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Eines Tages werde ich ein Buch mit all den Fotos veröffentlichen, die ich nicht gemacht habe. Es wird ein Bestseller werden.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Heimliche Aufnahmen aus einem Gericht veröffentlichen Strafffrei
Das mit den Aufnahmen aus dem Gerichtssaal stimmt so nicht ganz.
OK, es mag theoretisch verboten sein, aber es gibt tatsächlich keine Möglichkeit es zu bestrafen.
Auch wenn es unter eigenem Namen veröffentlicht würde.
Verboten sind Aufnahmen zum Zwecke der Veröffentlichung. Das Veröffentlichen selbst ist allerdings nicht verboten. Wer es also schafft, aufzunehmen, kann straflos veröffentlichen. Derjenige riskiert allerdings zivilrechtliche Abwehransprüche der beteiligten Verfahrensteilnehmer.
http://sewoma.de/berlinblawg/twittern/
Auch wenn man den Aufnehmenden belangen könnte, so bleibt der veröffentlichende doch verschont. Der Veröffentlichende kann wenn er Aufzeichner ist aber auch behaupten er wäre nur Veröffentlichender.
Oder es ist wirklich so.
§201 ist nmie betroffen weil es ja kein "nicht öffentlich gesprochenes Wort" ist.
Dafür müsste die Verhandlung schon "unter Ausschluss der Öffentlichkeit" stattfinden.
Es wundert ich doch sehr, dass es mit den heutigen Mitteln nicht regelmäßig Veröffentlichungen heimlicher Aufnahmen aus Gerichten gibt.
Neben Mobiltelefonen mit Kamera (auffällig, ausser versteckt), Diktierfunktion usw. gibt es Knopfkameras die unter dem Hemd getragen werden (ein paar Gramm, 8GB, Farbe, PAL, Tonaufnahme, Voller Akku nimmt einje Stunde auf...), oder das Gleiche als Kugelschreiber für in eine Hemdtasche... Kostet beides um die 25 Euro Portofrei.
Eine Uhr mit Audioaufnahme gibt es noch länger von diversen Herstellern.
Und das Szenario von außerhalb des Gerichtssaales kann z.B. ein "Lasermikrofon" sein. Gibt es in Spyshops für 13.000 Euro. Sieht aus wie ein Fotoapparat auf einem Stativ (x2). Man sendet einen Laserstrahl auf eine Fensterscheibe, und die Reflektion wird von einer Fotodiode empfangen und so die Schwingungen der Scheibe in Ton umgewandelt.
Klarer deutlicher Ton. Der Strahl ist natürlich Infrarot, also sieht auch niemand einen Punkt an der Wand ;) . Natürlich ist er dann aber auch schwieriger zu finden (der reflektierte Strahl).
Wer jetzt glaubt "13.000 Euro", wer gibt das schon aus, hat evtl. recht, aber das funktioniert erstaunmlich deutlich mit Elektronik für wenige Euro!
Sucht mal nach Laser microphone bei Youtube.
Z.B. dies hier:
Sieht aufwendig aus, aber laut anderen Videos nach reicht ein Laserpointer, eine Fotodiode und daran angelötet ein Kabel wie von einem Mikrofon. Also ein Monokabel mit 3,5mm Klinke. Das steckt man z.B. in den Mikrofoneingang eines Notebooks oder jedes anderen verstärkers. Der im ersten Video hat es halt im ganzen und optisch ansprechend verpackt. Da man selten ganz exakt frontal die Scheibe trifft und der Laser direkt in sich selbst reflektiert wird (ein CD/DVD-Player funktioniert so) braucht es einen extra Empfänger. Je nach Schräge des Auftreffens kann das ein ganzes Stück entfernt sein.
Es ist bekannt dass die USA daher ein Prisma am Fenster der russischen Botschaft anklebten, um so den Laser in ihre Richtung zu reflektieren ;) . Die Russen konnten sich erst nicht erklären, was das Teil bezweckt ;D .
Hier die simpel dargestellte Billigstlösung:
Inkl. echter Tondemo am Ende. Danach werden wie bei Youtube üblich weitere solcher Videos angezeigt.
