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Denk dran ... Licht ist dein Zeichenstift. Und in der Schachtel ist immer noch eine andere Farbe.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Gast schrieb: . . . noch
. . . noch nie wurde im Büro soviel gedruckt wie heute. Es ist halt ein Unterschied, ob ich einen Text gedruckt im Überblick habe, Zeilen markieren kann, quer lese, . . . oder aber an einem Display mich dadurch quälen muss.
1. stimmt das wohl.
2. ist es aber auch so, dass Daten explosionsartig zugenommen haben (Bankverkehr, Flugdaten-Abgleich, Wissen, Mail, Youtube, Flickr, Twitter, ... - es schwirren irrwitzig viele digitale Daten durch die Netze) - würde das alles auf Papier transportiert und gelesen werden müssen, hätten wir ungleich mehr Papierkrieg. _Relativ_ hat der Papierverbrauch also wohl deutlich abgenommen.
3. Das mit dem besseren Überblick kenne ich auch: Als ich mit dem Schreiben am Bildschirm begann, musste ich unbedingt alles ausdrucken, sonst erkannte ich gar nichts - weder Inhalte noch Fehler. Heute - dank besserer Darstellung (Proportionalschrift, schwarz auf weiß, LCDs) und langjähriger Übung im Bildschirm-Gucken - drucke ich nichts mehr zur Korrektur aus. Der Textfluss ist rein digital und wird allenfalls dann analog, wenn ich der Schwiegermutter (die keinen Computer hat) die Buchbestellung ausdrucke, damit sie einen Beleg hat (meine eigenen Belege sichere ich meist als PDF).
4. Die Jungen werden mit Bildschirmen groß - für die ist es irgendwann wahrscheinlich schwieriger, auf Papier zu lesen.
5. Irgendwann - wenn die Lesegeräte breitflächig da sind (und die werden irgendwann nur 50 Euro kosten und ausgereift sein und 15 Jahre lang brauchbar bleiben, so wie heute Kaffeemaschinen) - wird Papier zum Exoten.
der besucher