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Das Ohr tendiert zur Faulheit, sehnt sich nach dem Bekannten und erschrickt über das Unbekannte; das Auge andererseits tendiert zur Ungeduld, sehnt sich nach dem Neuen, ist von Wiederholungen gelangweilt.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Leica R an...
…bleibt wohl ein Wunsch: Ich halte es wegen des unterschiedlichen Auflagenmasses für kaum möglich, ein R-Objektiv so nahe an die Aufnahmefläche heranzuführen, dass ein uneingeschränktes Nutzen des gesamten Fokussierbereichs möglich wäre.
Sagen wir so: Das Auflagemaß ist nicht unterschiedlich genug. Leica R: 47 Millimeter. Nikon F: 46,5 mm. Canon EF: 44 mm. Den Adapter für die EOS gibt es schon (genauso wie den für Four-Thirds, Micro-Four-Thirds oder Leica M), Nikons Auflagemaß ist zu lang und der Durchmesser des Bajonetts zu klein, als dass sich da Leica-Objektive anschließen lassen könnten.
„Unsere Lösung für die R-Objektiv-Besitzer wird keine Spiegelreflexkamera, also keine R10 sein“, heißt es derzeit aus Leica-Kreisen. Durch die Abkehr vom Spiegelreflexkamerakonzept ergäben sich völlig neue Möglichkeiten. Einen ersten Vorgeschmack bieten die Micro-Four-Thirds-Kameras, auch wenn die Kleinbildobjektive mit den kleinen Four-Thirds-Sensoren nicht wirklich Spaß machen. Heutzutage lassen sich wieder Systemkameras bauen, die ohne Offenblendmessung auskommen können und dank Bildlupe präzises, sensorbasiertes Fokussieren ermöglichen. Ich weiß nicht, was Leica vorhat. Aber ein Zwitter aus Leica S2 und Lumix GH1, gleichermaßen geeignet für R-, M-, S2- und ganz neue AF-Kleinbildobjektive, das hätte was.