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Vorteile/Nachteile
Man beachte, daß so um 2003/2004 herum als die E-1 erschien und bzgl. Bildqaulität bei niedrigen ISO unschlagbar war die Hersteller mit der Größe des Sensors warben.
Es wirkte, denn jeder Kunde meinte, daß der kleine Sensor deshalb mehr rauscht, weil er so klein ist.
Falsch!
Der FFT CCD der E-1 kann zwar bei normalem Licht in Schatten noch sehr viel Farbinformation liefern aber für Aufnahmen am späten Abend oder in der Nacht ist ein FFT CCD selbst im Mittelformat der falsche Sensor. Ein CCD transportiert die Ladung quasi im Analog-Format von den Photo-Detektoren ab. Da passiert beim CCD einer Nikon D200 außerhalb der Photo-Detektoren-Flächen und beim FFT CCD überhalb der Photo-Detektoren-Flächen durch dünne Silizium-Leiterbahnen die
a) Licht reflektieren (s. Beitrag hier oben)
b) va. die Spektren im Blauen filtern/dämpfen
Die FT-Kamera mit FFT CCD sind also chronisch Nachtblind. Daß bei Dämmerung oder für Nachtaufnahmen mit kurzen Belichtungszeiten viel Farbrauschen anfällt liegt am Sensor-Typus und nicht alleine an dessen Fläche. Die Photo-Detektoren eines FFT CCD sind doppelt so groß wie beim LiveMOS und mehr als doppelt so groß wie bei einem direkt am Pixel entrauschten CMOS. Ein FFT CCD im FT-Format hat im Vergleich zu einem CMOS im APS-C-Format eine größere Fläche der Photo-Detektoren.
Die Antwort von Olympus und Panasonic war der LiveMOS, welcher zugunsten von Bildqualität (wird durch Flächengröße der Photodetektoren und der Optimierung des optischen Pfades des Sensors definiert) auf eine extrem hohe Lichtempfindlichkeit verzichtet.
Der Halbleiter-Prozeß ist genauso wie CMOS schmutziger als CCD. Die Vorteile beruhen ua. auf dem geringeren Auslese-Rauschen bzw. weder ein NMOS/LiveMOS noch ein CMOS besitzen soetwas wie Auslese-Rauschen während CCDs je schneller man diese ausliest recht ordentlich rauschen können. Der CCD der Nikon D200 ist deshalb 4-kanalig.
Um den Glauben bei den Kunden aufrecht zu erhalten, daß der größere Sensor der bessere ist dkitieren die Marketing-Abteilungen bei Canon, Nikon, Pentax und Sony, den Entwicklern der Sensoren und Kameras die HighISO-Performance der Kameras hochzuschrauben. Das geht am "preiswertesten" indem man den Sensoren extrem aufgeweitete Mikrolinsen aufpflanzt, was jedoch die Rate der querschlagenden Photonen und damit die sog. Pixel-Cross-Talking Farbmuster erhöht. Es gibt einen Open Source Algorithmus der dieses Pixel Cross-Talking kaschiert. Ergebnis bleibt jedoch ein im Vergleich zu Aufnahmen mit FFT CCD (geringste Pixel Cross Talking Rate) oder LiveMOS (geringere ...Rate) zu todgerechneten Bildern führt.
Bei extrem lichtempfindlichen CMOS-Sensoren lohnt sich eigentlich bestenfalls für ein helleres Sucherbild der Invest in lichtstarke hochwertige Objektive.
Es ist nicht die Größe des Sensor ausschlaggebend und bedingt durch die Strategie von den FT-Wettbewerbern reitet man bzgl. HighISO auf einem Niveau bzgl. Korn-Freiheit von HighISO-Aufnahmen auf einem Niveau von dem man als User des analoge KB-VF-Formates nur geträumt hat. Der große KB-VF-Sensor hat sicherlich Vorteile aber zwischen APS-C und FT macht es nicht die Fläche des Chips aus sondern die Auslegung des Sensors.
Entweder extrem lichtempfindliche CMOS Nachteulen-D-SLR oder Bildqualität bei den niedrigeren ISO-Werten dank dem optisch besser optimierten Sensor (FFT CCD, IT CCD oder LiveMOS).
FT inherent ist die Optimierung des Optischen Pfades während Hersteller die APS-C und KB-VF nutzen den Fisch immer mehr vom Kopfe weg stinken lassen, auf den HighISO-Hype bauen und in der Kamera eine enorme Latte an Abbildungsfehlern rausrechnen um dabei so manche wertvolle Bildinformation selbst auf RAW-Ebene für immer zu töten.
Beim DCTau-Test von digitalkamera.de hat die E-3 (10MPx) nicht von ungefähr pro Bild-Daten-File mehr Bildinformation/Information abgespeichert als eine D3 (12MPx).
FT ist näher am Original!
Der FT-Sensor ist zwar kleiner aber nicht schlechter.
Das Verbrennen von Lichtern ist ebenfalls Auslegungs-Sache. Entweder die Tricks wie bei Kompakt-DigiCam-Sensörchen indem man Ladungs-Drainagen in die Photo-Detektoren rein-designed und die Pixel schlichtweg so gut wie nie überlaufen können, dh. den max. Ladungsstandwert erreichen aber dafür weiche, kontrastschwache Lichter erzeugen oder eben wie es im digitalen Mittelformat streng gelebt wird eine fast lineare Kennlinie des Sensor und damit reale, kontraststärkere Lichter.
Canon, Nikon und Co. bedingt durch diese Consumer-like Auslegung der Sensoren stehts keine natürlichen Hautöne bei hellhäutigen Menschen sondern "Wasserleichen"-Gesichter...was bei Make-Up wiederum nicht so auffällt.
Man sollte sich einmal die Aufnahmen auf der Spezial-Website von Leica für die Leica S2, welche einen hochmodernen FFT CCD nutzt anschauen.
So arbeitet ein echter Imager-Sensor und die E-1 hat einen Sensor der als Vorfahre dieser Neuentwicklung gilt.
CMOS im digitalen Mittelformat? Niemals!
CMOS sowie APS-C oder KB-VF bedingt durch die Sensorgröße des Sensors im Vorteil? War so nie sondern stets Auslegungssache.
Sackgasse ausschließlich bei Adoptern von APS-C und KB-VF gegeben.
So einfach ist das.