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Hallo Alte Bekannter Verdreher
Es gibt einen Bajonett-Durchmesser und ein Auflagemaß.
Je länger das Auflagemaß ist umso steiler fallen die Hauptstrahlen wie die ebenso kostbaren Nebenstrahlen selbst bei nahezu telezentrisch gerechneten Objektiven auf die Photo-Detektoren. Einfache geometrische Betrachtung.
Bei den klassichen SLR-Bajonetts für KB-VF liegt das Auflagemaß im Bereich 40...48mm.
Four Thirds liegt bei 38,85mm. Relativ langes Auflagemaß im Vergleich zum kleinen Bildkreis aber es bietet eben Reserven was die Anforderungen an die optischen Eigenschaften des Sensors betrifft und auch der geforderten telezentrischen Formel der Objektive.
Mittelformat wie Großformat hat ein wesentlich größeres Auflagemaß wie klassische SLR-Bajonetts für KB-VF und wie man erkennt auch FT.
Auch der Bajonett-Durchmesser spielt eine Rolle und Contax N war nicht von ungefähr ein fettes Bajonett für KB-VF. Der konstruktive Aufwand entsteht immer dann wenn die Brennweite kürzer ist als das Auflagemaß. Das Bajonett der Contax N digital Kameras war nicht wegen Brennweite 50mm so fett sondern wegen den Weitwinkel- und Ultraweitwinkel-Zooms dort wo es bei der Digitalfotografie bedingt durch die Eigenschaften von Sensoren an das Eingemachte geht.
Wie man anhand der Leica S2, welche ein größeres Auflagemaß als das R-System und damit sogar Nikon F besitzt, erkennt geht es heute auch mit schlankeren Bajonetts die nicht ganz in der Dimension eines Contax N-Bajonetts daherkommen.
Trotzallem bleibt das Auflagemaß das bestimmende Maß für die Frage:
"Welche Bilddiagonale ist zu groß?"
Zu klein bezieht sich eben auf mikrige nominelle Brennweiten welche soweit untere Brennweite eines Zooms hinsichtlich des langen Auflagemaße problematisch werden und soweit man zumindest eine gut Auflösung hingebkommt man eben aufwendige Korrekturen vermieden hat um exakt die hohe Auflösung nicht zu mindern.
Es entsteht bei Reduzierung der Bilddiagonale in Bezug auf das Auflagemaß steht sowohl die Frage
"Was ist nicht zu groß?" und "Was ist nicht zu klein?"
ZB. ein 1/2.33"-Sensor in einer Kamera mit Spiegelkasten würde zwar auch einen Mini-Spiegel bedeutet aber aufgrund der Anforderungen an Kontaktierung zum Objektiv und der Stabilität der Spiegelmechanik wie der Spiegelkastens sowie eines mech. Verschlusses würde man ein im Vergleich zum Sensor riesiges Auflagemaß erzeugen und selbst wenn man eff. 50mm darstellen möchte ergibt sich aufgrund der vergleichsweise winzigen nom. Brennweite ein enormer optischer wie konstruktiver Aufwand einer zuletzt stinknormalen Normal-Festbrennweite.
Die Normalbrennweite bei FT wird durch ein 25mm-Objektiv umgesetzt. Hier ist wegen dem Auflagemaß von 38,85mm bereits ein erhöhter konstruktiver Aufwand erforderlich. Hingegen das 3.5/35 Makro kommt sehr einfach gebaut daher so als wäre es ein 50mm was auf Nikon F, Canon EF oder Sony SA oder Pentax KM gerechnet ist.
Bei µFT mit Auflagemaß 20mm fallen dann entsprechend Normalbrennweite die durch ein 25mm Objektiv umgesetzt werden wesentlich einfacher. Hier jedoch steht das Auflagemaß im Vergleich zur Bilddiagonale in einem Verhältnis was erhöhte Anforderungen an die optischen Eigenschaften des Sensors stellt. Heutige CMOS-Sensoren wie von Canon, Nikon, Sony und Pentax eingesetzt würden deutlich vignettieren und noch deutlichere Randunschärfe zeigen und das sogar im FT-Format.
