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Eine Hunderstelsekunde hier, eine Hunderstelsekunde da - selbst wenn man sie aneinanderreiht, addieren sie sich nur zu ein, zwei, vielleicht drei Sekunden; aus der Ewigkeit erhascht.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Verbreiteter Trugschluss!
...zu wichtigen Anlässen fotografiere ich bewusst Analog. Denn ob meine jetzigen Fotodaten in Zukunft auch jederzeit lesbar sind, kann nicht garantiert werden. Filme können jederzeit ausbelichtet werden und halten (vernünftig gelagert) im Schnitt 50 Jahre!
Das würde ich so nicht unterschreiben, gerade am Niedergang der einst großen Rollei lässt sich gut beobachten wie Zeiten sich ändern!
Irgendwann wird keiner mehr nach analogen Ausbelichtungen anfragen wenn selbst das Großformat mit digi-Rückteilen um 5.000 Euro bestückt werden kann.
Für die paar Nostalgiker die es dann noch gibt Chemie und Technik zu produzieren übernimmt dann eine Hinterhofklitsche zu exorbitanten Preisen, die dann auch den fanatischsten Analogikern irgendwann to much werden bis sich nichtmal mehr eine Kleinstserien-Manufaktur lohnt (siehe Rollei).
Filmscanner dasselbe in grün, auch die Herstellung von Ersatzlampen für Diaprojektoren benötigt eine bestimmte Nachfrage und schwupps sind Negative und Dias in 50 Jahren ebenso unbrauchbar geworden wie heutige Dateien.
Der Unterschied ist nur: wenn z.B. der jpeg-Standard durch xyz abgelöst wurde, wird es unter Garantie noch 10 bis 20 Jahre lang Programme geben, die den ganzen Rechner vollautomatisch mit einem einzigen Mausklick konvertieren. Wird hingegen die allerletze Produktion von Fotochemie eingestellt, geht es nicht ganz so bequem, 127.000 Negative zu digitalisieren (falls es dann überhaupt noch Win18-256bit-Treiber für irgendeinen uralten Diascanner gibt?).