Ich brauche doch keinen Studiosound für 13.000 Euro wenn es nur um Informationen geht. Ich bezweifele auch, dass die 13.000 Euro in irgendeiner Weise für die fertige Technik gerechtfertigt ist. Evtl. bauen die sehr wenig, wollen aber davon leben, und bestimmen die Preise recht willkürlich.
@ Nur gut...
Das ist eine schöne Idee, ab er wenn ich gerade vorher einen Polizisten mit Knüppel fotografiert habe fragt der zu recht wo die Aufnahme denn ist. Wenn schon, müsste es eine versteckte doppelte Speicherung im nicht zu öffnenden Inneren geben. Diese Partition darf auch nirgends auftauchen. Auch nicht beim anschließen an einen PC. Erst mit irgendwelchen Tricks wie einer selbst wählbaren Tastenkombination, bzw. spezieller Software am PC die darauf zugreifen kann (nach Eingabe des Codes den man wählte).
So dass das beschlagnahmen einer Speicherkarte kein Verlust der Aufnahmen ist.
Wenn die nur Aufnahmen löschen kann man sie wieder herstellen. Von so einem Fall las ich in einem Forum. Der wollte das Bild aber leider trotzdem nicht veröffentlichen.
Evtl. noch mit einer Zusatzfunktion die unbemerkt Fotos macht bzw. filmt, wenn die Kamera nicht mehr im eigenen Besitz ist. Z.B. über einen Transponder den man bei sich trägt (getarnt als ...). So hätte man sogar noch Aufnahmen der Zeit wo das Teil evtl. bei der Polizei in Beschlagnahmung ist. Dann kann man dem noch etwas positives abgewinnen. Oder aus der Ferne aktivierbar.
Mir ist klar dass das hier ein Fotoforum ist, abner ws die "nonverbale Konfliktbewältigung" angeht kann es nicht schaden sich beim fotografieren von Polizeieinsätzen selbst filmen zu lassen um hinterher Beweise zu haben.
Also entweder eine unauffällige Begleitperson, möglichst mit unauffälliger Kamera etwas abseits.
Oder eine versteckte Kamera am Körper tragen. Das ist wie eine Versicherung, man ist froh sie zu haben wenn denn mal was passiert.
Ich will auch niemand auf die Füße treten, aber gerade bei Polizeieinsätzen sagt ein Film mehr als Fotos.
Bei Fotos las ich schon von diversen Disskusionen (auch in einem Polizeiforum) wie es denn dazu gekommen sei. Was zu dem Verhalten des Polizisten führte. Ein Video ist da bedeutend aussagekräftiger. Zumindest als Absicherung der Fotos.
In Polen scheint es ein Recht des Angeklagten zu sein den Prozess mit eigener Kamera/Audiorekorder aufzuzeichnen.
das genaue Gegenteil von Deutschland. hier schiebt man auch den Schutz des Angeklagten beim Verbot vor, in Polen soll es den Angeklagten schützen.
In Deutschland kann der Richter in den Akten zum Prozess Dinge manipulieren, und es kommt nie raus.
Außer es gäbe Aufzeichnungen...Ich glaube es war der Anwalt Bossi der das mal sagte.
"Quatsch mit Soße"-Gast kommt ziemlich Braun rüber.
Zumindest erinnert er mich an Leute wie den Nazirichter Freisler.
Ich überlege tatsächlich nachdem ich mit dem nichtzerstörerischen Schänden (siehe Tobias Claren bei Facebook) meiner dafür gekauften BRD-FLagge (inkl. Adler) fertig bin, diese vor dem BND in Köln vor laufender Kamera zu verbrennen.
P.S.: Erst durch die Lokalpolitiker irgendwelcher Kaffs die sich öffentlich profilieren wollen indem sie Google StreetView das filmen "ihrer" Städte verbieten wollen, steigt in mir der Wunsch mal mit einem Fahrzeug mit darauf fixierte FullHD-Kamera durch deren Straßen zu fahren um in 1080p60 zu filmen.
Das nennt man dann "Streisand-Effekt"...