Bei FT ist das Auflagemaß länger und bei Leica S2 nochmals wesentlich länger. Der Sensor kann nicht nur sondern muß auch mit dem Auflagemaß mitwachsen, da ansonsten wiederum die untere eff. Brennweite bei der bedingt durch deutliche Unterschreitung des Auflagemaßes durch die nom. Brennweite der konstruktive Aufwand steigt.
Es steht bei Systemen mit und ohne Spiegelkasten stehts die Frage.
"Wie groß darf der Sensor sein?"
und
"Wie klein darf der Sensor sein?"
Gutes Beispiel Digitales Leica M-System.
Es gibt FFT CCDs im KB-VF-Format fast wie Sand am Meer. Aber warum bietet Leica bei der Leica M nur einen APS-H-Sensor an oder warum ist der Sensor nicht so klein wie in der digitalen Rangefinder von Epson?
Leica wollte die Rangefinder-Qualitäten im Ultraweitwinkel und Weitwinkel-Bereich mit ins Digitale Zeitalter retten, während für Epson/Cosina "First-to-Market" wichtiger war.
Weder LiveMOS noch FFT CCD könnten bei einer Leica M mit KB-VF-Sensor eine deutlich sichtbare Vignettierung vermeiden. Warum?
Leica M wäre denn mit einer Bilddiagonale von 32mm gegenüber einem Auflagemaß von ca. 29mm ausgestattet, während man heute dank LiveMOS bei µFT die Latte auf das Verhältnis
20mm vs. 22mm hochgelegt hat. Bei FT ist es noch 38,85mm vs. 22mm.
Mit zunehmender Bildiagonale steigt der Anspruch an die Herstellung und Bearbeitung der Linsekörper während mit abnehmenden Bildkreis die Anforderung an die lp/mm-Auflösung zunimmmt.
Wird der Sensor zu klein kann selbst die beste Bearbeitung nichts mehr rausholen.
Wird der Sensor zu groß wird die Bearbeitung um die Toleranzeigenschaften die ein Sensor erwartet zu teuer.
Was ist zu klein und was ist zu groß. Man geht stets den Weg den Sensor etwas kleiner zu machen als es das bisherige analoge Film-Material vorgab um die Vorteile des Sensors gegenüber dem Film auzunutzen, man bremst sich jedoch dann ein, wenn man aus eine weiteren Verkleinerung der Bild-Diagonale keinen Nutzen mehr ziehen kann.
FT ist definitiv was Kreativ-Potentiale anbelangt an der Grenze bzgl. Möglichkeiten mit Schärfentiefe kreativ arbeiten zu können. Durch lichtstarke Objektive und µFT wird hier extrem lichtstarke Objektive anbieten (s. Roadmap von Panasonic) kompensiert man den für APS-C- und KB-VF- häufig deklarierten aber kaum nutzbaren Vorteil der geringeren Schärfentiefe.
Wer richtig in gewisser Weise auch experimentell arbeitet wird erkennen, dass soweit FT bzgl. Schärfentiefe ungeeignet ist erst das Digitale Mittelformat den richtigen Schritt anbietet. Leica S2 ist perfekt aber eben wesentlich aufwendiger als eine FT-Technik-Basis.
Die Leica S2 ist zudem kompakter als eine Nikon D3. Je nach Auftrag werden in Zukunft Profis zwischen Leica S2 und einem FT-System auswählen, auswählen können.
Alles andere landet auf eBay bzw. in der eBay/in einer Bucht wo bereits anderen alte Flöße und verrostet Schiffe wie APS-Film, Betamax, etc. liegen.
Wer die Signale der Zeit übersieht ist selbst schuld.
