Für mich sind Kameras Werkzeuge. Sie sind ein Mittel zum Zweck; sie sind wichtig, aber man sollte sich nicht zuviele Gedanken um sie machen.

— Frans Lanting

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Minilaserprojektoren machen alte Technik überflüssig

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 07. November 2009 - 13:50

Gestern bei Saturn in Braunschweig: Der Verkäufer ein alter Hase, der den Markt kennt, erzählt über Beamer, die hätten bei Fernsehern mit eineinhalb Metern Durchmesser für unter 1000 Euro keine Chance mehr. Jetzt steht in der Welt, die grossen grossen Fernsehbildschirme hätten keine Chance mehr. Fotos und bewegte Bilder laufen demnächst aus dem Laser auf die Fläche.
Franke&Heidecke seit dem 15. Oktober endgültig eingestellt, ersetzt seit dem 26.10 durch die DHW Fototechnik GmbH mit dem erfahrenem Geschäftsführer Hans Hartje, soll jetzt auch die Rechte an den Projektoren für Rollei wieder nutzen dürfen und die Rolleiflex weiter im Markt halten koennen - auf Basis der Hy6 als Analogmodell. Doch viel spannender klingt, was in Braunschweig bei Sisli, gtracker und cstx passiert, die sich in die richtige Richtung bewegen, hier ein Zitat aus der Welt zum Thema Minilaserprojektoren:
...sie fanden über einen Umweg zum grünen Laserlicht, über einen altbekannten Trick, wie er auch schon in grünen Laserpointern funktioniert: Der Frequenzverdoppelung, da koennte es am Rolleistandort entwicklungen in die richtige Richtung geben, hier ein Zitat aus der Welt über die neuen Mini-Laser-Projektoren:

Dabei wird Licht im infraroten, für das menschliche Auge unsichtbaren Bereich mit einer Wellenlänge von 1064 Nanometern – ein Nanometer ist ein milliardstel Meter – erzeugt. Dieser infrarote Lichtstrahl schießt dann durch Kristalle hindurch, die ihn filtern, bis seine Wellenlänge 532 Nanometer beträgt. Und plötzlich ist der Laser grün. Die fehlende dritte Grundfarbe neben rotem und blauem Laserlicht ist nun vorhanden – jetzt ist die Palette beisammen, um das gesamte Farbspektrum zu mischen. Das ist schon der ganze technische Hintergrund für die bevorstehende Revolution in der optischen Unterhaltungselektronik.

Dass ausgerechnet die Japaner bei der Weiterentwicklung die Nase vorn haben, verwundert nicht. Sie hatten schon, den guten, alten deutschen Rollei-, Leica oder Agfa-Kameras durch moderne, kleinere Fotofilmkameras den Garaus gemacht. Später waren sie die Ersten, die auf Digitalkameras setzten, und jetzt bringt ein kleines, japanisches Start-up-Unternehmen den ersten Farblaser-Kleinst?projektor auf den Markt. Allerdings nicht so ganz allein. QD Laser ist das Tochterunternehmen eines Großkonzerns, von Fujitsu.

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