Die besten Gelegenheiten Kinder zu fotografieren ergeben sich, wenn der letzte Film voll ist.

— Berenice Abbot

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Ihre Argumentation geht/schlägt fehl!

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 05. August 2009 - 20:13

Sie sagen soviel wie: "Eine mFT-Kamera kann keine D-SLR ersetzten, weil ein ZUIKO Digital 2.8-3.5/50-200 ED - wenn Sie überhaupt wissen sollten was das ist ! - soweit man dieses auf eine E-P1 setzt nicht ordentlich gehalten werden kann."
1. Das kann man mit einer E-400/E-410/E-420/E-450 auch nicht und bei einer E-620 benötigt man den Powergrip. Das sind alles D-SLRs im Bereich der Einsteiger D-SLRs. Zu dieser Klasse gleich mehr.
2. Das ist sowas von verquer dies als Argument hier zu liefern, dass die Schlußfolgerung ist, dass entgegengesetzt Ihrer Meinung, dass man APS-C-Kompakte erwarten kann, dies eben nicht passieren wird außer es handelt sich um das Segment der Sigma DP1 und DP2.

Die ca. 40% Marktanteile von Nikon und Canon machen zum überwiegenden Anteil die Einsteiger-D-SLRs incl. Canon EOS 500D aus. Überwiegend besitzen diese D-SLR-Käufer neben der mit angebotenen Kitlens im preiswerten Kit aus den Karton-Stapeln bei Media-Markt und Saturn-Hansa noch ein Super-Zoom von Tamron oder Sigma wenn nicht eben ein Kit-Zoom von Nikon oder Canon gewählt wurde.
Panasonic bietet ein solches Zoom bereits für seine G1 und GH1 an jedoch eben incl. O.I.S. und wesentlich besser was die Abbildungsleistung anbelangt.
Ein Tele-Zoom im Vergleich zum 40-150 für FT kann man für mFT sogar dank kürzerem Auflagemaß bei wesentlich niedrigerer Brennweite am unteren Ende anbietet wird würde man durchaus etwas kompakter bauen können. Ein 14-150 von Olympus für die E-P1 steht rein garnichts im Wege.

Sehr wohl wird Olympus mit der E-P1 in den 40%-Kuchenstücken von Nikon und Canon ordentlich abfischen und bei Sony ebenso. Die funktional todgesparten Einsteiger-D-SLRs können den neuen Produkten von Panasonic und Olympus rein garnichts von Wert entgegenhalten.

Die E-P1 ersetzt in Japan bereits sehr intensiv die bisheringen Einsteiger-D-SLRs von Nikon, Canon, Pentax und Sony.
Es gibt va. mFT-Interessenten die extra auf die E-P1 gewartet haben, weil Sie eine mFT ohne elektronischen Sucher haben wollten. Weitere warten auf eine mFT von Olympus mit elektronischem Sucher und integrierten Blitz wie es die G1 und GH1 von Panasonic anbietet.

Hier warten nicht gerade wenige von Ihren in der Praxis mangels Bildqualität auf D-SLR-Niveau, wie es Olympus bei FT anbietet, enttäuschten auf die in einer bis auf weiteres satt gefüllten Produktpipeline sitzenden Produkte mit dem mFT-Bajonett.
Wenn jemand auf das mFT-Bajonett etwas setzt was für FT gedacht ist, dann wäre dies ein 2.8/28 Pancake oder zB. das 8mm Fish-Eye oder das 35-er Makro. Soweit man auch mit Leica M arbeitet nutzt man eben Objektive mit Leica M-Bajonett (ua. Voigtländer/Cosina) auf mFT. Und ein 1.4/40 MC ist hier offenblendentauglich ohne nennenswerte Randabdunklung oder Randunschärfe.
Diese Flexibilität wird ein APS-C-Syste "NIE" anbieten und alles was größer ist erst Recht NICHT.

