Zu viele Fotografen kritisieren andere, anstatt an sich selbst zu arbeiten!

— Unbekannt

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 15. September 2009 - 23:47

100% Symmetrisch sind va. die SLR-Konstruktionenn wohl eher nicht aber die Tendenz hin zu leicht korrigierbaren Konstruktionen (symmetrische Objektive) ist klar erkennbar. Bei Contax G1/G2 und Leica M gibt es definitiv Objektive in recht ausgeprägter symm. Bauweise.

Das ZUIKO Digital blendet wie ein 4/7-14 ab, wenn man es bei seiner "definierten" Anfangsöffnung nutzt, ist aber ein 2/7-14, wenn man wie heutzutage üblich bei Offenblende durch den Sucher guckt. Das Drücken der Bajonett-Verriegelung verhindert, dass die Kamera das Objektiv über die Auslösung informiert bzw. die Blendeneinstellung übermittelt. Leider sind die Fotos in diesem Blog bereits gelöscht: http://forums.dpreview.com/forums/read.asp?forum=1022&message=31310499

Wissen Sie warum FT so wenig Ressonanz hat? Weil es viele gibt die so denken wie Sie! Haben noch nie durch ein ZUIKO 4/7-14 geguckt oder haben garnicht das Auge dafür um die reale Lichtstärke eines Objektives bei Offenblenden-Messung einschätzen zu können.
Die wenigsten wissen auch, dass die E-1 alles andere als einen dunklen Tunnelsucher hat sondern gegenüber der Nikon F3 sogar einen wesentlich kontraststärkeren Sucher. Das Sucherbild dürfte das klarste unter allen SLRs/D-SLRs sein.
Wenn zuwenige Leute "etwas wissen", dann liegt es bei denjenigen die sich zumindest an nichts festklammern schlichtweg an der Werbung und Wahrnehmung.
- Canon
- Nikon
- Sony
stehen hinsichtlich Werbe-Etat, Wahrnehmung, etc. WEIT, WEIT, WEIT vor Olympus.
Eine LUMIX ist erstmal als Kompakte Thema eines Gespräches unter zB. Kollegen aber nicht als D-SLR!

Betrachten wir es so. Für den Einsatz von Canon, Nikon und Sony im Gegensatz va. zu Olympus stehen die vergleichsweise SCHLECHT da! Warum? Weil diejenigen die genau wissen was Sie wollen und benötigen es nur von Olympus und Panasonic erhalten. Andere befinden oder begeben sich in die Abhängigkeit vom Profi-Service von Canon oder Nikon oder müssen auf Wunsch Ihres Auftraggebers mit Nikon, Canon oder der Sony A900 arbeiten. Das prägt dann das Image der Profi-Werkzeuge und es fällt Fachmagazinen, Verkäufern, Fans, etc. leicht über die "klaren" (?) Vorteile des größeren (?...Bildhöhe oft nur wenige mm höher!) APS-C-Sensors gegenüber dem kleinen (?...der Kodak FFT CCD in der E-1, E-300 und E-500 hat hinsichtlich der Pixelfläche die größere Sammelfläche für die Photonen!) FT-Sensor zu reden.

Der größte APS-C-Size-Sensor wie von zB. Nikon und Sony eingesetzt ist gerademal 2,2 mm höher als ein FT-Sensor! Siehe: http://www.dpreview.com/learn/?/Glossary/Camera_System/sensor_sizes_01.h...
Das APS-C-Size von Canon ist kleiner und am kleinsten ist der APS-C-Size-Sensor von Sigma!

Der Bildkreis ist zwar deutlich kleiner ABER das sich hinsichtlich Bildhöhe kaum ein Unterschied ergibt müßte es hinsichtlich des Auflösungsvermögens für die Bildhöhe eigentlich die Aussage der APS-C-Fans ergeben, dass bei gleicher Auflösung in Bildhöhe das Rauschen von APS-C wie FT identisch ist. Zumindest dann wenn man den Faden logisch weiterspinnt was Sensor-Größe und Rauschen anbelangt. Va. auf den sog. Informationsgehalt bedingt durch den größeren Sensor darf/müßte man so argumentieren!
Ist aber alles eben nicht sondern der Main-Stream lebt den Main-Stream und setzt auf extrem lichtempfindliche Sensoren und verstärkt dabei sogar noch zusätzlich die Probleme der optischen Schnittstelle.
Optiken sind nicht auf Bildhöhe sondern die Diagonale und somit den Bildkreis gerechnet. Hier ist FT deutlich kleiner.

Was hier sonst noch über Lichtstärke etc. geschrieben wird ist das übliche.
Lichtstärke ist das Verhältnis von effektiver Objektiv-Öffnung und der Blendenöffnung. Große effektive Objektiv-Öffnung und zwar 2 mal größer als bei einem kompakt gebauten Objektiv und im Verhältnis in beiden Fälle die Blende gleich groß ergibt
1. Lichtstärke 1
2. identisch lichtstarke Objektive

Die Objektive haben aber nicht untersch. große effektive Objektiv-Öffnung weil die Brennweiten unterschiedlich sind sondern weil der Bildkreis von dem mit der größeren Objektiv-Öffnung und Blende größer ist.

