Wenn ich wüsste, wie man eine gute Aufnahme macht, würde ich das jedes Mal machen.

— Robert Doisneau

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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1., 2., 3., ...

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 19. September 2009 - 14:20

1. Ich denke man hat schon richtig verstanden, denn wenn Brennweite und Lichtstärke sowie die effektive Objektivöffnung konstant bleibt kann sich nur die Arbeitsblende ändern um die wirksame Objektivöffnung zu verändern und damit auch die (Arbeits-)Lichtstärke.

2. Das ZUIKO Digital 4/7-14 hat versch. Arbeitsblenden-Einstellungen und zwar dann wenn man auf die Abblendtaste zB. einer Olympus E-1 drückt. Das ist aber bei einem 7-14 ggf. nur im Nahbereich nützlich. Stelle ich an der Kamera Blende 4 ein was Anfangs-Öffnung/Offenblende beim 4/7-14 nach Spezifikation im normalen Nutzungsbereich bedeutet und drücke die Abblendtaste wird es sichtbar dunkler. Die Abblendtaste entspricht rein von dem was die Software der Kamera definiert einem Befehl an das Objektiv auf "Arbeitsblenden"-Einstellung abzublenden, während der Body keine Aufnahme-Prozedur anstößt.
Schlaue Leute denken dann soweit, dass man die Kamera austrickst und zwar indem man auf das Programm "M" geht, mißt, einstellt, Bajonett-Verriegelungs-Taste drückt, damit die Grundvorraussetzung der Kommunikation zwischen Body und Objektiv kappt und die Aufnahme mit f2 anstatt f4 macht. Die Kamera zeigt weiter f4 an aber das Objektiv bleibt auf f2 geöffnet. Die Link weiter oben führt zu einem Blog bei dem ein Beitrag den Beweis anhand von Fotos lieferte, dass sich die Abbildungsleistung des 4/7-14 bei f2 sichtbar kaum verschlechtert.

3. "Zeichnung" gilt für Schatten wie Lichter. Umso linearer ein Sensor bzw. ein Bildaufnahme-Medium sich hier verhält und auch durch Nachbelichtung hinsichtlich sichtbarer Details einen hohen Informations-Gehalt zur Verfügung stellen kann umso besser ist die Details-Durchzeichnung die er liefert. Wie hoch der Rauschanteil neben der Nutzinformation ist wäre erstmal egal. Die Kombination von Sensor und Objektiv ergibt eine hohe Durchzeichnung. Bei Großformat ist es die schiere Größe des Bildaufnahme-Formates und bei FT sind es die hohen Modulationswerte im gesamten Ortsfrequenzumfang des Systems. FT kann sicherlich nicht die Auflösung von Großformat oder Mittelformat liefern aber bei identischer Detailsgröße bietet FT eine vergleichbare Zeichnung soweit man auch ein angemessen hochwertiges Objektiv nutzt.
Für eine bessere Zeichnung bei Diafilm hat man stets etwas unterbelichtet. Bei Negativ-Film aufgrund stets absaufender Details in Schatten und einem enormen wie robusten Dynamik-Bereich in Lichtern hat man idR. etwas überbelichtet. Sensoren sind ein Mittelding zwischen Diafilm und Negativ-Film. Dh. aufgrund der Tatsache, dass Sensoren lichtempfindlicher in Schatten sind wie Negativ-Film kann man Sensoren stets etwas unterbelichten um va. bei streng linearen Sensoren ein unkontrolliertes Überlaufen der Farbkanäle in den Lichtern zu vermeiden. Gerade bei Billig-Sensoren wird der Dynamik-Bereich in Lichtern durch eine Nicht-Linearität erreicht indem man sog. Ladungs-Drainagen in die Landungs-Töpfe (Basis der Pixelwert-Erzeugung) ein-designed. Wer nun "Zeichnung" wie vom Negativ-Film in Lichtern bekannt mit den Erlebnissen bei Sensoren-basierenden Systemen vergleicht hat definitiv keine Nikon D3x, denn die ist eine der wenigen Kameras, welchen einen KB-VF bzw. CMOS-Sensor hat, welche in Lichtern wie im digitalen Mittelformat üblich streng linear arbeitet. Derjenige der die Dinge so betrachtet hat ggf. einen teuren Kamera-Body dessen CMOS-Sensor durch Nicht-Linearität in Lichtern Richtung großen Dynamik-Umfang hingezüchtet ist und den Wasserleichen-Effekt bei Menschen mit heller Haut nochmals verstärkt.
Meine D-SLRs haben alle einen Sensor der sich in Lichtern streng linear verhält und die "Zeichnung" in Lichtern ist auf Profi-Niveau anstatt auf Niveau einer Kompakt-Knipse oder Handy-Kamera. Dementsprechend greife ich auch in die Belichtung ein und stelle bei vorhandenen Spitzlichtern im Motiv eine angemessene Unterbelichtung ein. Bei einer EOS 1000D braucht man sich über Spitzlichter keine Gedanken manchen. Deren Sensor läuft in Lichter so krumm wie flach aus da sind Wasserleichengesichter und Fehlfarbtöne bei hellen Pastell-Tönen garantiert dafür gibt es aber auch keine spontan überlaufenden Farbkanäle. Eine Kamera für Anfänger! Bei allen anderen Kameras des Wettbewerbes bis auf die Nikon D3x sieht es nicht anders aus. Anhand der krummen Kennlininen der eingesetzten Sensoren in Lichtern sind das alles Anfänger-Kameras!!!
Was bemängelt www.dpreview.com an der Nikon D3x? Man bemängelt, dass die Farbkanäle in Lichtern unkontrolliert überlaufen können. Auf was läßt dies schließen, wenn auch andere sog. Fach-Magazine dies bemängeln? Wer Anfänger ist kann natürlich auf deren Testergebnisse vertrauen. Wer zuletzt Anfänger geblieben ist wird derselben Meinung sein!

