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Ohne Schatten gibt es kein Licht, man muss auch die Nacht kennenlernen.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Ach....
es stimmt schon, wie es im anderen Kommentar zu lesen war: dieses Trauerspiel nochmals ausführlich auszubreiten, bereitet wohl keine Freude.
Ein paar Anmerkungen nur:
"langjährige" F&H-Insider kann es nicht geben, weil es die "neue" F&H keine 5 Jahre gab;
nach AltFH/Rollei-Zeitrechnung sind dies kaum 2 Wimpernschläge.
Wer mal den Trott dort live erlebt hat, wird es bestätigen.
Die Gesamtdarstellung bei Wikipedia zu Rollei ist recht zutreffend, umfassend und sachlich. Dennoch kann man das seit fast 50 Jahren aufkeimende Elend bestens nachlesen, wenn man denn will.
Aussagen zu (falschen) Strategien werden Sie dort kaum entdecken, nicht mangels Recherchewissen, sondern weil es seit Jahrzehnten NIE eine formulierte Strategie gab!
Man dümpelte im vermeintlich sicheren Hafen, welcher ständig kleiner wurde, da schrumpfte man mit.
Fundierte Absichten, Vorgaben, Ziele: keine.
Außer deftigem "Management"-Getöse wurden keine Intentionen druckfähig.
Kostprobe ? "Baut 3000 Projektoren, dann werden wir die auch los." So geäußert noch in diesem Jahrzehnt, da dürfte der Gesamtmarkt kaum viel größer gewesen sein.
So trug man quasi bis Vorgestern die Ewige Dia-Pro-Montage weiter.
Zwweiäugige verdankten ihre Zombie-Existenz den fortwährenden japanischen Einflüsterungen des Herrn "Horseman" Komamura, vorrangig zur Bedienung des Sammlermarktes, schleichrangig flossen in die deutsche Wertarbeit japanische Bauteile ein, aus wessen Produktion wohl ?
Wiki zeigt (indirekt), dass in Braunschweig wichtige Trends regelmäßig um 5-7 Jahre verpasst wurden, selbst dann taumelte man eher zufällig hinterher.
Eigene grossmäulige Ankündigungen liess man fast immer erst nach 2 Jahren auch Taten folgen.
Angefangen beim Festhalten an der Zweiäugigen Ende der 50er, als andere längst Spiegelreflex bauten, bis zum "Start" der 6008AF, ohne AF-Objektive (die 2 Jahre später...)
Sowas ist nicht nur im heutigen Markttempo tödlich, das war es schon immer.
War gut zu beobachten an allen Neuprojekten der letzten ca. 15 Jahre.
Schlicht genial war man jedoch dabei, immer neue Geldgeber aller Sorten, Größen und Couleur anzulocken und mit fortwährenden Millionenverlusten zu bescheren.
Im Trennungsfall wundersamerweise jedes Mal zur Überlassung an "verdiente Abteilungsmanager" im MBO.
Ein ebensolcher großer Wurf war die Wiederbelebung der Nostalgielegende F&H durch Benutzung der nämlichen Enkelgeneration, allerdings unter Zurücklassen des Markennames + der letzten Maschinen & Immobilie beim vorigen geplünderten Investor.
Was ständig gern als Heuschrecke geschmäht wird, wollte ganz legitim wenigstens die warme Asche der verheizten Millionen behalten....
Die Fragen nach technischer Kompetenz, gebotener Qualität u.a. beantworten sich aus dem Vorgenannten selbst.