Ein Foto-Apparat hat als Objektiv kein Klofenster untersch. Größe. Es werden Lichtstrahlen gemäß der optischen Konstruktion "eingefangen", gebündelt und projeziert und die Blende kappt eben die Lichtmenge. Oder so umschrieben, das Auge was projeziert Lichtstrahlen einfängt und hinter der Blenden positioniert erhält mit abnehmender Blende immer weniger Licht/Zeit.

Nunmehr sind die ZUIKO Digital-Objektive der Hochleistungs-Klasse mit vergleichsweise großen Frontlinsen ausgestattet. Nahezu telezentrische Konstruktion und kleiner Bildkreis bedeutet eine hohe Lichtbündelung. In der technischen Optik gilt, dass die Abbildungsleistung mit zunehmender Lichtbündelung also abnehmenden Bildkreis zunimmt. Abbildungsleistung = Informationsgehalt, denn hier geht es um die Ortsfrequenzen und die Modulationswerte.

Die Formel mit zunehmenden Informationsgehalt mit zunehmendem "Format" gilt für Mikroskopie aber eben nicht für Foto-Apparate.
Großformat-Systeme sind auch nicht lichtstärker als Systeme mit kleinerem Bildformat und sammeln pro Flächen-Einheit bei identischer Lichtstärke (das was auf dem Objektiv drauf steht oder die Blendeneinstellung ergibt) auch nicht mehr Licht und/oder Informationen ein. Es ist definitiv so, dass die erforderliche Linienpaare/mm-Auflösung den Großformaten entgegenkommt, denn für n x 1000 Linienpaare/Bildhöhe oder Bildweite benötigt man eine vergleichsweise niedrige lp/mm-Auflösung durch das Objektiv.

Das Problem von Systemen mit Kleinst-Sensor, dh. 2/3"-Sensor incl. und kleiner ist, dass die Objektive von den Sensoren überfordert werden. Oft ist die Auflösung in Bildmitte "rekordverdächtig" hoch aber zum Bildrand hin wird es sichtbar suppiger.

Der 4/3"-Sensor bietet für Kameras mit bis zu 20MPx ein sehr konstantes Ortfrequenzen-Diagram was die Modulationswerte anbelangt.

Die hohe Auflösung von KB-VF ist wesentlich umfangreicher durch Software erzeugt. Informationen die im Bereich von hohen Ortsfrequenzen liegen sind aufgrund des größeren Bildkreises im Vergleich zu FT schwächer, weil die Modulationswerte niedriger sind. In der Kamera wird aber eben Luminanz und Chrominanz-Information getrennt bearbeitet. Ist so und so für die Kamerainterne Entrauschung erforderlich.
Luminanzwerte kann man aufpäppeln aber bei Chrominanz kommt es bei Pastelltönen zu Farbfehlern ODER man kann Pastell-Töne nicht so gut trennen/auflösen.

Textilien-Muster bei denen die Textur noch viel durch Luminanz definiert wird werden von KB-VF gegenüber FT-Systemen noch besser aufgelöst. Geht man aber raus in die Natur versagen diese auf Linien und Kanten untersch. Orientierung optimierten Algorithmen völlig. Ein Laubwald der von oben fotografiert wurde wird dann von einer EOS 1Ds Mk III mit einer zufällig verteilten Details-Reduzierung dargestellt.

FT sind Systeme ohne elektronische Korrekturen was die Verzeichnung anbelangt. Hier wird optisch korrigiert, vgl. ZUIKO Digial 4/7-14. Ähnlich nah am Original arbeitet man auch sonst.
mFT sind Systeme incl. elektronischer Korrektur was Verzeichnung, CA, etc. anbelangt. Panasonic rechnet aber auch bei FT CA heraus. Nur eben weil man mFT-Objektive besser korrigieren kann, weil der Bildkreis kleiner ist ergibt die weniger umfangreiche optische Korrektur bei mFT zusammen mit der elektronischen Korrektur in der Kamera das bessere Bildmaterial aus der Kamera.
1. Näher am Original.
2. va. was Verzeichnung anbelangt sichtbar besser korrigiert.

Diejenigen unter den Nutzern, welche den größten Anteil der Kuchenstück von Canon, Nikon und Sony am Gesamtmarkt definieren erkennen weder ein lichtstarkes Objektiv beim Blick durch den Sucher (ein 4/7-14 wäre wesentlich dunkler, wenn es kein 2/7-14 bei Offenblenden-Messung wäre) noch sehen die Tonnenverzeichnung und andere Bildfehler.
Die Signalverarbeitung von Canon, Nikon, Sony und Co. ist auf "Glattgeleckt" und "Schöngerechnet" ausgelegt.
Man kann es nicht nur messen sondern man sieht es auch, dass eine Olympus E-3 mit Ihren 10MPx mehr Informationsgehalt liefert als eine Nikon D3 mit Ihren 12MPx. Luminanzauflösung ist bei der Nikon D3 auch ein Ergebnis der Signalaufbereitung aber bei komplexen farbigen Texturen glänzt die Olympus E-3 va. wenn Objektive im Einsatz sind von denen APS-C- bis KB-VF-Fotografen bis auf weiteres träumen können.

