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Wenn man zu einem Augenblick sagt: Verweile doch, du bist so schön! - dann drückt man ab!
Am 26.5.
- 1895: * Dorothea Lange (+ 1965); amerikanische Dokumentarfotografin
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µFT ala Olympus...
...wird so wie bereits signalisiert ein Flachmann-Body werden.
Flach wie früher die Oval-Bodies ala Voitgtländer Vito IIa, Leica M, Olympus Pen FT, etc.
Wenn der Spiegelkasten fällt muß Body samt Objektive kürzer werden. µFT ist für Olympus sicherlich die Plattform für lichtstarke Festbrennweiten. Ein Art Leica M on FT(-Sensor). Zudem bietet Novoflex bereits einen Leica M on µFT-Adapter an.
Man wird die E-630 als OM-1 betrachten und die µFTs von Olympus als Pen FT was den Formfaktor und den Kamera-Body-Typus/-Stile anbelangt. Mit einer Sigma DP-1 wird man die Olympus µFTs nicht vergleichen können. Wesentlich lichtstärkere Festbrennweiten als bei der DP-1.
Ein neues Segment wird definiert und erobert. Die Panasonic DMC-G1 sitzt in einem anderen neuen Segment. Eine griffige Kamera die keinen Hochgriff wie die E-630 notwendig hat um auch in großen Männerhänden samt 50-200 gut zu liegen. Die G1 ist etwas für die Young Generation und Frauen mit kreativen Kopf. Die E-630 ist der kompakte Zweitbody der einiges mitmachen muß und es werden sich auch prof. Reporter nicht dafür schämen Kamera mit/ohne Hochgriff zu nutzen.
Die µFTs von Olympus werden im Feinschmecker-Sektor platziert, wobei es auch wie früher bei Leica M prof. Reporter geben wird die auf eine Sucher-Kamera und lichtstarke Festbrennweiten bauen. Eine Giselle Bündchen, welche sich selbst als leidenschaftliche Leica M-Fotografin bezeichnet, wäre der typische VIP für eine µFT von Olympus.
Wären in den nächsten Jahren die Dreharbeiten zu Cleopatra mit Yul Brynner würde unterm Thron eine µFT von Olympus anstatt einer Leica M liegen.
VIPs die sich mit Kameras samt Vollformat-Sensor nicht posen müssen nehmen immer die feinen Werkzeuge in die Hand. Praktisch muß es sein und das wird Olympus beachten.
Das was Olympus bisher zeigte, alleine vom Grundkonzept her, zielt genau auf diese Strategie.
Anstatt Monster die wirklich jeder sog. Profi "blind" vorbestellt setzt man auf "Feines", welches VIPs lieben und nutzen.
Bald wird es heißen. Warum fotografiert Giselle Bündchen neben Leica M mit einer µFT von Olympus und nicht mit einer Nikon D3 oder Canon 5D Mk II?
Gerade wenn der Spiegelkasten fällt und das Auflagemaß schrumpft wird es für APS-C und KB-VF "zappenduster".
APS-C und KB-VF stecken in einer Sackgasse. Die Ausweglosigkeit erkennt man an den Monstern ala Sony A900, Nikon D3/D3x und Canon 1D/1Ds Mk III.
Monster die bestenfalls auf ein Studio-Stativ geschraubt werden und exakt hier wird sich sehr rasch die Leica S2 breit machen. Kompakter als die Nikon D3/D3x.
Wer sich so doof stellt wie Canon, Nikon und Sony muß erwarten, dass man sehr rasch von allen die ebenfalls Kameras bauen kann attaktiert und umzingelt wird.
Cloning von Mainstream-Produkten war schon immer auf Dauer die schlechteste Strategie.
Die Frage von Panasonic, Olympus und Leica ist stets.
Was vermissen Sie an den heutigen Produkten?
Weil Cloning von "erfolgreichen(?)" Produkten gelebt wird fällt es diesen Spezialisten wie Olympus, Panasonic und Leica leicht an den wunden Punkten anzugreifen.
Das ist jedoch mit einem Risiko und Kosten verbunden, welche die Cloning-Spezialisten nicht eingehen wollen. Man schaut voneinandern ab und versucht es noch besser zu machen als derjenige der es als erstes auf den Markt gebracht hat. Fehlentwicklungen, Fehlinvestitionen, welche die Bilanz vermiesen kann man dadurch vermeiden, denn man entwickelt ja an etwas was bereits Erfolg hat. Das ging in den letzten 10...15 Jahren gut aber heute muß man innovativ sein und eigene Ideen erzeugen und umsetzen.
Man muß überraschen, faszinieren man muß die Lust zum Fotografieren wecken.
Fotografieren hat zuletzt nichts mit Sensor-Größe oder Anti-Schatten-Parker-/Anti-Warmduscher-Gehäuse ala Sony A900 zu tun.
KB-VF ist deshalb so erfolgreich weil es für Film das kompakteste System war.
Im digitalen Zeitalter zeigt FT was man aus einem 100% digitalen und va. durchdachten System alles an kompakten und va. gewichtsoptimierten Systemen daraus machen kann.
Stets ein und derselbe Sensor und mit einigen Einschränkungen hohe Kompatibilität.
Wollen Sie mit oder ohne Spiegelkasten? Während andere an den Spiegelkastenlosen Systemen durch das verkürzte Auflagemaß (Leica kann für Leica M nur den optisch besten Sensor den FFT CCD nutzen und ist trotzdem mit Randabdunklung konfrontiert) scheitern gibt es "heute" bereits ein funktionstüchtiges System basierend auf dem FT-Sensor.
Man darf gespannt sein was Olympus als ersten µFT-Body auf den Markt bringt. Die seit Jahren angekündigten ultrakompakten Festbrennweiten werden wohl auf einer µFT-Kamera sitzen.