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Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Sehr schwerer Schlag für die R-Objektivnutzer
Es war einmal in den 70ern, da wurde einige Zeit lang gar keine M-Kamera mehr gebaut, nur noch R-Kameras. Dann erinnerte man sich wieder der besonderen Einsatzmöglichkeiten einer M-Kamera und entwickelte sie weiter. Sehr zur Freude aller Beteiligten. Und die R-User: wenn man heute die Geschichte von Leica anschaut, was im Netz publiziert wird, was heute auf der Vorstellung in NewYork gesagt wurde: KEIN Wort mehr über die R-Kameras. Das ungeliebte Kind wurde in den Brunnen geschmissen. Dabei bietet diese Kamera ebenso besondere Einsatzmöglichkeiten die mir weder eine Meßsucherkamera noch eine japanische Kamera mehr bietet: ich möchte manuell fokussieren, da gibt es keine besseren Optiken als die, die dafür von vornherein ausgelegt sind. Ich möchte auch Zoom-Objektive nutzen da nur selten der Standort und der Ausschnitt gleichzeitig optimal ist. Wenn ich von einer M-Kamera einen Beschnitt um 30% machen muss, nur weil der Standort nicht optimal war, habe ich von dem dürftigen KB-Format 1/3 verloren und die Vergrösserung auf z.B. 40x50 kann ich knicken. Nur das MF kann sich solchen Luxus leisten, dieses ist aber schwerer und unhandlicher als die R-Leica es war.
Kurzum: Leica bietet keinen digitalen Ersatz für die R-Kamerauser mehr. Das war die Botschaft des heutigen Tages. Da gibt es nur noch die Möglichkeit die R-Linsen mit neuen Bajonetten an eine Sony, Nikon, Pentax oder per Adapter an eine Canon zu schrauben. Dann habe ich aber ein dunkles Sucherbild und Arbeitsblenden-Messung.
Mein Rat daher: wenn ein Hersteller treue Kunden so vor den Kopf stößt, dann sollte man die Marke wechseln, Made in Germany hin oder her, hier fühle ich mich verschaukelt. Die R-Linsen waren schliesslich kein Billigangebot.
....und wer weiss was mit den S2 Kunden mal wird, seid gewarnt!!!