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Man kommt immer nur soweit wie man kann
Schwach geschrieben und sehr schlecht eingefädelt, dass mit dem Verzicht auf Lichtstärke. Man nehme das 14-54 und steche das Canon EF aus genauso wie es das lichtstärkere 2/14-35 tut.
Das mit den Shift-Objektiven, welchen einen noch kleineren Marktanteil als Festbrennweiten (ca. 5%) erreichen ist noch schwächer geschrieben.
Was soll das? In die letzte Ecke verkrümmeln kann man auch bei Four Thirds, wenn man muß. Bei KB-VF war das Argument bisher eine lichtstarke 50mm Festbrennweite und jetzt bleiben eben nur noch Shift- und Tilt-Objektive übrig. Das langt man sich genauso an den Kopf wie bei allen anderen Anpassungen der Fotografen an die Unzulänglichkeiten eines Systems. Am Ende teilt sich wahrscheinlich sogar die Branche in Fotografen mit KB-VF und damit Schwerpunkt Architektur mit Tilt-&Shift auf, während der Rest nicht Ernst genommen wird. Schätzungsweise 93% aller Objektive auf dem Markt werden auch weiterhin keine Tilt-&Shift sein.
Bei soviel Tilt- und Shiftarbeit am Objektiv benötigt man keinen AF mehr. Man nehme in Bezug auf die erschwinglichen Preise ein auf den Tilt- und Shift-Schwerpunkt reduziertes System. Mehr mit seinem System aber auch anderes machen möchte der möge das einmal zeigen wie das geht. Eine Städte-Tour mit Standard-Zoom, Weitwinkel-Zoom und Tilt&Shift. Das ist so als würde man Schampus aus der Cola-Dose saufen. Dann schon eher richtig Architektur-Fotografie und hier geht es eben hin zu Mittelformat oder Leica S2. Wenn schon denn schon und keine halben Sachen. Für alle anderen reicht ein ZUIKO Digital 7-14 was sehr gut korrigiert ist. Der großen Vorteil es ist ein Zoom und nicht nur eine Festbrennweite.
Was es natürlich nicht kann ist fallende Linien korrigieren.
Für sowas sollte man dann doch ein von allen unnötigen Ballast wie 1/8000s Shutterspeed, n frames/second, etc. entlastetes System bei sich tragen.
Wie Sie schon sagten: ...Für bestimmte Motive muss es Kleinbild Vollformat sein und mehr nicht - genauer gesagt für fast alle Motive der ruhigeren Art...
und
...- in Realität wird mein vorbestelltes TS-E 17 an meiner 5D II fast gleiches leisten -...
Das mit dem Vorbestellten in der Realität ist köstlich. Wesentlich besser wäre gewesen, wenn Sie bereits eines in der Hand gehabt hätten um es an Ihrer 5D Mk II auszuprobieren, denn dann hätten Sie bereits Bildmaterial vorliegen und könnten wesentlich konkreter sein.
Sie kaufen nach Datenblatt, MTF-Charts, etc. und alles andere als ein Kenner im Sinne von fach-MANn.
Sind wir mal extrem penibel. Der rechte Zeigefinger macht das Bild. Sie wissen sehr wohl wie das mit dem Objektiv gemeint ist und treffender ist, denn hier geht es darum, dass man demjenigen der das Bild arrangiert etwas in die Hände gibt das eine Aufnahme ermöglicht und hier liegt der Schwerpunkt beim Objektiv und nicht beim Sensor.
Für was benötigen Sie mehr als 12 Millionen Pixelwerte pro Bilddatei?
Welche Drucktechnik haben Sie im Zugriff um auf einer DIN A4-Doppelseite jenseits der Druckqualität eines GEO-Magazines etwas geeignete präsentieren zu können?
Sie gehen vor die Haustüre fotografieren den Kirchturm der Dorfkirche mit Ihrem vorbestellten TS-E 17 auf der 5D Mk II gehen nachhause und schauen sich womöglich sogar die JPEGs out-of-cam an bevor Sie oder irgendjemand anderes ein Fineprint der Bilddateien mit mehr als 20 Millionen Pixelwerte macht.
