Es ist völlig in Ordnung, eigene Regeln aufzustellen - das Zonensystem ist nicht das Zen-System. Und keines von beiden ist für jeden.

— Alan Ross

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Bei Contax N weiß man...

Eingetragen von
Gast
am Mittwoch, 25. Februar 2009 - 03:04

...wie es erreicht wurde.

Bei der Leica R10 ist noch alles offen. Desweiteren hat Leica wie Contax das längste Auflagemaß unter den klassischen KB-VF-Bajonetts.

Nutzt Leica für die R10 einen CCD was bedingt durch die Zusage zu LiveView va. bzgl. eines FFT CCDs flach fällt, dann schlägt sich die R10 mit einigen Alt-Objektiven so gut wie eine Nikon D200 mit Ai/AiS.
Nutzt Leica einen µFT-tauglichen LiveMOS im KB-VF-Format, dann braucht man sich um Vignettierung und Randunschärfe bedingt durch Schwächen in den optischen Eigenschaften eines Sensors weniger Gedanken zu machen.

Das Problem bei den anderen Bajonetts ist die unpaßende Kombination von lichtempfindlichen wie auf dem Sensor entrauschten Sensoren die sehr scheuklappen-artig auf die Hinterlinsen der Objektive blicken sowie zu große Bilddiagonale und dafür zu kurzes Auflagemaß.

FFT CCD rein und die Sache ist ähnlich wie bei der Contax N Digital weniger dramatisch. ZEISS sprach einst von modernen Sensoren die Strahlen aus dem Lot von 30 Grad und mehr vertragen und man deshalb der Meinung ist, dass die 12 Grad aus dem Lot wie es Olympus und Kodak fordert bei modernen Kameras mit modernen Sensoren nicht erforderlich war. Wer sprach war in diesem Fall jemand von ZEISS aus der Marketing-Abteilung.
Ein µFT-Sensor muß sogar mehr können als Nebenstrahlen mit 30 Grad aus dem Lot. Selbst der FFT CCD der E-1 konnte bereits mehr. DALSA war beim FFT CCD der Contax N digital nicht besser aufgestellt als Kodak mit seinem FFT CCD für die E-1.

Es wird vieles geschrieben und erzählt ohne erstmal genauer zu überlegen.

Marketing-Abteilungen können eben so mächtig sein, dass die Entwickler bei Nikon und Canon seit Jahren nicht mehr das tun können was Sie am liebsten wollen.

Es geht wohl eher Richtung einer Mischung von Leica S2 und LiveMOS-Sensoren. Dh. ein echter hochauflösender Imager-Sensor wie in der Leica S2 mit optimalen optischen Eingeschaften und dafür gemäßigster HighISO-Performance jedoch LiveView-tauglich wie ein LiveMOS.

Ob es eine Formel gibt möchte ich bezweifeln eher Rechenmodelle, welche weniger ausgereift sind wie die Algorithmen mit denen Programme zur Objektiveberechnung arbeiten.

Einfach mal anschauen wie ein 4T-CMOS im Gegensatz zu 3T-NMOS/LiveMOS, IT-CCD und FFT CCD im Schnittbild vom Photo-Detektor weg hoch bis zur Mikrolinsen-Oberfläche aufgebaut ist. Die Mikrolinsen sammeln zwar eifrig steil einfallenden Lichtstrahlen ein aber Nebenstrahler sind
a) Querschläger die sogar schlimmstenfalls von den Transistor-Schaltungs-Schichten garnicht ausmaskiert werden sondern durch einen R-Filter in die Mikrolinsen eintreten und durch den Mikrolinsen-Hals quer ins Nachbarpixel, welches definitiv häufig kein R-Pixel ist einschlägt. Schöne sog. Pixel-Cross-Talking Farbfehlermuster sind die Folge. Umso länger die Mikrolinsen und umso weiter diese aufgeweitet sind umso höher ist dies Pixel-Cross-Talking Rate. Das andere Problem ist die kleinere effektive Augenöffnung der Photo-Detektoren. Die Transitorschaltungen schatten die Photo-Detektoren ab. Mikrolinsen-Shift am Bildrand kann dieses Problem nur teilweise kaschieren. Wiederum werden bei so lichtempfindlichen Sensoren die Pixel-Cross-Talking-Effekte verstärkt. Ein alles andere als nahezu telezentrisch gerechnetes Objektiv verstärkt die Problemen noch mehr.
Die Pixel-Cross-Talking Farbmuster kann man zwar rausrechnen was man auch beim LiveMOS wie CCD mit Mikrolinsen tut aber der Eingriff ist sanfter als bei den wahnwitzigen 4T-CMOS-Designs. Effekt: Auf kompletter Bildfläche eine Reduzierung der eff. Auflösung. Am Bildrand die bekannte zunehmende und idR. inakzeptable Randunschärfe.

