus von Leitz entwickelt wurde. Ist ja schon 25 Jahre her und Tante Google hilft auf die Schnelle auch nicht konkret dem Gedächnis auf die Sprünge...

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