Warum gibt es eigentlich die SLR. Hätte man nicht einfach mit Rangefindern weiter arbeiten können. Es gab ja die Contax G-Familie die sogar AF anbot.
Es war die Makro-Fotografie die speziell mit der SLR so leicht fiehl und exakt hier können Sie va. KB-VF vergessen, denn die kleinen Blendenöffnungen die man auf Film noch nutzen konnte bereiten bei KB-VF-Sensoren enorme Probleme. Nicht Beugungs-Erscheinungen sondern Probleme die auf die Grenzen der Optimierung auf Digital hinweisen.
Hingegen hat man weder bei FT noch bei mFT bei Blendeneinstellungen von f16 - f22 solche unheimlichen Erscheinungen wie bei KB-VF soweit man dort auf f32 oder f45 abblendet. Bei FT und mFT erlebt man zwar erste Erscheinungen der Beugungsgrenze aber andere Erscheinungen wie Aufsplittung von Schwarz-Weiß-Kontrasten in die Spektren des sichtbaren Lichtes wie bei KB-VF erlebbar sieht man weder bei FT noch mFT. Ähnliches passiert ebenfalls wenn man auf APS-H oder APS-C ähnlich stark abblenden muß um eine vergleichbare Schärfentiefe zu erreichen.

Im ehem. Kleinbild-Film-Format ist eben das Viertel-Format dh. FT das Novum der Zukunft und im Mittelformat-Bereich wird es Leica S sein. Lieber 100% digitalisiert als nur halbe Sachen wie bei Digitalbacks auf 645-er-Systeme oder KB-VF-Sensor und soweit man billiger sein will/muss eben nur einen Splitter des großen Sensors in den Einsteiger- und Semi-Pro-D-SLRs anbieten.

FT kann sowohl Einsteiger wie Profis überzeugen. Bereis die E-30 reicht aus um dank von Objektiven wie dem 4/7-14, 2/35-70, 2/50 Macro, 2.8-3.5/50-200, 2/35-100, 2/150, 2.8/90-250 und 2.8/300 wirklich alles was nicht mehr als 12MPx hat zu verdrängen. Die anderen Kameras können sich nur dadurch durchsetzen, weil ggf. der Auftragspartner mehr als 12MPx fordert. Pixelanzahl entspricht NICHT dem Informationsinhalt. Es sind idR. nur mehr Pixelwerte die geliefert werden und bei bestimmten Texturen eine höhere Detailsauflösung ermöglichen. Bei kritischen Mustern jedoch versagen idR. die hochauflösenden Sensoren, weil die optische Schnittstelle bei allen Systemen größer als FT-Format unüberwindbare Format-inherente Probleme besitzen. Die E-1 mit Ihren 5MPx kann und konnte bestimmte kritische Texturen wesentlich feiner zeichnen als die Canon EOS 5D mit dem teuersen EF L Objektiv drauf. Fein aufgelöste Artefakte wurden bei der 5D geliefert, während die E-1 die feinen Texturen pur zeichnete. Man muß allerdings unterstreichen, dass die C-5060WZ bei diesen Texturen noch detailsreicher war mit Ihren ebenfalls gerademal 5MPx.

Wer bitte wird versuchen auf einen E-P1 ein ZUIKO Digital 2/35-100 zu setzen nur um eine E-3 oder E-30 zu ersetzen? Auf eine E-P1 kommt natürlich ein kompaktes Objektiv drauf, denn welcher D-SLR-Einsteiger schleppt selbst, wenn er das Geld investieren würde, ein 2/35-100 mit sich herum?
Beim Wettbewerb bekommen Sie ein 2/35-100 garnicht und selbst die 2.8/70-200 sind nochmals größere Tüten als es das ZUIKO Digital 2/35-100 bereits ist.

Das was bisher insbesondere von Olympus basierend auf FT und mFT aufgebaut wurde ist wesentlich schlüssiger und durchdachter als jegliches D-SLR-Systeme des Wettbewerbes. 100% digital ohne Kompromisse bei Olympus und Panasonic gegenüber Systemen voller Kompromisse und einigen wenigen Vorteilen die immer weniger werden und bald völlig vom Tisch gefegt sind.

Historisch betrachtet ist APS-C bis KB-VF im Digitalen D-SLR- und D-SLR-like Segment eine "Eintagsfliegen". Eine Blase. Erst "Pump, pump, pum" und dann "Dump".

Die Nadel für das Platzen der Blase war der FT-Sensor. Der Stich (der Trumpf) die E-P1.

Die Karten sind gelegt und die Tage gezählt....wäre da nicht das Thema der Produktionskapazitäten, Investitionen und va. gesundes Wachstum einer Firma. Hier sollte sich Olympus Zeit lassen und Panasonic sich einbremsen, denn auch beim FT-Format ist man nicht vor

Pump, pump, pump und dann "Dump" geschützt.

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