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Jeder kann knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Photographieren ist nur insofern Kunst, als sich seiner die Kunst des Beobachtens bedient. Beobachten ist ein elementar dichterischer Vorgang. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.
Am 27.5.
- 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
- 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin
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Das ist ja nur der Anfang!
Panasonic wie Olympus nutzen ein RGGB-RAW-Format, dh. das es bei den Grünpixelwerten 2 untersch. Gruppen gibt. Dadurch erreicht man soweit der RAW-Konverter darauf konfiguriert ist auch eine bessere Auflösung in den Grüntönen. Bei Imaging Resource kann man davon ausgehen, dass es JPEGs aus der Kamera sind. Andere Testlabore nutzen oft RAW und konvertieren mit zB. Adobe Camera RAW was schonmal nicht auf RGGB ordentlich konfiguriert werden kann. Viele Intersierte laden auch RAW aus dem Internet herunter und konvertieren dann mit Adobe Camera RAW bzw. einem Konverter der für RAW von Panasonic und Olympus nicht optimal ausgelegt ist. Man legt eher optimiert auf die Marktführer aus, dh. Nikon, Canon und Sony.
Arbeitet man basierend auf RAW mit einem geeigneten RAW-Konverter holt man aus RGGB-RAW von Panasonic und Olympus nochmals deutlich mehr heraus. RAW-Konverter wie Olympus Master/Studio oder Silkypix sind aber nicht gerade Aufschönungsweltweiter wie Adobe Camera RAW, dh. so richtig Spitzhackenscharf wie Adobe Camera RAW oft einige Texturen herausarbeitet wird es nicht. Dafür sind farbige Texturen sehr schön schattiert und durchzeichnet.
Die andere farbige Textur geht Richtung heller Pastellton. Dh. bei der RGB-Mischung kann etwas in die falsche Richtung gehen. Gerade in hellen Flächen und hellen Pastelltönen sieht man auch irgendwann das Farbrauschen. Bei niedrigen ISO, dh. nahe an der Basis-Empfindlichkeit geht es va. darum, dass der Sensor an der Oberfläche sauber ist. Hier führt ganz klar der CCD vor den Active Pixel Sensoren wie CMOS und LiveMOS (ein spezieller moderner NMOS-Typ). Der LiveMOS ist jedoch auf CCD getrimmt, dh. man versteckt die Photo-Detektoren (dort werden die Pixelwerte für RGB erzeugt) vor den auf der Sensoroberfläche herumvagabundierenden Störladungen. Was man nicht einfängt muß man nicht IM Sensor nachträglich wegSCHNEIDEN bzw. rausLÖSCHEN. Zum Löschen benötigt man nämlich Fläche am Pixelort, welcher vor Licht quasi geschützt werden muß. Bei entrauschten CMOS-Sensoren verschwendet man Fläche und exakt wg. dieser Flächenverschwendung mußten D-SLR-Sensoren anfangs so groß wie APS-C oder noch besser wie KB-VF sein. Das Problem bei KB-VF waren nur die hohen Kosten. Deshalb APS-C anfangs auch für den Profi der nicht gleich n x 10.000 Euro für einen Body und das meiste für den Sensor ausgeben wollte. Der Sensor der 5D soll anfangs ca. 1.500,- ... 1.800,- Euro wert gewesen sein.
Bei APS-C sind die durch Photonen herausgeschlagenen bzw. erzeugten Ladungen gegenüber den Störladungen schneller in der Unterzahl als beim KB-VF-Sensor. Bei beiden CMOS-Formaten wird jedoch per CDS-Verfahren auf gleiche Weise die Störladung recht unintelligent und blind herausgeslöscht. Hier raspelt man mit abnehmender Pixelfläche auch Nutzinformation weg. Somit sind die aufgezeichneten RGB-Werte im Vergleich zum eigentlichen exakten aufzuzeichnenden RGB-Wert am jew. Ort des aufgezeichneten Objektes bzw. Muster untersch. stark entfernt. Bei CMOS-Sensorn mit CDS-Verfahren baut man nicht nur die Fläche zu sondern baut auch nach oben. Dadurch nimmt der Effekt des Active-Pixel-Cross-Talkings zu. Dh. ein Photon mit passender Wellenlänge für den Rotfilter passiert diesen aber eben nicht telezentrisch sondern leicht quer. Es werden die Schaltungsebenen für das CDS-Vefahren durchquert und das Photon fällt in den Grün- oder Blautopf anstatt in den Rot-Topf. Auch hier gilt. Je kleiner der Pixelpitch umso mehr von den daraus resultierenden Fehlfarbmustern würde man erkennen. Generell erzeugt es auch nach der Befilterung eine schlechtere Luminanzauflösung auf der kompletten Bildkreisfläche und nicht nur am Bildrand.
Nacheulen-D-SLRs sind auf HighISO optimiert aber zeigen deutliche Schwächen bei den niedrigeren ISO-Werten. Man muß mit Pixelwerten um sich werfen um 12MPx aus einem FT-System zu erreichen bzw. zu überholen.
Nun aber setzt der LiveMOS-Sensor erkennbar zum Überholen bei HighISO an und Fujifilm kommt sogar mit eine orig. CCD-Prozess nur eben eigenem RGB-Transfer-Pattern und 2 unabhängig voneinandern auslesbaren Sensor-Arrays im FT-Format.
