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Manches geschieht nicht weil keine Kamera zur Stelle ist.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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"schäbiger Profifotograf"
"der braucht dann auch keine faulen Ausreden à la "Ich brauche eine schnellere Kamera", um sich bei seinem Chefredakteur für das eigene Versagen zu entschuldigen! Denn wie hat mal ein berühmten Chefredakteur/Agenturchef gesagt: "Wir drucken keine Entschuldigungen... wir drucken Bilder!".
Selte soviel Blödsinn gelesen, Agenturen drucken gar nichts, die verkaufen nur Bilder, und mit welcher Kamera diese aufgenommen wurden, ist völlig egal! Träumen Sie nur weiter, Sie werden nie ein Profifotograf, nicht einmal ein schäbiger...
....ich habe 18 Jahre lang mit einer "lahmen" Nikon F2SB mit und ohne Motor fotografiert (übrigens: absolute Topkamera), trotzdem nicht immer einfach, vor allem im Sportbereich. Da ist die Ausbeute mit einer guten AF-Kamera (D2x, D700, D3) deutlich höher - und das ist gut so. Am Anfang meiner Karriere als "schäbiger Profifotograf" versuchte ich mich auch an einer schwarzen Leica M4, die ging dann sehr schnell in die "Gebrauchtecke" eines befreundeten Fotohändlers, dafür erhielt ich ein manuelles Nikkor 2,8/180 mm (Klasse-Optik). Das benutze ich immer noch auf Urlaubsreisen. Kollegen versuchten sich auch an einer Canon F-1 (sehr gut), Minolta XM-Motor (Spitze) und Leicaflex SL2 (auch schön, bis auf den viel zu großen Motor - und zehnmal besser, als eine M-Kiste). Allein in die M-Leica einen Film unter Zeitdruck reinzufummeln, ist nicht zumutbar. Aber das haben die "semiprofessionellen Leica-Besitzer ja immer voll im Griff!" Noch eine Anmerkung: Das "Film- bzw. Karteneinlegen" bei der M-Serie ist jetzt deutlich verbessert. Leider zu spät, denn Leica bei wichtigen Veranstaltungen? Das ist Geschichte! Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken, mir noch eine schöne Konica Hexar RF oder eine japanische Zeiss-Ikon anzuschaffen. Die würden dann gut zu meinem verbliebenen Summicron 2/35 mm passen.
Tolle Ausrüstung!? Leica M6 (mit Film), alternativ eine Pen oder GF1. Das ist für die Wochenendknipserei ganz in Ordnung, aber im Printbereich gelten andere Zielsetzungen, wie wollen Sie den Redakteuren erklären, dass Sie bei einem Termin fast alle wichtigen Situationenverpasst haben, weil Sie versucht haben, das mit den lahmen Kameras von Leica, Olympus oder Irgendwas einzufangen. Da ist ihre Profikarriere ganz schnell beendet!
Es gibt keine zu lahmen Kameras, es gibt nur zu "lahme" (im Sinne von unbeholfen) Fotografen! Mal davon abgesehen, dass Sie noch gar nicht wissen können, wie "lahm" eine GF1 ist (da noch niemand die Kamera in der Hand hatte), weiß ein guter Fotograf den entscheidenden Moment vorauszusehen und so auch mit einer Kamera ohne schnellen AF und/oder ohne schnellen Serienbildmodus seinen Auftrag zur vollsten Zufriedenheit seines Chefredakteurs/Kunden/Agenturchefs zu erfüllen.
Solche "Fotografen", die sich darauf verlassen, dass der Autofokus ihrer Kamera im entscheidenden Moment schnell genug sowie zielsicher scharf stellt und wie die Blöden "draufhalten" (d.h. im Highspeed-Serienbildmodus drauf los schießen) in der Hoffnung, dass sie in der ganzen Bilderflut ein paar brauchbare Glückstreffer finden, sind nur professionelle Knipser. Wer hingegen sein Metier beherrscht, kriegt selbst mit der "lahmsten" Kamera gute Bilder hin (Stichwort: Vorfokussierung bzw. antizipative Fotografiertechnik); der braucht dann auch keine faulen Ausreden à la "Ich brauche eine schnellere Kamera", um sich bei seinem Chefredakteur für das eigene Versagen zu entschuldigen! Denn wie hat mal ein berühmten Chefredakteur/Agenturchef gesagt: "Wir drucken keine Entschuldigungen... wir drucken Bilder!".