4. "Kleiner ist besser" bezieht sich auf "heute" und nicht auf "Hätte", "Wenn..", etc.. Auch kann man meinen Ausführungen klar entnehmen, dass es Gründe für das scheinbar zu lange Auflagemaß von FT gibt. Ein FT-Body mit denselben elektronischen Korrekturmaßnahmen wie bei mFT ermöglicht es einen Sensor mit Bilddiagonale von ca. 40mm zu verbauen. Das entspricht fast KB-VF.
Steckt man ein Nikkore 2.8/14-24 auf eine Nikon D3 oder D300 wird man erkennen, dass "Kleiner ist besser gilt". Da aber auf der D300 das 14-24 zum eff. 21-36 wird schaut man sich einmal die UWW-Zooms für FT an und wird erkennen man hat dann entweder ein eff. 14-28 oder eff. 18-36. Deshalb gilt "Heute": "Kleiner ist besser!" AUßER man ist bereit Kompromisse einzugehen.

FT in Form von Olympus E-System FT, Panasonic LUMIX D/Leica D, mFT in Form von Olympus E-System Pen, Panasonic LUMIX G/Leica G, Leica X (APS-C), Leica M (KB-VF) und Leica S (digitales Mittelformat) sind eben Systeme OHNE Kompromisse!!! Hier paßt die Bajonett-Geometrie bzw. Schnittweite sowie optische Schnittstelle!!!

Wem ein kleiner Sucher ein Kompromiss ist der sollte seine D-SLR verkaufen und auf Nikon F3 umsteigen. Hat den größten Sucher unter den SLRs, wenn auch die Olympus E-1 den helleren, klareren Sucher hat mit dem man sich nicht schwerer tut scharf zu stellen.

Zuletzt: Wer heute auf KB-VF gerechnete Objektive besitzt kann nur dann diese weiter bei zukünftigen KB-VF-Systemen nutzen, wenn das Auflagemaß identisch ist oder kürzer. Es wird jedoch eher ein größeres Bajonett entstehen, vgl. Contax N, und damit werden die Objektive so gut wie untauglich gemacht.
Beim FT-Body mit großem Sensor nutzt man eben einen etwas kleineren Sensor als KB-VF was die Bilddiagonale anbelangt und verzichtet auf ein größeres Bajonett und nutzt genaus wie bei mFT elektronische Korrektur-Maßnahmen. Auch eine Nikon D3 setzt elektronische Korrekturmaßnahmen ein.
Zudem geht Olympus, Panasonic und Leica was den Einsatz von Sensoren in anspruchvollen Anwendungen geht einen anderen Weg wie der Wettbewerb. Alle Wechselobjektive-Systeme von Olympus, Panasonic und Leica verzichten auf extrem lichtempfindliche CMOS-Sensoren. Man baut sich eher Know-How bei Sensoren auf die entweder ein FFT CCD sind oder man beim Design des Sensors versucht dessen als "Referenz" gültigen Eigenschaften zu erreichen.

Nikon, Canon, Sony und Co. sind schlichtweg auf dem falschen Weg unterwegs und man erkennt klar, dass es Leica mit Leica M9 mit KB-VF-Sensor und Leica X1 mit APS-C-Sensor gelungen ist den Wettbewerb mit den eigenen Waffen zu schlagen jedoch mit einer bisher so nicht bekannten Kompromisslosigkeit des Systems zu verblüffen vermag.

Wenn KB-VF dann würde ich in Leica M investieren, wenn ich noch AF dazu benötige dann ganz klar Leica S und für Sport reicht FT basierend auf einer E-3/E-30 allemal. Für Urlaub und unterwegs mFT oder Leica X1 bzw. Leica M. Man kann es sich aussuchen.

Der Wettbewerb ist gut genug für den Main-Stream. Man hat und will was andere haben und hat selbst keine wirklich eigene Sichtweise und Meinung. Die Meinung der Masse ist die einzige Wahrheit. Alles andere ist wie Zeugen Jehovas, dh. Sektierung. Wie klein ist eine solche Welt in die man sich begibt?!

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