Die Forderungen die FT stellt sind heute mittlerweile als komfortabel zu bezeichnen. µFT war 2000 als die Entwicklungen an der E-1 anfingen nicht vorstellbar. Ein FFT CCD stößt genauso wie LiveMOS an gewissen Grenzen. Active Pixel Sensoren für µFT damals ein Ding der Unmöglichkeit. Kein ordentlicher für Kontrast-AF tauglicher Sensor auch kein µFT. FFT CCD ist garnicht für LiveView tauglich und CCDs wie man an den Streifen bei hellen Lichtern bei Kompakt-Digis erkennt nur bedingt LiveView-tauglich. CMOS zwar LiveView-tauglich aber er rauscht eben als 3T-CMOS wie ein CMOS eben rauscht oder als auf dem Sensor entrauschter 4T/5T-CMOS vignettiert er und zeigt inakzeptable Randunschärfe.

FT und µFT incl. LiveMOS ist der "harte, steile und steinige Weg" aber der einzig richtige Weg. Dh. heißt so meine ich "Nintendo" auf japanisch.
Auch Nintendo ist mit dem Prinzip "weniger ist mehr" (im übertragenen Sinne: "Kleiner ist besser") sehr erfolgreich sogar am erfolgreichsten im Vergleich zu Sony PS3 und Microsoft X-Box.

Das was der Käufer erhält (be-)ruht auf dem Gehirnschmalz den man hineinsteckt und nur selten alleine auf dem technischen Aufwand.

Nikon-, Canon-, Sony- und Pentax-Entwickler sind nicht dümmer aber kastrierter und zwar vom Management und in der Gewalt der mächtigen Marketing-Abteilungen.
Der Weg ist der begehbare und diesen Marketing-Abteilungen ist der Massenwaren- und Main-Stream-Effekt klar. Wenn es alle ähnlich machen und wenige anders, dann sind die wenigen auf dem falschen Weg.
Bei CMOS sind die spitzen Steine aus dem Weg geräumt und der Weg flacher. Die Steilheit ergibt sich aus dem hohen aber sehr genau kalkulierbaren Entwicklungsaufwand.
Panasonic/Maicovicon hat definitiv einige völlig übliche Problematiken erstmal selbst aus den Weg räumen müssen und dafür Kosten tragen müssen die im Vorfeld schwer abschätzbar sind. Desweiteren ist die größte Gefahr der Terminverzug.
Weder FT noch µFT ist Pille-Palle. Das ist ein Industrie-Projekt an dem so mancher bereis gescheitert ist. Daß es Olympus mutig im Alleingang angig zeigt wie sehr die Entwickler von der Richtigkeit des Weges überzeugt sind.

Wir müssen definitiv bei FT und µFT über technischen Formeln der Alleinige Berechtigung der Marktführer das alleinig richtige zu tun herumdiskutieren. Jeder macht Fehler aber die von Canon, Nikon, Sony und Pentax sind richtig schwerwiegend.

FT und µFT lebt nicht nur sondern die Hersteller bringen eine wegweisenden Innovation nach der anderen auf den Markt. Das ist so wie alle geben an die besten Dieselmotoren herzsustellen, derjenige der es wirklich tut bringt den Rußpartikelfiltern den jeder Hersteller erstmal in der Luft zerreist, dann bei Faurecia der 100%-tigen Tochter von Peugeot idR. einkauft, einbaut und behauptet er hätte die bessere technische Lösung.
ZB. Mazda fährt 1-zu-1 mit dem FAP-System herum Audi wie VW vertrauen auf die heutige Hitzresistenz der Keramikfilter, lassen einen Partikelstau und damit Hitzestau aufbauen um den wesentlich näher am Motor platzierten FAP bei 700-800 Grad ausglühen zu lassen. Peugeot, Citroen und Ford mischen ein Additiv bei um weiter weg vom Motor bei ca. 450 Grad die Rußpartikel zu verglühen. Andere Hersteller wollen nur die Kosten für den Austausch und das Auswaschen der FAP-Filter sich sparen. Der Kunde bezahlt es mit Leistungsabfall bei bestimmten Fahrzyklen gepaart mit höherem Verbrauch und die Natur mit höherem CO2-Ausstoß. Ähnlich wie bei Vergleichstest fährt man nie diese typischen Zyklen, wenn es den FAP-Systemen ans Eingemachte geht und weil va. Peugeot, Citroen und Ford fleisig mit Nacheinspritzung arbeiten stehen andere "im Labornahen" Test besser da.

Die Realität ist nicht nur bei D-SLRs eine anderen.

Man muß alles mal ge-USED oder gefahren haben. Als Besitzer muß man steinreich sein oder eine Sprung in der Schüssel haben um die erforderliche Bandbreite als "Besitzer" zu erreichen.

Bei den meisten bietet sich das Bild mit der Sprung in der Schüssel jedoch schon alleine dadurch, dass man ab EOS D60 wirklich jedes Modell egal ob APS-C, APS-H oder sogar KB-VF mitgemacht hat und nach digital optimierten EF der Gen I bereits sich des Gen I per Wurf in die eBay-Bucht entledigt hat und bereits auf Gen II der unvollkommenen Digitalisierungs-Versuche von Canon aufsetzt und abfährt.

Somit gute Fahrt mit hingetürkten Konzepten.

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