Heute ist der Fotograf ein Fälscher und jedes Bild eine Lüge.

— Brian P. Bailey

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Leica, Kodak, ...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 30. November 2009 - 17:06

Kodak tut das beim Mikrolinsen-Design seines FFT CCD für Leica M9 was er auch für nicht nahezu telezentrisch abbildende Objektive im Mittelformat-Bereich tut bzw. tun muß. Leica kodiert am Bajonett das Objektiv um der Leica M9 mitzuteilen was an Korrekturen relevant wäre.
Das was ein Mittelformat-Fotograf aufgrund von empirisch ermittelten Profilen nutzen muß um Aufnahmen mit einem Digitalback und einem symmetrisch gerechneten Objektiv für Vermessungsaufgaben am Rechner zu korrigieren erledigt eine Leica M8, M8.2 und M9 dank Bajonett-Kodierung "Automatisch".
CMOS va. non-BSI-CMOS und trotzdem hochlichtempfindlich erzeugt bereits bei APS-C Probleme die selbst der CCD der Nikon D200 nicht kennt und im Vergleich zum FFT CCD suboptimal ausgelegt ist. Digitales Mittelformat mit hochlichtempfindlichen non-BSI-CMOS erstmal undenkbar. Bei KB-VF bekanntes "schönrechnen" während Leica bei M9 trotz anspruchsvoller Anforderungen bedingt durch die kurze Schnittweite dank FFT CCD "korrigiert". Auch mFT korrigiert elektronisch und zwar umfangreicher als bei FT. FT ermöglicht hohe optische Korrekturgrade für minimale elektronische Korrekturen. mFT ermöglicht durch gezielte elektronische Korrekturen hier und da Einsaprungen beim Objektiv incl. Baugröße. Der LiveMOS orientiert sich hinsichtlich Anforderungen an die Telezentrie am FFT CCD und eine E-P1 verdaut ZUIKO OM-Optiken sogar besser als die E-1 mit Kodak FFT CCD. Leica hat einen verbesserten FFT CCD von Kodak entwickelt bekommen und der LiveMOS wird ebenfalls hinsichtlich Telezentrie-Anforderungen immer besser. Je lichtempfindlicher non-BSI-CMOS wird umso schwieriger wird es mit alles andere als alten Objektiven (bei Canon vor/bis 2008 ausschl. angeboten bei Nikon bis 2006/2007) zufriedenstellendes Schönrechnen in der Kamera zu bewirken.
BSI-CMOS in APS-C, APS-H oder KB-VF-Format wird erstmal richtig teuer. Desweiteren gehe ich davon aus, daß Randabdunklung deutlich reduziert wird jedoch Pixel-Cross-Talking kaum verschwindet und auch die Randunschärfe nicht das ermöglich was Kodak und DALSA beim FFT CCD locker aus dem Ärmel schüttet.

Eigentlich hätte man erwarten können, daß man hauptsächlich am Mangel von LiveView bei den Leica M's herumhakt und wg. der LiveView-Problematik beim FFT CCD einen EVIL erst garnicht fordert. Aber was weiß man eigentlich über die Systemeigenschaften-beeinflussenden Sensor-Typ-Eigenschaften überhaupt?
Leica kippt einmal deutlich auf ein paar Themen reduziert HighISO auf das notwendige um dem Fotografen sattere sogar die sattesten Farbinformationen in Schattenwerten anzubieten. Wer bietet hier mehr als FFT CCD?
Nichtmal LiveMOS kann hier mit und BSI-CMOS stellt sich auch nicht besser an als non-BSI-CMOS.
Bei der Ricoh CX2 beschwert man sich über zugezogene Schatten in der Tonwertkurve. Jede D-SLR mit CMOS ist eigentlich kaum anders ausgelegt. Man kaschiert damit, daß beim CMOS in den Schattenwerten im Vergleich zum FFT CCD und IT-CCD (zB. Canon G11, Canon S90, Nikon D200, ...) recht wenig los ist was Farbinformationen anbelangt.
Auch hier wird nicht korrigiert sondern eine Schönrechnungs-Tonwertkurve über die CMOS-Sensor-Kennlinie gelegt.
Im Mittelformat ist man gewohnt aus Schatten ordentlich etwas herausholen zu können. Leica M8, M8.2 und M9 bieten das an aber auch Olympus E-1, E-300 und E-500. Allesamt Kameras mit FFT-CCD. Wer schöne JPEG-out-of-Cam benötigt für den ist sowas weniger wichtig. Aber Leica-Optiken sind eben bekannt in Schatten sehr viel Kontrast und Farbinformation durchzulassen/zu liefern. Auch so betrachtet muß Leica auf FFT CCD ausetzen mag HighISO der Kodak FFT CCD im Zusammenspiel mit Fujitsu Semi Majestro-Prozessoren-Power für nicht wenige alles andere als zeitgemäß wirken.
Leica kann nur bei der Leica X1 den Schritt zum non-BSI-CMOS von Sony wie in der Nikon D300/D300s beschreiten, denn diese Festbrennweite versorgt aufgrund des kleineren Bildkreises den CMOS mit satten Modulationswerten egal welche Ortsfrequenz oder Spektralfrequenz.
Für die Leica X1 mußte es incl. LiveView sein und nur non-BSI-CMOS stand auf dem Markt zur Verfügung. Eine gute Rezeptur und das Ergebnis zeigt es, daß es sich um eine gute Rezeptur handelt. Bei untersch. Objektiven auf Wechselobjektiv-Bajonett geht das Spiel mit diesem non-BSI-CMOS deutlich anders aus als bei den aufeinander max. Optimierten Komponenten einer Leica X1. Auch Ricoh liefert bei der GXR beachtenswertes ab. Eben max. aufeinander optimierter Sensor und Objektiv.

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