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Das Medium der Fotografie vermag es, jenen Zustand des „Noch immer, aber irgendwie schon nicht mehr“ am faszinierendsten zu vermitteln.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Da gibt es das Prinzip der Allmende:
viele Bauern treiben ihre Viehherden auf die Bergeweide. Jeder möchte das Beste aus den Berghängen heraus holen. Was das Ergebis mit sich bringt, dass die Berghänge schnell überweidet sind und für die Menge Vieh kein Futter mehr bleibt. Dann stirbt das Vieh und der Mensch leidet Hunger.
Daraus folgt das Prinzip der Allmende: Die Berghänge vetragen nur ein bestimmte Menge Vieh. Mehr geht nicht. Also darf jeder nur soviel Vieh auf die Weide treiben, die ihm das Überleben garantieren, aber auch allen anderen. Die Folge ist eine für alle gültige Absprache. Dieses Prinzip gilt seit in etwa der Steinzeit.
Wenn ich mir das Beziehungsgeflecht der Rollei-Bauer und -Verwerter so anschaue, dann habe ich das Gefühl, dass da einige dieses Prinzip aus den Augen verloren haben. Und jetzt ist es so: nichts geht mehr.
Da steht ein Lernprozess an.