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Ich mache Fotos wie Jimmy Page und ich spiele Gitarre wie Ansel Adams.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Mutmaßungen über Fotojournalisten
Die Fotojournalisten haben aber keine D100 mit 18-55 mm (das hatten `mal vor acht Jahren die "Freien" bei der Lokalzeitung),
Die meisten Freien die in Deutschland bei Lokalzeitungen im Jahr 2010 fotografieren sind keine Fotojournalisten und stellen sicher auch nicht das Gros "fast alle(r) wichtigen Presse- und Agenturfotografen".
Bei den meisten Lokalzeitungen fotografieren irgendwelche Hobbyfotografen die noch Geld mitbringen um ihre Bilder gedruckt zu sehen oder Schreiberlinge (die auch nicht wirklich schreiben können), meist sind das Muttis im Nebenerwerb (denn von den Zeilenhonoraren und Anstrichhonoraren für die Bilder kann kaum einer leben, die decken oft kaum die Unkosten) denen man eine Einsteiger-DSLR mit 18-55er umgehängt hat, die meistens mit eingeschaltetem Blitz benutzt wird, um gestellte Gruppenfotos mit Porzellantellern und Bürgermeistern zu machen.
Eine oder eher zwei D3 oder EOS-1 mit 14-24, 24-70 und 70-200 mm findet man bei den festen Freien der großen Tageszeitungen oder den Fotografen der Agenturen.
Aber abgesehen davon ist es auch dumm so zu tun, als gäbe es da eine direkt Verbindung zwischen Ausrüstung und dem Anspruch des Kunden. Dem Kunden ist es völlig egal, was ein Fotograf benutzt, der interessiert sich nur für das Ergebnis.
Natürlich muß, wer professionell - erst recht auf Auftragsbasis - als Fotojournalist arbeiten will dafür sorgen, daß er über eine Ausrüstung verfügt die es ihm ermöglicht die gängigen Standardsituationen zu bewältigen. Aber der oft von Amateuren gezogene Rückschluß, daß ein paar D3 oder EOS-1 mit 14-24, 24-70 und 70-200 mm die Eintrittskarte sind, ist schlicht falsch. Das folgt der irrigen Annahme, daß man sich die Qualifikation kaufen könnte, was ja ein ganz bequemer Weg wäre.
Wer mit einer Einsteigerkamera und einer Festbrennweite Bilder macht, die den Ansprüchen der großen Magazine entsprechen, der wird da gedruckt; im Gegensatz zu jemandem, der mit der teuersten und besten Kamera der Welt und einem Kofferraum voll Objektiven mittelmäßige bis schlechte Fotos produziert.
Insoweit ist auch die Frage ob man mit einem 12er Objektiv an einer M9 oder mit der M9 an sich professionell arbeiten kann albern. Das auch, weil es eben Fotografen gibt, die das tun.