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Je weniger Objektive mitgenommen werden, desto mehr gute Bilder bringt man wieder nach Hause.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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:-))) Ich steige von Canon auf Leica um ;-)
Ich bin 30 und werde meine ganze Canon-Ausrüstung (1Ds + L-Objektive) für eine M9 + 50mm f/1,4 verkaufen! ;-)
Als die erste Leica entwickelt wurde, stand sie für ein revolutionäres Konzept. Sie war viel kleiner und handlicher als die Kameras, die damals üblich waren. Das von Oskar Barnack gewählte Filmformat, 24 × 36 mm und das Seitenverhältnis 2:3 sind heute noch das Maß der Dinge. Später stand Leica für höchste Ingenieur-Qualität, beste Objektive, beste Bildqualität und mechanisch unverwüstlich.
Und heute? Der Autor zieht zum Vergleich eine Kompaktkamera heran, um nachzuweisen, dass die M9 das bessere Produkt ist. Das wäre ok, wenn die M9 540 € kosten würde. Sie kostet aber das Zehnfache, 5400 €. Damit steht sie in einer Ebene mit Canon 1Ds3 und Nikon D3x; mit diesen Kameras muss sie sich vergleichen lassen. Warum auch nicht? Es geht in allen drei Fällen um ein Budget ab 7000 € für Gehäuse und Objektiv. Gegen Canon und Nikon verliert die M9 aber in Qualitätskriterien wie Auflösung oder Rauschfreiheit. Ich würde der Leica noch nicht mal die Stabilität von 300.000 Auslösungen zutrauen, die Canon und Nikon für ihre Kameras angeben. Aber, bei allen Unterschieden in der Bedienphilosophie, optische und mechanische Qualität ist doch das, was den Ruf von Leica geprägt hat.
Leica M9 ist heute nur noch ein Schatten dessen, was Leica-Messsucherkameras früher mal bedeuteten. Ich kann mir nicht vorstellen, die die M9 irgendeinen Neukunden gewinnen wird. Sie wird ihre Käufer finden, aber das werden Kunden sein, die bereits Leicas und Leica-Objektive haben und nur einen neuen Body benötigen. Diese Kunden kommen aus der Generation 60+ und das sind nicht so viele.
Leica kann nur hoffen, dass die S1 neue Kunden gewinnen kann. Die ersten, hier veröffentlichten, Fotos stimmen zuversichtlich.