Kunst kommt von Können, nicht von Wollen: Sonst hieß es „Wulst“.

— Ludwig Fulda

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Japaner

Eingetragen von
Gast
am Montag, 30. November 2009 - 13:33

Verständlich, wenn man ein Kamera zum Herumknipsen braucht, reicht Leica-M dreimal, in der Auftragsfotografie und auch in der Naturfotografie sieht es aber deutlich anders aus, da zählt ein präziser AF, ein schneller Motor, extreme Weitwinkel und langbrennweitige Objektive, denn bei Leica ist schon mit 135 mm das Ende der Fahnenstange erreicht. Nebenbei: Wir müssen uns doch hier wirklich nicht über einen Vergleich zwischen Spiegelreflex- und Sucherkameras unterhalten - oder? Bis auf das kompaktere M-Gehäuse ist die Spiegelreflex in allen fotografischen Bereichen den veralteten und digital aufgepeppten Leica-Kisten haushoch überlegen! Was ich im Sucher sehe, fotografiere ich auch - das zählt!

Gast schrieb:
StefanKomarek schrieb:

Als die erste Leica entwickelt wurde, stand sie für ein revolutionäres Konzept. Sie war viel kleiner und handlicher als die Kameras, die damals üblich waren. Das von Oskar Barnack gewählte Filmformat, 24 × 36 mm und das Seitenverhältnis 2:3 sind heute noch das Maß der Dinge. Später stand Leica für höchste Ingenieur-Qualität, beste Objektive, beste Bildqualität und mechanisch unverwüstlich.

Und heute? Der Autor zieht zum Vergleich eine Kompaktkamera heran, um nachzuweisen, dass die M9 das bessere Produkt ist. Das wäre ok, wenn die M9 540 € kosten würde. Sie kostet aber das Zehnfache, 5400 €. Damit steht sie in einer Ebene mit Canon 1Ds3 und Nikon D3x; mit diesen Kameras muss sie sich vergleichen lassen. Warum auch nicht? Es geht in allen drei Fällen um ein Budget ab 7000 € für Gehäuse und Objektiv. Gegen Canon und Nikon verliert die M9 aber in Qualitätskriterien wie Auflösung oder Rauschfreiheit. Ich würde der Leica noch nicht mal die Stabilität von 300.000 Auslösungen zutrauen, die Canon und Nikon für ihre Kameras angeben. Aber, bei allen Unterschieden in der Bedienphilosophie, optische und mechanische Qualität ist doch das, was den Ruf von Leica geprägt hat.

Leica M9 ist heute nur noch ein Schatten dessen, was Leica-Messsucherkameras früher mal bedeuteten. Ich kann mir nicht vorstellen, die die M9 irgendeinen Neukunden gewinnen wird. Sie wird ihre Käufer finden, aber das werden Kunden sein, die bereits Leicas und Leica-Objektive haben und nur einen neuen Body benötigen. Diese Kunden kommen aus der Generation 60+ und das sind nicht so viele.

Leica kann nur hoffen, dass die S1 neue Kunden gewinnen kann. Die ersten, hier veröffentlichten, Fotos stimmen zuversichtlich.

Also ich bin 28 Jahre alt und habe mich erst durch das Canon und Nikon Sortiment fotografiert um schliesslich bei der M6 und M8 zu landen. Die Japaner habe ich alle verkauft und traure ihnen keine Sekunde nach!

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