Ich wollte dem Baum oder dem Gras nicht erzählen, was es ist. Ich wollte, dass es mir etwas erzählt und durch mich seine Bedeutung in der Natur ausdrückt.

— Wynn Bullock

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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E-System ungleich

Eingetragen von
Gast
am Freitag, 22. Mai 2009 - 01:33

Sigma-Palette für FT.

Desweiteren dürfte das 70-300 wohl eher auf APS-C gerechnet sein und NICHT KB-VF.
Nimmt man das Rechnen als solches als Maßstab weg, dann sind einige TopPro auf FT gerechnet bilden aber auf einen größeren Bildkreis ab.
Was bei orig. Olympus-Objektiven auffällt ist, daß im Gegensatz zu APS-C-Objektiven keine Objektivteile den Bildkreis beschneiden. Ein Zeichen für Billigstbau bei betreffenden APS-C-Objetiven.
Das 70-300 ist bzgl. weiterer Merkmale wie nur Vignettierung und Randunschärfe auf FT ausgelegt bildet aber auf einen größeren Bildkreis ab. Man nehme ein bestehendes APS-C-Zoom erreicht dank der Stückzahlen einen guten Preis und beschenkt es mit einer Qualitäts-Kontrolle die anders ist wie bei Sigma, nämlich vorhanden.
Raus kommt dabei ein "Standard" und kein Top/TopPro ZUIKO. Was bei anderen zum Top-Preis im eff. Brennweiten Bereich 70-300mm beworben wird erhält bei Olympus Standard-Label im Brennweiten-Bereich eff. 140-600mm zum Olympus-Standard-Preis. Eine 24MPx Sony a900 mit dem Teil drauf croppen so daß eff. 140-600 raus kommt dürfte klar offenbaren, daß das Objektiv auf einer E-500 mit 8MPx besser funktioniert als auf einer a900. Dazu noch die preiswertere Kombi im Falle E-500 als Objektivdeckel.
Das 70-300 mit einem anderen Label drauf gibt es als etwas ähnliches zum kleineren Preis jedoch ohne Endkontrolle und incl. Produktions-Streuung.
Die Endkontrolle übernimmt der Fachhandel oder auch nicht.

Sie gehen das Thema von der falschen Seite an.

Kennen Sie ein 140-600 für KB-VF was so kompakt wie das 70-300 baut? Auch ein 95-400 wäre größer.
Es geht beim 70-300 um einen Brennweiten-Bereich den andere mit Hochleistungs-Objektiven abdecken die ausschließlich auf KB-VF gerechnet sind und hierbei bei dem Preis ca. das erreichen was ein 70-300 auf FT erreicht auf FT jedoch in einem anderen Bildwinkel-Bereich spielt.
Sie haben wieder einen Satz aus den Kontext herausgepickt und hacken darauf herum.
Es ging um Hochleistungs-Objektive und das 2.8-3.5/50-200 sowie das 2.8/90-250 sind auf FT gerechnet/ausgelegt bilden aber ebenfalls auf einen Bildkreis ab der größer als FT ist. Die Anforderungen werden jedoch nur für den FT-Bildkreis erfüllt und beim 70-300 ist es ebenso. Es erfüllt die Anfoderungen nur auf FT und nachdem Sie nun sagen, das es auf KB-VF auch funktioniert können Sie sofort gleich auflisten wer diese Konstruktion sonst noch für KB-VF anbietet.
Die logische Schlußfolgerung ist. Im Gruschelkasten vieler sind Schlechte KB-VF-Zooms die man nur stark gecroppt nutzen sollte.
Was aber macht Hochleistungs-Objektive aus? Lichtstärke. Lichtstark ist das 70-300 nur als 140-600 auf FT. Noch lichtstärker wäre das 2/150 und bzgl. Schärfe ist das 70-300 bei 150mm sogar scharfzeichnender als das offene 2/150.

Sie schießen sich ins eigene Knie!
Das 70-300 wird wohl funktionieren auf KB-VF aber bei 70mm nur deutlich abgeblendet.

Weder bei Pentax noch Olympus muß ich bei Brennweiten für KB-VF-Äquivalent ca. 400mm und größer auf Objektive gehen die nicht die max. mögliche Abbildungsleistung erreichen, weil auf einen größeren Bildkreis gerechnet.

Ihre Argumentation liest sich wie folgt. Da Olympus ein auf KB-VF gerechnetes 70-300 einsetzt sind Objektive wie das 4/7-14, 2/14-35, 2/35-100, 2/50, 2.8-3.5/50-200, 2.8/90-250 und 2.8/300 - allesamt auf FT gerechnet - NON-SENSE.

Es ist aus Sicht von Firmen die Kohle machen wollen Non-Sense für APS-C-Kameras im Bereich der Knipser-Brennweiten NUR KB-VF-Objektive anzubieten. Deshalb bietet man dann wenn durch die immer geringer werdenden Stückzahlen im Bereich von Objektiven, welche eher von ambitionierten Hobby-Fotografen mit gehobenen Ansprüchen gekauft werden, APS-C-Objektiven nicht mehr an, weil damit nicht mehr ordentlich Kohle gemacht werden kann. Man drängt dem Käufer teure auf KB-VF gerechnete Objektive auf was das 70-300 von Olympus als eff. 140-600mm nicht ist. Es ist zudem wohl eher auf APS-C gerechnet und liefert auf FT die Anforderungen an ein Standard-Objektiv aber kein Top- oder TopPro-Objektiv.

Ihre Position läßt Einblick in die Tatsache, daß KB-VF zu diesem Preis nur auf FT Standard erreicht und auf APS-C und KB-VF immer mehr Probleme zeigt und trotzallem dasselbe kosten würde.

Exakt um das geht es ja bei FT. Mehr Bildqualität für dasselbe Geld. Das 70-300 war eben nur über die Stückzahlen zu diesem Preis herstellbar. Es war das beste bzgl. Preis-/Leistungs-Verhältnis. Hingegen würde man ein Nikkore 70-400 auf APS-C rechnen und verkaufen würde es auf APS-C eine bessere oder dieselbe Abbildungsleistung für weniger Geld erzielen. Pentax macht es mit anderen Zooms vor.
Bei Olympus wollte man etwas für den Standard-Bereich anbieten. Bei anderen geht es darum überhaupt etwas anzubieten.

Das dünne Eis auf den alle außer Olympus, Pentax und Panasonic stehen ist dünn und durch Sie wurde es dünner und ist gerade durchgebrochen.
Was ergibt das Gesamtbild jetzt ganz deutlich: APS-C jenseits von Pentax Billigramsch oder überteuertes KB-VF und Olympus hat sogar bei Standard mehr anzubieten als andere bei Ihren Profi-Objektiven.

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