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Mit einem großen Papierkorb kann man die Qualität der eigenen Naturaufnahmen beträchtlich steigern.
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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Ranking und andere Seltsamkeiten
Da fällt mir ein Bekanter ein, der, Ingenieur, seinen Entschluss auf der Tatsache, dass 82% der Ingenieure in seiner Firma einen bestimmten KFZ-Typ gekauft haben, als Grundlage für seinen eigenen Kauf gelegt hat.
Jetzt hat er ein Monsterteil, ewig lang, zu großer Wendekreis, praktisch nicht innenstadttauglich, klappert wie die Hölle, obwohl das Ding ein Vermögen gekostet hat. Respekt!
Ich frage mich, was das eigentlich werden soll. Brauche ich eine Tabelle, nach der ich meine Kaufpräferenz ausrichte? Ne, wirklich nicht.
Oder die Tatsache, dass irgenwelche Menschen, egal wo auch immer, massiert mit einer Kameras eines bestimmten Typs auftauchen? Interessiert mich nicht die Bohne!
Mich beispielsweise, interessiert die Ausgewogenheit von Leistung, Preis und das Bemühen eines Herstellers um ein Produkt, meine (speziellen) Bedürfnisse in die Realität zu übersetzen. Da gehört ein gut funktionierender LiveView, ein möglichst gutes Klappdisplay als universelle Motiveinstellungshilfe und, für ungünstige Lichtverhältisse, ein guter Sucher dazu, genau in der Reihenfolge. Darüber hinaus soll das Objektiv eine gute Durchzeichnung, relativ geringe Verzeichnung und ein nicht zu hohes Gewicht realisieren. Dass ein System in erster Linie Kompatiblität mit älteren Objektiven hat, spielt dabei absolut keine Rolle, weil die alten Objektive eben weitgehend nicht mehr digitalkompatibel sind, selbst wenn sie für sich genommen hervorragende Abbildungseigenschaften haben. Ich gehe davon aus, dass die Sensoren der Klasse größer als 2/3 alle mehr oder minder die gleich guten Eigenschaften haben, selbst bis in die Bruchteilseigenschaften. Da gibt es für mich vom Bildergebnis her keine Unterschiede mehr. Bildergebnis heißt Ausdruck als Tintenstrahldruck oder Filmbelichtung auf Positivpapier, nicht kleiner als 30x40 cm. Lediglich die doch noch immer sehr eingeschränkte Pixelzahl der meisten Kameras heute bis 12 Mpx (da machte es nicht wirklich einen großen Unterschied, ob 9, 10 oder 12 Mpx), für meine Anwendungszwecke eher das extrem untere Limit bedeuten. Da wäre mir ein System wie die Leica S2 oder das Phantom Nikon MX deutlich lieber. Die Leica ist mir von den Grundanlagen eher zu konservativ, da richten sich meine Hoffnungen eher auf Olympus oder Panasonic, die sicher in nicht mehr allzulanger Zeit einen MX-ähnlichen Sensor, dann hoffentlich als LiveMOS, in ein dem FT analoges digitales MF verbaut, das kaum größer ist, als das derzeitige KB-VF-Format. Die S2 macht das ja schon vor und da ist sicher noch Luft drin, wenn man den Spiegelsucher durch ein digitales Suchersystem ersetzt. Man muss da ja nicht mehr auf irgendwelche Altlasten Rücksicht nehmen.
Was ich persönlich absolut hasse, ist, einen dicken Brocken von Kamera mit mir herum zu schleppen, der mich mehr behindert, als unterstützt. Ich ziehe eine kaum sichtbare, unauffällige Kamera allen anderen vor. Insofern, auch wenn sie mir vom Design nicht besonders gefällt, ist die E620 sicher eine gelungene Sache: zurückhaltend und einfach praktisch. Was ich mir von Olympus noch wünsche, ist eine andere Form der derzeit üblichen Tulpenblenden. Die sind, wenn man sie ständig drauf hat, extrem nervig. Da wäre ein Design, wie sie beispielsweise die M-Objektive oder die von Voigländer haben, schon wesentlich lieber, weil praktischer und genauso effektiv.
Aber sonst kann man Olympus eigentlich nur gratulieren: eine systematische und unaufgeregte Erweiterung und stetige Verbesserung der Produktpalette. Mehr kann ein Kunde sich eigentlich nicht wünschen.
Nachdem meine (persönlichen) Wunschkameras momentan leider noch nicht den Weg in die Realität gefunden haben, überbrücke ich die Zeit mit derzeit einer E420 und vielleicht mit einer E620 als logische Ergänzung.
Und ob das jetzt der Mainstream, der Mehrheitsausdruck oder sonstwas ist, ist mir absolut schnuppe!