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Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Bloß keine (richtig geschrieben)
Wieder so ein Schlaumeier mit seinem "Portfolio" (Super-Wort, hört sich ganz wichtig an)! In der Berufsfotografie zählen aber an erster Stelle Leistung, z. B. die Möglichkeit, schnelle Bildfolgen abzulichten und sie auch genauso schnell abzuspeichern. Eine halbe Tonne (das nur zur geistigen Auffrischung) entspricht 500 Kilogramm. Nehmen wir einmal die seit zwei Jahren weit verbreitete Presse-Standardausrüstung: Dazu gehören die D3s mit 1.450 Gramm komplett, dann das 14-24 mm (1.000 Gramm), das 24-70 mm (900 Gramm) und das 70-200 mm mit 1.470 Gramm und alternativ der Konverter 1,4x mit 200 Gramm - nicht zu vergessen das Blitzgerät SB-900 mit 400 Gramm. Das wären komplett 5.370 Gramm, mit Reserveakku und Ersatzakkus für den Blitz und dem Rucksackgewicht kommen wir auf ca. acht Kilogramm Gesamtgewicht. Das ist doch zu tragen - oder? Was machen wir mit den restlichen 492 Kilos bis zu Ihrer "halben Tonne"? Nikon steht auch nicht für übertriebene Spielereien, da könnten sie ja noch eine Taschenlampe und einen Zahnstocher einbauen, in der Oberklasse zählen Zuverlässigkeit, technische Spitzenklasse und schnelle Datenverarbeitung! Da liegen sie mit D3 und D700 genau richtig, die stark steigenden Verkaufszahlen und die Akzeptanz bei der Personengruppe, die damit Geld verdienen muß, bestätigen die richtige Zielsetzung! Noch ein Tipp: Wer eine leichte Ausrüstung braucht, für den gibt`s ja noch "halbe Sachen" und damit preiswerte Knipserangebote: Die putzigen FT-Kameras, dann diese chromblitzenden Mini-Dinger, bei denen das kleine Zoom auf Knopfdruck `rausfährt (auf Wunsch mit Gesichtserkennung) und die handlichen Fotohandys. Die produzieren bestimmt schöööne Bilder bei der Silvesterfeier. Was Nikon noch erledigen muß, das wissen die bestimmt selbst ganz gut - denn die Nikon-Vertretungen stehen weltweit in einem engen Kontakt mit ihren wichtigsten Kunden aus der Profiliga!
bitteschön. Nikon hat da für meine Begriffe noch viele Dinge zu erledigen. Außer HighISO, die die D3s und die D700 in der Tat sehr gut bewältigen, gibt es da noch einiges zu erledigen.
Vor allem darf man im Produktportfolio ernst zu nehmende Kameras vermissen, die nicht in die Kaventsmannklasse fallen und trotzdem hervoragende Bildergebnisse liefern, ohne dass man eine halbe Tonne Kamera rumschleppt. Und an den ausgebauten Funktionalitäten wie LiveView, drehbares Display in alle Richtungen und sowas wie EVF in ernst zu nehmender Form hat Nikon bis jetzt kaum Energie verschwendet. Die Experimentierfreude der Company ist derzeit einigermaßen auf den Tiefstpunkt gefallen, würde ich sagen. Da hatte man früher schon deutlich Erfreulicheres gesehen.