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Pixel
Pixel ist Pixel - grundsätzlich und grob vereinfacht. Angenommen der Monitor hat die berüchtigte "Auflösung" von 72 ppi, dann ist das Bild genausogut oder schlecht wie ein Ausdruck mit 72 dpi. Der Unterschied zwischen einem "normal" (=300 dpi) gedrucktem Bild und einem auf dem Monitor (=72 ppi) angezeigtem ist klar ersichtlich: Das gedruckte Bild ist wesentlich "schärfer", detailreicher.
Zwei Korrekturen noch:
1.) Ein Bildpunkt in der Kamera (also die optische Abbildung des Gegenstandsraumes in den Bildraum) wird üblicherweise nicht an einer Stelle in seiner Gesamtheit erfasst (Helligkeit und Farbe), sondern auf dem Sensor befinden sich lauter "einfarbige" Subsensoren, die nur eine der drei Grundfarben aufzeichnen. Daraus wird dann ein (Bild-)Pixel errechnet, der dann die gesamte Information in einem Punkt enthält. zur Darstellung (Monitor oder Drucker) muss dieser "bunte" Bildpunkt wieder in seiner Einzelfarben zerlegt werden.
2.) Bei Druckern gibt es genau den gleichen Pixelwahn, die Hersteller übertrumpf(t)en sich regelmäßig mit noch feineren Tintentröpfchen und hypothetischen Ausgabeauflösungen und verschweigen dabei, dass dieser kleinste Ausgabepunkt ja jeweils nur eine Farbe und eine Helligkeit darstellt. Für dunklere Farben müssen die dots auf dem Papier größer werden.
-DL