Ich glaube fest, dass es Dinge gibt, die niemand sähe, würde ich sie nicht fotografieren.

— Diane Arbus

Am 26.5.

  • 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin

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Vielleicht...

Eingetragen von
Gast
am Dienstag, 24. Februar 2009 - 16:30

...liegt es an den Spaltmaßen, dass Pentax Silicon-Dichtungen einsetzen muß.

Va. was bringt Tröpfelschutz der er ist und bleibt, wenn es auch ohne Silicon-Dichtungen "dicht" genug ist.

Was das Display anbelangt greift man in die Marken-Baustein-Kiste und darin liegt eben das Display der E-30.

Zudem hat gerade die E-410/E-420/E-630-Klasse den bekanntlich kleinsten Akku an Bord. Wird schwierig dem Kunden zu erklären man gab im 3 Zoll mit stromfressend hoher Auflösung aber dafür hat er nur 200 Aufnahmen pro Akku und bei Einsatz des eingebauten Blitzes sogar noch weniger.

Die genannten Pentax paßt wohl eher zur Klasse der E-520, denn die hat einen Batterie-Wulst und damit den größeren Akku.

Die betreffende Pentax ist tatsächlich ein Preisbrecher-Angebot. Fragt sich bloß ob sich Pentax damit nicht kaputt macht. Olympus verdient mit der E-410/E-420/E-630-Klasse ein Heidengeld. Noch billiger im UVP währe Markenschädigend und exakt das liefert sich Pentax seit der K10D reihenweise. Dann noch Cloning von Canon, Nikon und Sony. Da mag die Pentax auf den Datenblatt im Vergleich zu den UVP-Angaben noch so gut dastehen. Man muß das Budget der Kunden treffen und hier ist ein komplettes Sortiment hochwertiger preiswerter Objektive die ein Pentax nicht anbietet sondern hochwertiges weniger preiswertes hat wichtiger als ein "zersparter" Body.

Kunden kaufen nicht nur Bodies sondern Kits/Bundles. Canon, Nikon, Sony und Pentax tun sich hier megaschwer gegenüber Olympus und dem Megaseller E-410/E-420 fehlte bisher nur der Bildstabi, den zB. Nikon und Canon selbst oder Sigma und Tamron in das Objektiv steckte.
Von Sony und Pentax wissen wir, dass beide beim Staubschutz und selbst an der Effiziens des Bildstabi sparen. Bei den Kitlenses mit optischem Stabi weiß man was rauskommt. Entweder wie bei Nikon und Canon eine Mega-Verzeichnung oder wie bei Sigma und Tamron Abbildungs-Fehler die nach 4MPx-Sensoren oder bestenfalls 6MPx-Sensoren rufen.

Der 7-Punkte AF mit 5x Doppel-Kreuz-Sensor jedoch ist genauso wie das Dreh- und Schwenk-Display der Overkill für den Wettbewerb.

LiveView-Funktionalität bei den Pentax-Bodies????!!! Wie war das nochmal?!

Wie gesagt "zersparte" Bodies.

Es werden zuviele Canon-, Nikon-, Sony- und Pentax-Käufer die wie viele "Sony A900"-Käufer blind ordern enttäuscht und entsprechend genügend Olympus-Käufer fasziniert und deren Lust am Fotografieren gefördert.
Bei Olympus-Fotografen geht es rein um die Lust an der Fotografie, während die Käufer der Cloining-Spezialisten gleichgerichtet denken und reden.
- größerer Sensor = bessere Bilder egal bei welcher ISO.
- Freistellen und Schärfentiefe (bei abgeblendetem Objektiv...na klar!!!)
- etc..

Man muß nur mal lesen was die Anti-FT-Fraktion alles auf Lager hat und hier immer mehr völlig verkehrt liegt.

Mainstream folgt rein dem von den Marketing-Abteilungen erzeugten Image und Werten. Cloning ist dann einen Basis gegeben, wenn es einfach zu kopieren ist.
Olympus, Panasonic und Leica beachten bei den Wegen die man geht, dass Cloning schwer fällt. Es geht um das besondere, es geht um das was bisheringen Produkten fehlte und beim Nutzer die Lust an der Fotografie schmälerte.
Die Kunden die Olympus, Panasonic und Leica im Fokus haben verzichten eben heute noch eher auf HighISO-Performance und wünschen sich eben das was andere nicht anbieten umso mehr.