Das 4/7-14 hat als Zoom in diesem Brennweiten-Bereich eine sehr hohe Auflösung. Es ist aber meßtechnisch kein Auflösung-Weltmeister was die MFT-Chart-Meßwerte anbelangt. ABER es liefert dem Sensor extrem viel Informationsgehalt von dem was durch ein MFT-Chart nicht ausgesagt wird. Es ist der Informationsgehalt der in der "bunten Welt" um uns herum steckt.

APS-C bis KB-VF sind auf eine konkurrenzfähig bis höhere Luminanzauflösung hochgepäpelt aber va. bei kritischen Pastelltönen strecken diese hochgezüchteten Entwicklungen im Vergleich zu FT und mFT alle Viere von sich.
Mir ist egal wie toll va. Canon die Kodak-Test-Pattern hinsichtlich der Farbabweichungen hingebkommt. Hier werden Monotone Farbtöne abgelichtet. Ein Gesicht hat aber pastellfarben schattierte Töne.

Genauso wie beim Essen oder Tönen wo es Leute mit Talent für den feinen Gaumen, das absolute Gehör, etc. gibt gibt es bei Digital-Kameras eben Leute die "Schöngerechnet" auf den ersten Blick erkennen.
Der Main-Stream hat sich noch nie mit Aufnahmen aus einem Mittelformat-Digitalback vernünftig auseinandergesetzt aber zumindest zu Hören bekommen, dass nur Canon, Nikon und Sony ordentliche Sensoren bauen können, weil die Sensoren für Digitalbacks so grauenhaft rauschen.
Ein Sensor der mit Absicht auf ISO25 oder ISO50 ausgelegt ist und nicht auf ISO200 rauscht eben früher als der, welcher bei ISO50 oder ISO100 bereits um eine Blende in seiner Dynamik in den Lichtern beschnitten wird.
Desweiteren rauschen die großen CCD-Bratpfannen im Mittelformat bedingt durch thermisches Rauschen und lange Ladungsleitungen. Letzteres weil es ein CCD und kein CMOS ist.
CMOS wird aber im Mittelformat nicht akzeptiert und ehrlich gesagt. Ich kenne keine CMOS-Sensor, welcher in eine Leica M9 eingebaut werden dürfte. Bei Leica X1 hat Leica eber nur das Ziel die beste APS-C-Sensor-Size-Kamera auf dem Markt anzubieten.

Die Amerikaner haben einst Ihren Automarkt beherrscht. Dann kam die erste Energiekrise und neben TOYOTA fingen auch andere Hersteller an kompakte Modelle wie TOYOTA Corolla nach USA zu importieren. Damals sprach man auch davon, dass würden die Japaner so gut sein wie so mancher darüber redet, dann müßten die wesentlich mehr Erfolg haben.
Wie groß ist der Marktanteil von TOYOTA, Lexus, Hondy, Acura, Nissan, Infinity, etc. heute?

Ähnlich wird es mit FT und mFT weiter gehen. Die Großen sind weiterhin die Großen aber die Kleinen werden immer größer. Nur eben war damals TOYOTA bereits ein großer japanischer Autobauer und das ist Olympus im Kamera-Bereich eben bei weitem nicht.
Panasonic hingegen ist es zuzutrauen über denselben Weg wie bei den Kompakten auf dem Markt sich durchzusetzen.

In bestimmten Klassen haben Autos nicht deshalbe mehr erfolg als andere weil man anstatt 4-Zylinder eben 6-Zylinder einbaut. Die Marke ist oft wesentlich wichtiger. Hauptsache es bollert und absolute egal ob das Modell mit dem leichteren 4-Zylinder, Getriebe, etc. wesentlich agiler und dynamischer zu fahren ist.
Exakt so verkaufen sich exakt APS-C bis KB-VF.
1. es bollert ordentlich (Großer Sensor perse besser! Punkt aus Ende der Diskussion! Diejenigen die noch anders reden sind alles Sektierer!)
2. die "Namen" wie Canon, Nikon und Sony "ziehen".

Hätte man es schon früher erkannt...wird man irgendwann sagen...Man will ja kein Mitläufer sein.

Main-Stream = Mit-Läufer!!!

Der Mit-Lauf-Effekt ist definitiv NICHT zu unteschätzen und exakt deshalb läuft Sony und Pentax mit während sich Panasonic und Olympus etwas zutraut und denjenigen die genau sagen können was Sie benötigen das auch liefern.
Es dreht sich wie auch bei Leica erkennbar immer um die Objektive und die optische Schnittstelle. Und hier haben Panasonic, Olympus und Leica Ihre Hausaufgaben wesentlich besser erledigt.

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