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An einem Foto sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Echt Übel!
Zwischen 12MPx und 21 bzw. 24MPx gibt es nicht viel Angebot. Die Canon sieht bei HighISO wirklich gut aus und bei einem Bekannten konnte ich die Ergebnisse der 5D Mk II bei ISO3200 bewerten. Somit gibt es 2 Kameras auf dem Markt die in gewisser Weise für KB-VF sprechen können was Rauschverhalten des Systems anbelangt.
Bei 12MPx treffen sich APS-C und KB-VF wie zB. durch D3 und D300 vertreten. Der Besitzer der 5D Mk II hat auch eine 5D und meint, dass die höhere Auflösung zwar Croppen erlaubt aber zuletzt wg. der aggressiven Auslegung der 5D Details gegenüber der 5D Mk II so gut wie nicht zuwenig deutlich präsentiert werden.
Es bleibt dabei. 21 bzw. 24MPx dann wenn man mehr Pixelwerte benötigt. Ansonsten fällt der Erhöhung des Detailreichtums eher spärlich aus. Sicherlich kann man eine konservativ ausgelegte D3 nicht mit einer aggressiv ausgelegten 5D vergleichen. Man kann aber und das ist eben der Punkt nunmehr eine D300 mit einer A900 bei ISO1600 und ISO3200 vergleichen. Geht man jenseits der langsam schon gar nicht mehr langweiligen sondern arschkriechenden Bezugs auf lichtstarke 50mm-Festbrennweite auf lichtstarke Zooms über dann zeigt dieser Vergleich eines. Wer Bildqualität sucht anstatt mehr Pixelwerte sollte wohl eher in die Objektive anstatt die Pixelmenge investieren welche der Sensor liefern kann.
APS-C hat sich mangels hochwertiger Zooms im Bereich der Super-Telebrennweiten selbst ausgebremst und die noch kleineren Sensoren im Four Thirds-Format werden bzgl. Rauschverhalten immer besser. Bei 12MPx noch etwas verbessertes Rauschverhalten und schon klingt ein Test einer neuen Four Thirds-Kamera schon garnicht mehr nur euphorisch wie im Falle der E-30 auf www.dpreview.com sondern man wird sich nicht dabei schwer tun aus dem was geschrieben wird zu erkennen, dass erst das Objektiv kommt und dann der Sensor.
Canon hat aufgrund lichtempfindlicherer Sensoren einen Rauschvorteil aber einen Nachteil bzgl. der Anforderungen an die Objektive. Man hat nunmehr bereits die 2-te Generation an digital optimierten Objektiven rausgebracht und immer noch nicht das Niveau von Four Thirds erreicht.
Bei Offener Blende bis oft f4...f5.6 liegen auf KB-VF gerechnete Objektive gem. www.dpreview.com über einen großen Bereich des Bildkreises unterhalb 750lp/Bildhöhe, während Four Thirds-Objektive auf f22 abgeblendet
a) einen homogenen Schärfeverlauf anbieten
b) bzgl. lp/mm stets überhalb dem Schärfeabfall von KB-VF.
Bei offener Blende hingegen weißen nicht wenige Four Thirds-Objektive einen homogenen Schärfeverlauf an und liegen weit über 1000lp/Bildhöhe.
Bringen wir es auf den Punkt.
Die sich selbst zu Grabe tragenden KB-VF-Systeme werden bereits bzw. müssen bereits mit Kleinbild-Film verglichen werden um sich behaupten zu können.
Das was ein Ektar 100 liefert kann bereits eine 8MPx-Kamera besser va. dann wenn man den Kleinbildfilm alles andere als angemessen aufwendig scannt.
Im Modebereich wird das Aufnahmematerial intensiv bearbeitet. Hier wird eine möglichst hohe Anzahl an Pixelwerten gefordert. Hier findet man dann Kameras mit 21, 24 und mehr MPx. Man benötigt hier aber nie mehr als ISO800. IdR. sogar nur max. ISO400.
Für Landschaft und Reportage reichen 12MPx schlichtweg völlig aus.
Für eine DIN A4-Doppelseite reicht sogar ein 4..5MPx-System mit sehr guten bis hervorragenden Optiken.
Legt man die Aufnahme ausgedruckt auf DIN A4-Doppelformat aus einem 5MPx System neben der Aufnahme aus einem 24MPx-System steht und fällt der Bildeindruck mit dem verwendeten Objektiv bzw. der Qualität des Objektives. Und hier kann man wirklich es nicht übersehen, dass Objektive wie ZUIKO Digital 14-35 und 35-100 schlichtweg alles übertrumpfen was es sonst auf dem Markt gibt.
Das Objektiv macht das Bild.
Pixelkönige werden natürlich stets neben 24 Millionen Pixel/Aufnahme auch einiges an materiellem Übergewicht mit sich herumschleppen wollen und müssen.
Man wird versuchen mit dem kreativen Einsatz der Schärfentiefe zu kommen und dies bei Objektiven jenseits lichtstarker Festbrennweiten stets im alles andere als optimalen Arbeitsbereich der betreffenden Objektive. Nutzt man dann doch einen günstigen Arbeitsbereich bzw. kann die Bildaufteilung Probleme kaschieren, dann langt man sich als Leser solcher Darstellung zum x-mal an den Kopf wie man es bloß schafft seine Fotografie an den Schwächen und Negativ-Kompromissen fauler System-Konzepte anzupassen.
Für bestimmte Motive muß es KB-VF sein. Mehr aber auch nicht.