Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.

— Gustav Mahler

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Wäre die Welt...

Eingetragen von
Gast
am Montag, 13. April 2009 - 21:07

...so einfach gäbe es nicht den Erfolg der Software Silverfast.

Die Scan-Qualität wird im hohen Maße durch Scan-Software (ua. paßende Profiles für den gescannten Film) und Scan-Prozess definiert.

Ein Formel 1 Rennwagen fährt ja auch nicht ohne Sprit und Fahrer zum Sieg.

Man sieht die niedrige Qualität der Ausführung des Scan-Vorganges an Mangel an Kontrast an der hellen Mauer und dem farbigen Leuchten am Dach des Gebäudes.
Das ist eine stinknormale ISO100 Aufnahme. Hier darf nichts farblich leuchten.
Mind. 2 Scan-Vorgänge, denn die Lampe des Scanners bringt hier etwas zum Leuchten. Es ist nicht wie beim Sensor einer D-SLR ein eingeschränkter und schmutziger Dynamik-Bereich.

Der Scanner mag einen hohen Dynamik-Bereich anbieten aber der Film verbietet eben diesen zu nutzen, weil eben das Filmkorn sich bei der Scannerlampe mit Korn-Leuchten bedankt.

Deshalb gibt es ja so Experten-Firmen wie den Hersteller der Software SilverFast. Aktuell ist Mindest-Anforderung an gute Scans

2 Scan-Vorgänge

egal wie groß der Dynamik-Bereich des Scanners ist, denn das Problem sind die Eigenschaften von Negativ- und Diafilm. Hier leuchtet eben das Filmkorn.
Wenn man das optimal Scanned wird man überrascht sein, dass weniger farbenes Leuchten sichtbar wird jedoch sowohl in Mauer wie Dach mehr Zeichnung reinkommt.
Das Problem ist der Scan-Vorgang als solchen in Kombination mit den Eigenschaften des Filmes. Die Scanner-Lampe belichtet den Film und das Filmkorn filtert das Licht oder die Filmkörner fangen sogar das Leuchten an. SilverFast rechnet dieses Leuchten heraus und ersetzt diese Pixelwerte durch die eines Scanns bei geringerer Belichtung des Films.
Der Film wurde entwickelt um eine vergleichsweise lange und sanfte Belichtung durch einen Belichter auf Fotopapier zu ermöglichen aber nicht für die heutigen Scanner jenseits der Rollen-Scanner. Der Diafilm wurde für Dia-Projektoren entwickelt und ebenfalls nicht für die heutigen Scanner. Was anfangs fehlte war stets Software wie SilverFast.

Der Name sagt es bereits. Man benennt die betreffenden Scanner quasi als SilverFast-Prozess bzw. Schnellen Nicht-Chemischen Prozess bei dem beim Filmbelichten das Element Silber eine wichtige Rolle gespielt hat.
Die Entwickler der Software SilverFast haben weiter gedacht als die Entwickler von so manchem Scanners bzw. OEM-Software für Scanner. Das was vor SilverFast im Angebot war war schlichtweg Schrott-Software.

Wie man Schrott-Scans erzeugt wissen wir dank dem Foto oben jetzt. Oder diente es nur dem Hochjubeln der Megapixel-Monster und Lieblinge der Pixel-Könige?!

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