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Eine der Freuden beim Fotografieren besteht darin, dass man nie weiß, was hinter der nächsten Ecke auf einen zukommt.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Autsch!
Schnittweiten-Verlängerung vergessen!
Im UWW- und WW-Bereich und einem Auflagemaß von ca. 42mm (Canon) und 46,5 mm (Nikon) muß man die Objektive so konstruieren, dass es zu einer Schnittweiten-Verlängerung kommt. Nur so kann man Brennweite zB. 18mm ab Hinterlinse in einem Abstand nahe am Auflagemaß bzw. der Schnittweite des Objektives (<= Auflagemaß) erreichen.
Flachere Projektion bedeutet, "nahezu telezentrisch". Was denken Sie wie flach ein Tele-Objektiv projezieren kann? Tele-Objektive sind bereits "nahezu telezentrisch". Ein Schnittweiten-Verlängertes UWW- und WW-Objektiv ist alles andere als "nahezu telezentrisch". Will man gut korrigiert mit "nahezu telezentrisch" erreichen muß man entweder das Objektiv vergrößern oder den Bildkreis verkleinern, vgl. FourThirds und microFourThirds.
Die TS-Objektive von Canon sind richtige Pötte und alles andere als lichtstark. Lichtstärke würde ebenfalls zu noch größeren Objektiven führen. Canon versteckt sich in der TS-Ecke um darzustellen, dass auch für KB-VF "nahezu telezentrisch" mit "gut korrigiert" funktioniert. Nutzt man die Shift-Funktion muß man auf f8...f11 abblenden um Vignettierung und Randunschärfe zu verringern. Hausaufgaben definitiv nicht gut erledigt!
Viele Canon-Jünger rennen jetzt rum und machen UWW- und WW-Fotografie ganz ohne T&S mit den TS-Objektiven.
Das mit Backlit stimmt aber auch hier gilt. Mit zunehmenden Abstand von der Sensormitte kommt es zu den bekannten Problemen. Wenn die Objektive kompakter werden sollte wie aktuell, dann wäre das Ergebnis dasselbe wie bisher, dh. Vignettierung und Randunschärfe.
Wie kompakt soll das Objektiv denn werden? Einen FFT CCD wie in der Leica S2 eingesetzt kann man hinsichtlich Anforderungen an die Telezentrie mit einem Backlit-Sensor vergleichen. Auch Leica strengt sich an die Objektive nahezu telezentrisch zu bauen und trotz kleinerem Bildkreis sind die Objektive nicht kleiner als für analoges Mittelformat 645 oder 6x6.
Es ist wohl eher so, dass Backlit dringend erforderlich war, denn zuviele sehen die Nachteile der extrem lichtempfindlichen CMOS-Sensoren. Dank Backlit werden Objektive die mit der Nikon D200 (CCD) noch harmonierten und die D300 (CMOS) nicht mehr wollte auf einer Kamera mit Backlit-Sensor wieder harmonieren. An FourThirds wird man trotzallem nicht herankommen. Die Photo-Detektoren sind nunmal etwas tiefer im Halbleiter vergraben. Hinsichtlicht Anforderungen an die Telenzentrie absolut mit den von hinten angeschliffenen FFT CCDs von Kodak vergleichbar. Die Lichtempfindlichkeit ist ein anderes Thema, denn beim von hinten belichteten FFT CCD muß das Licht durch eine dünne Silizium-Schicht, welche eben das Licht bedämpft.
Der Backlit ist lichtempfindlicher als der frontal belichtete (ohne extremen Mikrolinsen-Design) aber hinsichtlich Anforderungen an die Telezentrie kommt es zu keinen nicht schon vorher erreichten Niveaus (vgl. von hinten belichtete Kodak FFT CCDs).