Man geben Ihnen eine Consumer-Knipse und schon ist es aus mit Ihrem Spass und dem ganzen Fotokönnen. Am Ende war es die Kamera, das Objektiv, ja vielleicht sogar Ihr rechter Zeigefinger aber definitiv nicht der Fotograf. In diesem Falle ein Fotograf der ein System was aktuell noch ohne Tilt&Shift auf dem Markt operiert abwertet, sich ein TS-E 17 blind kauft um es gerademal zur nächsten Dorfkirche zu tragen.
Das mit der Dorfkirche ist natürlich symbolisch gemeint.
Über Physik reden viele aber im Antiken Griechenland ist man von so mancher Schule geflogen, wenn man den Kopf nicht hatte um die Geometrie zu durchdringen und das Vorstellungsvermögen, welches für Geometrie unbedingt notwendist ist ist auch Grundlage für das durchdringende Verständnis der Physik.
Geometrie wie Physik wird von nicht wenigen so verstanden und alles andere als durchdrungen, dass es bemeßbare Größen gibt und bei D-SLRs geht es eben aktuell so aus, dass man meint: Größer ist besser.
Ist aber leider nicht so, denn dass es für den Four Thirds Sensor aktuell so aussieht wie es eben aussieht spielen Einflüsse mit rein die zuletzt mit der Sensorgrößen wenig zu tun haben.
ZB. das lange Auflagemaß was kompaktere 7mm Festbrennweiten verhindert jedoch auf Four Thirds adaptiere Sigma-Objektive mit Back-Focuse-Maß von ca. 38,85mm (für Canon EF entwickelt) ermöglicht ohne das Objektiv umfangreich neu konstruieren zu müssen.
Micro Four Thirds und hier ein 7mm oder 9mm Tilt&Shift ist ungefähr so performant wie ein "vorbestelltes" TS-E 17 mti dem man selbst noch kein Bildmaterial erzeugt hat. Zumindest wenn man es nie selbst auf einer Kamera genutzt hat und einfach so bewertet und vergleicht.
Egal, bei Micro Four Thirds wird noch einiges kommen und bei diesem Ansatz rund um den Four Thirds-Sensor entsteht tatsächlich ein System mit max. Freiheitsgraden. Es ist auch nicht von ungefähr diesmal ein geschlossenes System.
Ähnliches Maß an Freiheitsgraden nutzte man bei den SLRs für Film. Viele Freiheitsgrade gingen mit dem Sensor verloren und werden va. von Canon und Sony wegdiskutiert.
Es wird behauptet man können Vignettierung am Computer 100% korrigieren.
a) kann man Farbinformationen die nicht aufgezeichnet wurden nicht herbei zaubern.
b) und das ist wesentlich wichtiger. Bei KB-VF ist ein wesentlich höherer Grad an Randunschärfe vorliegend und diese Unschärfe läßt sich nicht rausrechnen.
So gesehen ist das TS-E 17 das Gnadenbrot für ein bereits tod gerittenes Pferd.
Man hätte sich eher darauf konzentrieren sollen, dass zB. Tele-Zooms bei allen Blenden- und Brennweiten-Kombinationen so einwandfrei funktionieren wie ein ZUIKO Digital 2.8-3.5/50-200. Seit ca. 2004 wird dieses alles andere als unwichtige Segment völlig brach gelassen. Man verkauft die sauteuren EF L Zooms die zuletzt nur eingeschränkt nutzbar sind. So schlecht, dass sogar Four Thirds Kitlenses für 150,- Euro aus dem Online-Shop "sichtbar" besser abschneiden. Dann wieder kommt Canon und Co. mit seinen neu gerechneten APS-C-Zooms die genauso gut sein sollen. Leider aber fehlt dann eine etwas anspruchsvollere Variante die weniger verzeichnet als die angebotenen Kitlenses, wobei die Four Thirds Kitlenses auch einen besseren Korrekturgrad anbieten.
Viel Spass bei den laufenden Vorbestellungen. Einfach weiter bestellen egal wie tod das Pferd bereits ist. Was übrig bleibt wäre sogar das Gnadenbrot, weil eine Kamera nichts frißt aber dafür im Falle KB-VF unnötig Geld verbrennt.