Talent ist wichtiger als Technik.

— Andreas Feininger

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Konzertfotos

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 30. Dezember 2009 - 22:13

Diskret mit der Kamera zu agieren ist nicht einfach, aber mit lichtstarken Objektiven, wie sie Nikon und Canon anbieten, geht das sehr gut. Da lässt sich die Szenerie leicht aus sicherer Entfernung beobachten, die Steigerung auf extrem hohe ISO-Zahlen macht es sogar möglich, Konverter einzusetzen. Unter 300 Millimeter ist es aber zwecklos, überhaupt Überlegungen in dieser Richtung anzustellen. Wichtig dabei ist auch, das Publikum und die Darsteller nicht zu stören, deshalb sollte auch der Fotograf (oder die Fotografin) besser "unsichtbar" bleiben. Wenn die Besucher dann später ein gutes, mehrspaltiges Bild in ihrer Zeitung sehen, hat sich die Mühe doch gelohnt. Nur ein Beispiel: Nachdem wir zehn Minuten in der Anfangszeit bei einer Galavorstellung von Vicky Leandros im Bühnenfrontbereich zwischen den Sitzreihen fotografierten, tauchten dann zusätzlich einige Amateure (Konzertbesucher) mit ihren Handys und Miniknipskisten vom Typ Aldi, Leica-Panasonic, Samsung usw. auf und hatten auch keine Hemmungen, die Vortragende mit ihren eingebauten Mini-Blitzerchen zu stören. Das brachte leider ein allgemeines Fotoverbot. Das Nikkor 70-200 mm plus Zweifachkonverter aus sicherer Entfernung löste dann das Problem. Das gab gute Bilder - und die Knipsermeute bekam das nicht mit (die Sängerin übrigens auch nicht)!

Gast schrieb:
Gast schrieb:

Sie waren das auch nicht, sondern irgendein "Experte". 800 ISO ist auch nicht der Grund, sich eine Nikon D3s anzuschaffen, sondern vor allem die Gelegenheit, ohne qualitative Einbußen das ISO-Rad auf 3.200 oder 6.400 zu drehen. Gestern noch konnte ich mir die Konzertfotos eines Kollegen ansehen, der mit der D3s (Testkamera) und "langer Tüte" (Nikkor 80-400 mm) aus dem Hintergrund agierte, um das Publikum nicht zu stören. Wirklich allererste Sahne. Diese Kamera ist ein echter Fortschritt! Er wird sie jetzt bestellen, die richtige Entscheidung!

Gast schrieb:

Übrigens: ich habe nichts gesagt von wegen HighISO. Im Gegenteil. Ich bin angenehm überrascht, dass ISO 800 inzwischen so gute Ergebnisse bringt. Das erweitert die Möglichkeiten enorm, vorm allem im Still-Bereich. Ob ISO irgenwas darüber sinnvoll sind, muss jeder selber wissen, der ein entsprechendes Foto braucht. Im Reportagebereich sind derartige Fotos mit charakteristischer Oberfläche durchaus aktzeptiert. In diesem Sinne!

... um das Publikum nicht zu stören:

Hier sehe ich auch bei mir leider noch das größte Problem - die akustische Belastung der Umgebung beim Auslösen. Silent mode ist hier ein denkbares Stichwort. Wenn DSLR, dann würde ich mir ein Modell wünschen, dessen Spiegelmechanik erheblich dezenter "klappert", damit man auch diskreter arbeiten kann.

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