APS-C wird durch die nächste LiveMOS-Generation in FT-Format wohl schlichtweg eingeholt und die meisten Fotografie-Begeisterten werden erkennen, dass man mit vergleichsweise sauberen ISO3200 recht ordentlich leben kann. Beim Fujifilm SuperCCD EXR kann man sich aussuchen ob man bis ca. ISO400...800 mit voller Auflösung (beim EXR ohne Interpolierung von 2 untersch. gut belichteten Aufnahmen!!!) arbeitet oder bei halber Auflösung entweder Dynamikumfang oder HighISO priorisiert.
Das FT-Format macht es möglich, dass man diese Fortschritte eben schneller einführen kann. Desweiteren erkennt man bei jedem bisherigen Fortschritt, dass die existierenden Objektive mit neuen fortschrittlichen Sensoren kombiniert werden, welche sogar im Vergleich zur E-1 oft weniger Performance-Einschränkungen (man muß jedoch bei der E-1 oft sehr genau hingucken um das zu sehen) zeigen. Die neuen LiveMOS-Sensoren verdauen bestimmte ZUIKO Digital-Optiken bei bestimmten Blenden-/Brennweiten-Kombinationen sichtbar besser. Die Nachteulen D-SLR Nikon D300 mit Ihren hinsichtlich Telezentrie anspruchsvolleren CMOS verdaut nicht gerade wenige hervorragende Nikkore deutlich schlechter als die Nikon D200 mit Ihre IT-CCD.
Leider gibt Imaging Resource keinen Vergleich von D300 und D200 mehr her. Die 10MPx der D200 sind oft deutlich besser als die 12MPx der D300. Das mit den größeren Farbtonwertumfang und Kontrast von CMOS ist ein schlechter Scherz. Wenn das Kontrast-Muster paßt für CMOS, dann paßt es eben besser zu CMOS als CCD. Aber gerade bei Textilien, Mode und Make-Up rennt jeder gute CCD einem CMOS weiterhin davon. Der LiveMOS ist definitiv nach dem Vorbild des CCDs entworfen. Anstatt die Pixelflächen durch Einsatz des CDS-Verfahrens in der Fläche und der Belichtung von oben zubauen wird
a) die saubere Belichtung gefördert. Somit muß ein vergleichsweise großer FT-Sensor sich vor den winzigen BSI CMOS von heute nicht fürchten.
b) wird der Photo-Detektor nicht erst unnötig Störladungen ausgesetzt um die erstmal zu speichern und sogar noch in Spannungswerte sprich die eigentlichen RGB-Werte vor der CDS-Rasur direkt am Pixel zu wandeln.
Zu "b)" Panasonic hat sich die Entwicklungs des sog. µ-Maicovicon-NMOS einiges kosten lassen. Das ist zu Recht der aktuell modernste Active Pixel Sensor auf dem Markt. Anstatt das olle CDS-Verfahren was die NASA eben für technisch-wissenschaftlichen Anwendungen gerne nutzen mag (Hubble hat aber sogar einen Kodak-CCD eingebaut) hat man bei LiveMOS endlich mal Nägel mit Köpfen gemacht. Dh. man muß nicht in die Fläche gehen um ordentlich Pixel bei gutem Rauschverhalten draufpacken zu können sondern man hat eine Ausgangbasis für einen Active Pixel Sensor der sich auch ECHTER Imager-Sensor nennen darf. CCD und va. FFT CCD sind eigentlich hinsichtlich Ihrer Farbton-Performance die ECHTEN Imager-Sensoren.
Problematik des CCDs er rauscht je schneller man die Ladungen durch die Eimerketten-Schaltung rauschen lassen muß. Desweiteren ist Framing der Beschnitt eines abgetasteten Analog-Signales das in einem Framespeicher liegt. Beim CMOS oder LiveMOS liest man den Sensor wie einen Speicherbaustein aus. Dh. jedes Pixel ist einzeln addressierbar.
Die Zukunft für die am häufigsten eingesetzten Kameras liegt klar im Active Pixel Sensor und hier dem LiveMOS. CCDs bleiben die 1. Wahl für HighEnd-Performance-Ansprüche bei Mode, Make-Up und Produktwerbung.
Canon 1Ds Mk III, Sony A900 oder Nikon D3X mit einer Leica S2 oder anderen digitalen Mittelformaten auf gleiches Level stellen ist schon echt Bingo-Bongo.
Es ist eher so, dass FT bald KB-VF eingeholt hat. 14...16MPx und KB-VF steht wehrlos da und das bereis in Bildmitte.
Eigentlich hat es weniger mit dem Sensor-Format zu tun. Es ist von anfang an die optimale Auswahl des Sensortypes und die Optimierung der optischen Schnittstelle von Objektiv und Sensor. Bei Canon EF kann man gerademal das EF L 1,2/85 USM II als vergleichbar gut optimiert bezeichnen. Wie solls auch anders sein. Je größer der Bildkreis umso schwieriger wird das alles.
Dementsprechend anspruchsvoll ist es auch ein Leica M9-System (Body + Objektive) und ein Leica S2-System zu entwickeln und so präsentieren zu können wie es Leica bereits gezeigt hat und "alte Hasen" definitiv voll überzeugen konnte.
Leica als Nutzer des Kodak-FFT-CCD ist für das Image von Kodak gut. CMOS-Massenware die nur durch Pixel-Ralleys noch mithalten kann wird ggf. bald zum Schuß der nach hinten los geht.
Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich erkenne die Vorteile eines Canon EF Bodies mit KB-VF-Sensor in Kombination mit einem EF L 1,2/85 USM II ABER das ist mir zuwenig "Angebot im System".