Bereits APS-C ist für die alten SLR-Bajonetts zu groß, für APS-H und KB-VF gilt das umso mehr und die optischen Eigenschaften eines FFT CCDs ermöglichen es Leica mit entsprechendern Aufbereitung und Nachbearbeitung in der Kamera bei einem APS-H-Sensor doch noch mehr als nur brauchbares Bildmaterial zu liefern.
Alle riefen ganz laut, dass Nikon es endlich geschafft hat das KB-VF von seinen Schwächen zu befreien. Der Fakt ist jedoch, dass es Leica viel besser hinbekommt und zudem den wesentlich anspruchsvolleren Job hat. Zwar dank FFT CCD gelungen aber die Optischen Eigenschaften eines Sensors sind eben wichtig und der CMOS der D3 ist im Gegensatz zum CMOS in der D300 diesbezüglich ebenfalls soweit es eben mit 4T-CMOS möglich ist optimiert.
Auch die Sensor-Technik spielt mit rein, wenn es darum geht
Wie groß darf der Sensor beim gegebenen Auflagemaß sein.
Sie finden sicherlich wieder ein Satzpuzzle durch welches Sie jemanden bloß stellen können.
Nur zu, fotografiert wird auch ohne Sie. Und das bessere Bild bei ISO100-320/400 macht eben eine E-3. Paßt das Licht muckieren sich nichmal die Pixel-Peeper über ISO400-800-Material aus einer E-3.
Alles eine Frage des Lichtes und Profis arbeiteten früher eben meist mit max. ISO400, vgl. Filmaterial von Kodak und Fujifilm.
ISO800 kam mit den kompakten lichtschwachen Zoom-Kameras ins Spiel und bei Konzertaufnahmen kann es früher wie heute (heute wird eben todgeschrubbelt beim Entrauschen) nicht auf "Bildqualität" auf dem Niveau von ISO100-200-Material an.
Wie klein darf der Sensor sein ist in Bezug auf Rauschverhalten eine verschiebbare Thematik, denn die Sensoren sind im Gegensatz zu wirklich harten Grenzen zu denen µFT aktuell bei den Rahmenbedingungen der optischen Eigenschaften vorgedrungen ist nicht von der Physik so hart in Ihren Grenzen verwiesen. Das Tooling für NMOS/LiveMOS zu entwickeln ist bereits enorm teuer, weil bisher nur CCD und CMOS für Imager-Sensoren angewendet wurde. Gerade einmal HAMAMATSU nutzt NMOS für Medizintechnik um Bildmaterial auszuwerten aber nicht zu einem fotografisch wertvollen Image weiter zu verarbeiten.
Der LiveMOS holt extrem schnell auf so schnell, dass Nikon, Canon, Sony und Pentax nur mit extrem lichtempfindlichen CMOS-Sensoren kontern können und hier verschiebt sich die Barriere um soetwas wie µFT zu entwickeln hin zu wesentlich längeren Auflagemaßen. Es wird in Abetracht der Problematik der Nikon D300 mit Ai/AiS-Optiken die auf dem CCD der D200 noch hervorragend performierten mit so extrem lichtempfindlichen CMOS-Sensoren bei den langen Auflagemaßen der klassischen Bajonetts bleiben.
Je länge das Auflagemaß umso geringer die max. erreichbare lp/mm auf der Bildebene. Vgl. Leica M mit zB. Leica R oder Nikon F.
Wie lang darf das Auflagemaß sein im Verhältnis zum Bildkreis.
FT ist auch hier genauso wie Leica S2 im Sweetspot.
Noch weitere Details, welche Sie anhand Ihrer typischen Verdrehungen (Sätze zerstückeln, falsche Zusammenhängen nachbilden/erst recht erzeugen, etc.) ausdiskutieren wollen?
Wer hat Sie engangiert?
N*, C*, S* oder P*?
Nur N*, C* oder S* hätte das Geld dafür und Olympus sicherlich nicht für jemanden den man hier für photoscala engagiert.
Olympus hat es schlichtweg garnicht nötig und auch der Riese Panasonic nicht.