Ob Landschafts- oder Porträtfotograf, die Brennweite ist oft entscheidend.

— Unbekannt

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Gast schrieb: Das zeichnet

Eingetragen von
Gast
am Samstag, 09. Mai 2009 - 22:40
Gast schrieb:

Das zeichnet sich jetzt bereits ab.
Grund: Nun ja, das Konzept wurde auch diesmal nur halbgar umgesetzt. Die versprochene Qualität des Elerktrosuchers nach wie vor enttäuschend. Das Potenzial wird vom Grund auf nur teilweise ausgeschöpft. Die Kameras sind für richtiges fotografieren zu klein und für die Hosentasche zu groß. Und die eigentlichen Vorteile, die ein E.V.I.L Konzept verfolgt, sind auch bei den jetzigen Modellen nicht wirklich erreicht.

Ob microFT ein Flopp wird oder nicht, liegt sicherlich nicht am Konzept des derzeit einzigen Herstellers dieses Formats: Panasonic mit seinen G1 Modellen.

Neben meiner Canon Ausrüstung hatte ich mir kürzlich eine G1 mit den beiden derzeit erhältlichen Modellen angeschafft und ich kann nur sagen: das Konzept stimmt. Ideal für Reise und (fast) immer dabei. Die Kamera ist trotz ihrer geringen Größe eines der ergonomischsten Kameramodelle, das es derzeit auf dem Markt gibt und dazu trägt auch der elektronische EVF bei. Der ist zwar nicht so gut wie große optische Reflexsucher, aber um Längen besser als die Tunnelsucher der einfacheren Olympus-Kameras und vieler APS-C Modelle. Am Anfang war ich auch skeptisch, mittlerweile bin ich begeistert, da der EVF auch viele Vorteile hat (Einstellungen von deutlich mehr Aufnahmeoptionen während des Durchblicks durch den Sucher). Der EVF ist jedenfalls ziemlich groß, das körnige Bild bei schlechten Lichtverhältnissen hat neben der schlechteren Detailwidergabe aber den Vorteil, dass man deutlich mehr erkennen kann (Lichtverstärkung).

Für mich entscheidend ist, dass eine Ausrüstung mit einem Brennweiten Bereich von KB 28 mm bis 400 mm deutlich weniger wiegt als eine APS-C-Kamera (Canon EOS 40D) mit Standardobjektiv (24-105L): 1070 g (G1) vs. 1680 g (40D). Für den gleichen Brennweitenbereich müssten mehr als 3 kg mitgeschleppt werden.

Natürlich hat die G1 Serie wie alle Modelle der ersten Generation auch Nachteile bzw. Raum für Verbesserungen: Batterielaufzeit, Bildfolgezeit und ein schnellerer Autofokus (der aktuelle ist nicht langsam aber für Sport und Action nicht schnell genug).

Die Bildqualtität stimmt bis ISO 800 und ist vielen APS-C Modellen mit Kit-Objektiv überlegen.

Damit ist für mich klar: das Panasonic System für Reise und Gelegenheiten, die große Ausrüstung (dann aber mit 5D MKII) für Projekte, wo mehr Qualität und größerformatige Ergebnisse gewünscht sind.

Also, Panasonic liegt mit seinem microFT Konzept goldrichtig. Meiner Ansicht nach ist durch microFT eher das originale FT überflüssig, da in dem Größensegment der Spiegel tatsächlich eher Nachteile bringt. Leider liegt Olympus mit dem, was im microFT Bereich bereits sichtbar war völlig falsch, da die Olympus-Studien sich eher am Design der Kompaktkameras orientieren. Diese bieten nur wenig Halt und es wird kaum sinnvoll sein, an solche Kameras langbrennweitige Objektive anzuschliessen (kann man aus der Hand dann nicht mehr halten).

Ob sich microFT am Makrt halten wird, kann man nur schwer vorhersagen. An der Qualität der Panasonic Lösung wird es jedenfalls nicht scheitern. Eher daran, was Olympus daraus macht (Kompatibilität zur Panasonic Baureihe, Objektive etc.)

Ich bin schon gespannt auf Panasonics angekündigtes 7-14 mm (300g, und dann immer noch weniger Gewicht als die APC-C Standardausrüstung).

Beste Grüße

Thomas

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