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Kunst hat mit Geschmack nichts zu tun.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Bravo
sondern ein Adlerauge für meinen Laptop.
Ich würde die Hy 6 nochmal vom Grund auf überarbeiten. Vor allem das Design, damit es nicht mehr so aussieht, wie Plastikspielzeug (graues Gehäuse mit bunten Knöppchen und silberne Kreise und das alles in der grässlichen 90er Jahre RedDotDesign-Anmutung. Ein Typischer Zeichenbrettentwurf. Aber aus realeconomischer Sicht würde ich sagen, wenn ihr das Teil net supergünstig in China fertigen lassen könnt, lasst es besser ganz sein, die paar Kröten, die im übersättigten Markt zu holen sind, sind die Mühe nicht wert.
Lasst euch doch mal etwas neues einfallen. Zum Beispiel ein Studioapparat, mit Objektivanschluss und Rückteilanschluss, ohne Sucher, und einer Datenfunkübertragung des Lifebildes auf ein 20 Zoll Touchscreen von dem Man aus alle Funktionen steuert und der auch Entwurfs- uns Gestaltungshilfsskizzen zulässt. Fokuspointselektion per Fingertipp, real light Vorschau, Bildschirmlupe bei 20 Zoll oder mehr Manipulation des Bildes bereits bei der Aufnahme, Ebenen einfügen, wie bei Photoschop etc... (Oder gar als Plugin für Photoshop, damit ich das Bild direkt weiterbearbeiten kann)
Macht die Kamera so günstig wie möglich, produziert in China. Holt aus dem Markt das Maximum, das zu holen ist. Bereitet uns Freude mit Produkten, die es so früher nicht gab.
Mensch, wenn ich nur eine Fabrik selber hätte, ich würde es so bauen und verkaufen.
Die Digitaltechnik bietet ein Potenzial an Möglichkeiten, das kann man sich nicht vorstellen. Deshalb ist es wichtig beim Kamerabau vom Grund auf neu zu denken. Man muss die Möglichkeiten des Digitalen in das Produktkonzept fundamental einbeziehen.
Fazit: Wer braucht noch einen Sucher, wenn es den IPod gibt?
Lieber Gast,
das war der einzige Kommentar, der den Kern traf. Innovation und innovatives Denken sind unsere Tradition und müssen es noch viel mehr werden. Leica mit seiner Überformatkamera macht es genau richtig und mit dem Verkauf seines Namens mit umgelabelten Lumixkameras. Altes hat ausgedient, neues muß herbeigedacht werden.
Man trägt eben kein Schiesser mehr, wenn man mit der Märklin spielt, heute ist es der PC. Konsequent wäre es gewesen, ein Eisenbahnspiel für den PC zu entwickeln und die Blechgiesserei abzubauen.
Die Investoren waren dumm, wenn sie vorhandene Produkte einfach nur weiterbauen wollten. So hat die Übernahme bei Chrysler nicht geklappt, die Übernahme von Rover bei BMW ebenso nicht.
VW hat da wohl die bessere Strategie, ein Seat ist ein VW mit anderem Label, ebenso ein Skoda. Weg mit dem alten Schrott und neuen Wind in die übernommenen Traditionen. BMWs mit Roverkühler in England, Mercedesautos mit dem ähnlichen Chrylergrill in USA.
Fazit: Halbherzige, rückwärtsblickende Manager haben noch nie etwas zu Stande gebracht. Nur radikaler Umbau mit neuem Knowhow bringt etwas. Siehe auch Leica. Weg mit den alten Knippskisten, neue Kameras mit Innovation brauchen die Leute. Die neue Überformat ist der richtige Weg, gerade wenn die Mittelformate wegsterben. Einfaches Umlabeln der Lumixe aber ist etwas wenig. Warum keine offene Firmware, die man per PC selber einstellen kann nach eigenem Gusto. Sowas käme an. Kameratuning selber gemacht. Sensoren und Prozessoren austauschbar gestalten. Warum denn immer nur dem alten Weg folgen?