Die Fotografie kann nie erwachsen werden, wenn sie andere Medien imitiert. Sie muss selbständig sein; muss sie selbst sein.

— Berenice Abbott

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

BENUTZERANMELDUNG

Falsch!

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 19. September 2009 - 15:04

Eine Festbrennweite mit den Angaben 2/50 im Vergleich zu einem Zoom mit den Angaben 2/35-100 ist hinsichtlich der Transmission dh. Lichtdurchlässigkeit idR. um bis zu 0,7 EV lichtstärker va. im Vergleich zu modernen Zooms mit unzähligen Linsen/Linsengruppen, und das trotz hochwertigster Vergütung der Linsen. Hier wird auch die Belichtungsmessung der Kamera nicht getäuscht.
Die Angaben beziehen sich auf ein geometrisches Öffnungsverhältnis und f2 bleibt f2. Was am Sensor an Lichtmenge/Zeit ankommt hängt von der Lichtdurchlässigkeit des Glases und va. heute der Beschichtung/Vergütung ab. Würde man zudem die Befilterung der Chrominanz noch dazu nehmen sähe es für die Objektive jenseits von ZUIKO Digital 4/7-14, 2/14-35, 2/35-100, 2/150, 2.8/90-250 und 2.8/300 sehr schlecht aus. Man mißt aber heute leider nur auf Luminanz und das ist grundverkehrt um den kompletten Leitungsumfang der Optiken zu erfassen.

Das was Sie hier praktizieren sind Vertuschungs-Versuche der klaren Nachteile von APS-C bis KB-VF bzw. va. KB-VF gegenüber FT.

Das ZUIKO Digital 2.8-3.5/14-54 ist eigentlich ein 2.6-3.3/14-54. Nach Ihrer Theorie ist die T-Stop-Angabe auf dem Objektiv meßtechnisch auf die Lichtdurchlässigkeit bezogen. Dh. rein von der Arbeitsblende ein 2.6-3.3/14-54 aber von der Lichtdurchlässigkeit her ein 2.8-3.5. Das Problem ist aber, dass man f2.6 und f3.3 mechanisch wie geometrisch durch eine Trick mit der Kamera auch erreichen kann. Man kann aus dem ZUIKO Digital ein 2.6-3.3/14-54 machen genauso wie es mit dem ZUIKO Digital 4/7-14 möglich ist es als 2/7-14 zu nutzen. Man kappt ganz einfach dem Body die Möglichkeit die Blendeneinstellung des Objektives zu steuern. Das gelingt durch De-Kontaktierung von Body und Objektiv bei sitzendem Objektiv, wenn man die Bajonett-Verriegelung-Taste drückt.

Es ist langsam peinlich mit was für Rettungs-Versuchen hier die Mängel von KB-VF zu vertuschen versucht wird.
Sicherlich geht es hier bei dieser Diskussion nicht um Dinge die nur bei FT möglich sind aber man versucht jemanden der sich für FT auspricht in Mißkredit zu ziehen.

Und dass f4 dasselbe ist wie die Lichtstärke des Verhältnisses wie 1:4 habe ich zuletzt definitiv mehrfach unterstrichen! Nochmals wer mit f4 arbeitet hat eine (Arbeits-)Lichtstärek von 1:4. Einfacher geht es nicht. Problematisch wird es nur, dass man so eine Betrachtung auf wikipedia und Co. nicht finden wird und zur Widerlegung dieser Darstellung mit wikipedia und Co. kommen wird.
Es ist so wie das Ohmsche Gesetzt gem. Lehrbuch. Derjenige der es versteht und inhaltlich korrekt auf seine eigene Art formuliert wird immer wieder von Besserwissern des Typus "Auswendiglerner" berichtigt werden und mit den zudem versch. Versionen aus den Lehrbüchern konfrontiert werden.

Man kann Fotografie anlernen oder man kann es verstehen was man tut. Hart tun sich va. angelernte Analog-Fotografen mit der Digital-Fotografie. Sucher zu klein, Bildformat/Sensor zu klein da Filmkörnung = Pixel(Körnung), etc..
Aber dafür Randunschärfe, etc. übersehen!
Man bedient was man sich angelernt hat zu bedienen. Dh. Systeme mit Bajonetts aus SLR-Zeiten und damit alles andere als geeignet einfach einen Sensor einzubauen.

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