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Gast schrieb: Ein
Ein Bildschirmpixel wird synthetisiert aus drei Farbpixeln in jeweils 256 Abstufungen von 0 bis 255. Eben diese Abstufungen gibt es beim Drucker aber nicht. Er muss Graustufen erzeugen, indem er im bereich eines Bildschirmpixels Vollfarbpunkte in unterschiedlicher Anzahl setzt. Um auf 256 Graustufen zu kommen, muss man ein Bildschirmpixel also auf dem Drucker in ein Quadrat von 16x16 Vollfarbpixeln übersetzen.
Fast richtig! So kommen die Thermosublimationsdrucker mit 300 dpi aus, da sie wie der Bildschirm an jedem Pixel eine Farbtiefe von 24 bit erreichen, indem sie die Farben übereinander aufdampfen und damit mischen. Aktuelle Tintenstrahl-Drucker können pro Pixel ein klein wenig "mischen", indem sie die Pixelgröße variieren und sogar teilweise übereinander drucken, sodass die Rechnung kompliziert wird, wieviel Rasterpunkte für eine bestimmte Farbtiefe nötig sind. In Etwa kommen die Hersteller mit einer nominellen Pixeldichte von 2400 dpi oder mehr auf eine effektive Pixeldichte von 300-600 dpi bei 24 bit , was knapp über dem Auflösungsvermögen des menschlichen Auges liegt. Erst bei den Druckern der neuesten Generation ist auch in sehr hellen Farbtönen kaum noch ein Raster erkennbar. Insofern ist im Gegensatz zu Scannern bei Tintenstrahlern der "Pixelwahn" durchaus berechtigt.