Sobald der LiveMOS die ISO1600 bzw. ISO3200-Hürde genommen hat wird jeder verstehen, dass Rauschverhalten eine Angelegenheit der Auslegung des Sensors basierend auf der Erfahrung mit einem Halbleiter-Prozess ist.
LiveMOS basiert auf einem NMOS-Prozess, ein Prozess der vor Panasonic's Bemühungen so gut wie unerforscht war (Alleine HAMAMATSU nutzt NMOS-Sensoren für Medizintechnik) jedoch im Gegensatz zum ausgreizten CMOS (Canon, Nikon, Sony und Pentax) noch voller Potentiale steckt.

Die Größe des Sensors soweit größer als FT scheitert eben an der Physik und hier der Optik sowie Objektivekonstruktion.

Pentax/Samsung haben mit APS-C auf das falsche Pferd gesetzt. Sony reitet eben mit seinem Erbe von Konia-Minolta weiter und sah sich verpflichtet als "Sony" einem "Canon" die Stirn zu bieten. Nikon baut weiter die besten Gehäuse dieser Troika, glänzt mit vorbildlicher Ergonomie aber fällt auch dem Effekt zum Opfer eben gegenüber Canon etwas "vergleichbares" anbieten zu müssen.
Weder Pentax noch Samsung hätte dies tun müssen. Weil man aber eben mit weniger Risiko Cloning betreiben kann anstatt wie Olympus ein komplett neues Gehäusekonzept samt Einzelteilen von der grünen Wiese hochziehen kann ging man den Weg des Mainstreams.

Schon von dieser Ausgangsbasis aus müssen APS-C-Bodies preiswerter sein.

Wo sich die Spreu vom Weizen trennt ist und bleibt wiederum das Objektiv und hierbei bleibt wie immer die Frage: "Wie gut sind die Objektive auf den Sensor optimiert und umgekehrt neue Sensoren auf alte Objektive?"

Bei Canon darf man bereits die erste Generationan digital optimierten Objektiven gegen die 2-te austauschen obwohl FT bzgl. lp/mm höhere Ansprüche an FT-Objektive stellt als KB-VF und bei Nikon fängt man auch bereits an die nahezu telezentrische Formel die Olymus seit 2003 nutzt einzusetzen. Das obwohl man ja bisher keine Schwächen bei den Objektiven gehabt hätte und die nahezu telezentrischen Formel die Olympus einsetzt eher Nachteile hat als Vorteile.

Man muß stets das Gesamt-System betrachten, wenn man über den Preis spricht. Bei aufeinander so optimierten Systemen wie es FT vorschreibt sind bestimmte Investitionen im Gehäuse und im Objektiv verborgen. Eine E-630 soll mit den hochwertigsten ZUIKO Digital-Objektiven angemessene Ergebnisse liefern. Somit muß der Sensor optisch optimale Eigenschaften anbieten um die optisch fast perfekten Objektive auszureizen.
Eine Pentax wird hier wohl eher aufschönen anstatt ausreizen.

Die E-630 zeigt was FT als Systembasis ermöglicht. Ein in sich schlüssiges Gesamt-Konzept wie -System. Anstatt nur Elektronik die in Gänze funktioniert entspricht das Niveau der Elektronik in deren Performance der optischen Peformance des Fotoapparate-Systems als solchen. Die Verschmelzung der Optimierung der Optik und der Halbleiter-Elektronik ist bei FT der Sensor. Während der Wettbewerb Elektronik einsetzt um den vom Kopf weg stinkenden Fisch zu kaschieren greift Olympus immer wieder die bewährte wie technisch richtige Strategie an den Optischen Pfad immer mehr zu optimieren und bzgl. Elektronik va. die Kreativität und va. die Lust des Nutzers an der Fotografie zu fördern.

Die Stärken der Optik ist die Abbildung und die der Elektronik die Kreativ-Funktionen.

Canon, Nikon, Sony und Pentax nutzen die Elektronik va. um die Schwächen in der Optik zu kaschieren. Und das ist grundlegend verkehrt va. der grundlegend verkehrte Weg. Das sind fatale Fehlinvestitionen.

Man muß die Lust wecken und nicht entrauschte, steril wirkende Aufnahmen liefern. Das ist schlichtweg lustlos!

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