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Den Menschen berührt nicht das Ding an sich, wohl aber seine Sicht der Dinge.
Am 27.5.
- 1913: * Wols (Alfred Otto Wolfgang Schulze, + 1951); deutscher Fotograf, Maler und Grafiker
- 1923: * Inge Morath (+ 2002); österreichische Fotografin
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Sensorgröße, Schärfentiefe
Hasselblads Zielgruppe für die H4D-40, die einen 33x44mm CCD-Sensor mit 40 Mio. Pixeln besitzt und fast den doppelten Aufnahmebereich des größten 35mm DSLR-Sensors bietet, sind professionelle Fotografen, die mit 35mm High-End-Systemen arbeiten.[...]
„Die Tatsache, dass unsere großen Sensoren mehrere Millionen Pixel mehr aufweisen als 35mm-Sensoren, ist zum Beispiel bekannt“, fährt Hansen fort, „aber die ausgezeichnete Bildqualität, die daraus in Hinblick auf Farbe, Detailgenauigkeit und Klarheit resultiert, ist weniger bekannt. Genauso sind sich viele Fotografen nicht der Tatsache bewusst, dass das größere Format der H-System-Kameras einen deutlich geringeren Schärfentiefebereich liefert, wodurch der Einsatz eines selektiven Fokus für kreative Effekte viel leichter wird.“
Wollen die uns für dumm verkaufen? Das Mittelformat bietet ein paar Vorteile, aber hier schießt das Marketing deutlich übers Ziel hinaus:
Die Fläche des Sensors der H4D-40 liegt lediglich 70 Prozent über der des Kleinbildes (und der Preis gleichzeitig deutlich höher). Den Größengewinn mag man - mit viel gutem Willen - ja noch auf einen „fast doppelten Aufnahmebereich“ aufrunden. Aber wo sieht Herr Hansen den Vorteil des geringeren Schärfentiefebereichs? Rein theoretisch gäbe es da einen kleinen Vorteil, böte Hasselblad Objektive mit gegenüber den Kleinbildobjektiven vergleichbarer Lichtstärke an. Beim Formatfaktor 0,78 überwiegt hier aber der Nachteil, dass man ein teures 6x4,5-System kauft und eben nur den verhältnismäßig kleinen 44x33-mm-Sensor bekommt.