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Es soll auch ein Leben jenseits der Naturfotografie geben.
Am 27.5.
- 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
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Fakten statt "professionelle" Web-Sabbelei
Sie waren schon etwas eigenartig, diese motorischen Zooms.
Deshalb konnte man die motorische Brennweitenverstellung ja auch bei vier der fünf xi-Objektive ausschalten. S. z.B. http://www.progsch.net/mediawiki/index.php?title=Xi-Objektiv
Ein Verkäufer wollte mir einmal eine neue Minolta Dynax 7000i zeigen, als dieses störrische Ding plötzlich anfing, wie wild mit Autofokus und Zoomotorik hin und her zu fahren.
Knapp daneben. Die 7000i unterstützte die motorische Brennweitenverstellung noch nicht.
Dazu klappte dann auch noch der Blitz mit einem lauten Klack auf...
Wie heute bei sehr, sehr vielen Kameras.
... und zu
Wow. Der Blitz klappt automatisch zu! Das möchte ich sehen!
Nebenbei: Die Dynax 7000i hat keinen Blitz eingebaut.
... worauf der geschockte Verkäufer die Kamera reflexartig ausschaltete, auf den Tisch legte und seufzte. „Ob sich die je verkaufen wird?“
Die Verkäufer sind von einer simplen 7xi (die meinen Sie vermutlich) überfordert?
Die 7xi war gar nicht so ungewöhnlich, vielleicht ihrer Zeit etwas voraus. Der AF fährt bei jeder Kamera hin und her, wenn er (im dunklen Verkaufsraum) nichts zum Scharfstellen findet. Klar sind die AF im Laufe der Jahre besser geworden, aber der der 7xi zählte damals zu den besseren oder zu den besten.
Die motorische Brennweitenverstellung war durchaus praktisch, zum Beispiel bei der automatischen Nachführung des Bildausschnitts bei bewegten Motiven. Der eine oder andere Fotograf am Spielfeldrand eines Fußballspiels würde sich heute vielleicht freuen, wenn die Kamera den Zweikampf stets formatfüllend ablichtet, egal wie weit entfernt.
Fast jede Kompaktkamera vergisst mit dem Ausschalten die Brennweite und fährt das Objektiv ein. Und schlägt mit dem Einschalten wieder eine Brennweite vor. Die Auto-Compact-Funktion und der automatische Brennweitenvorschlag abhängig von der Motiventfernung waren da nur konsequent.
Schon als das Bajonett auf Autofokus umgestellt wurde, hatte man treuen Minolta MD Kunden vor den Kopf gestossen, in dem man jede Kompatibilität mit den alten Objektiven beendete.
Wie auch Canon seinen Anwendern mit dem neuen Bajonett vor den Kopf stieß, als man aus gutem Grund wechselte.
Dann kam noch ein neuer Blitzschuh und zu allem Überfluss auch noch diese winzigen Chipkarten, mit denen man sich Funktionen, die manche anderen Kameras serienmäßig boten, zukaufen musste.
Wer zwang Sie? Welche essentielle Funktion, die andere Kameras serienmäßig hatten, fehlte? Die Chipkarten boten teils sinnvolle, teils weniger sinnvolle, teils bis heute einmalige Zusatzfunktionen.
Die 7000i war so „intelligent“, das man sich als Fotograf richtig blöd vorkam und so kompliziert zu bedienen, das man nie zum Fotografieren kam.
Das muss an Ihnen legen. Aber wenn Sie nichtmal den Knopf zum Umschalten auf die manuelle Brennweiteneinstellung finden... (Kleiner Tipp: Der Schalter ist mit MZ/AZ beschriftet.)
Ob mit der 7000i, 7xi, 9xi, Sp-xi: Ich bin zum Fotografieren gekommen. Kompliziert ist die Bedienung nicht.
Kein Wunder dass sich Canon mit der Vorstellung der EOS Serie, der Rückkehr zum Einstellrad und den Verzicht auf Überflüssige Gadget´s, schnell als Marktführer im AF Bereich etablierte.
„Schnell“ ist relativ. Das hat schon einige Jährchen gedauert...
Mit dem Einzug der Videofähigkeit in den Kameras, könnte der motorische Zoom eine Renaissance feiern, denn erst beim Filmen wäre er wirklich sinnvoll.
Frei nach Michael Martin: Ein guter Filmer zoomt nicht.
Es gibt einen Grund, bei Filmaufnahmen die Brennweite nachzuführen. Den gleichen Grund, wie die Brennweite bei Foto-Bildserien nachzuführen: Das Motiv - beispielsweise der Sportler - bewegt sich auf den Fotografen zu und soll stets formatfüllend abgebildet werden.
Da haben Sie dem Dummschwätzer, alias "der Profi", aber schön Contra gegeben.
:-)